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Artenschwund bedrohter Tierarten gefährdet auch den Menschen

Beim UNO-Gipfel "Rio+ 20" legten Umweltschützer die Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten vor. Aus dieser ging hervor, dass es um jede dritte Art kritisch steht und dies auch die Lebensgrundlage vieler Menschen gefährdet.

Die IUCN (Weltnaturschutzunion International Union for Conservation of Nature) berichtet, dass von den knapp 64.000 untersuchten Tier- und Pflanzenarten etwa 20.000 vom Aussterben bedroht sind. IUCN-Chefin Julia Marton-Lefèvre warnt davor, dass eine nachhaltige Zukunft eine hohe Artenvielfalt erfordere.

Viele Tiere und Pflanzen bilden die Grundlage für medizinische Tests. Doch es gibt auch Positives zu berichten, so ist zum Beispiel in Israel der weiß gepunktete Israelische Scheibenzüngler (Discoglossus nigriventer) wieder entdeckt worden, welcher bisher als ausgestorben galt.


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WebReporter: jjbgood
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Tier, Warnung, Art, Bedrohung, Aussterben
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 23:20 Uhr von jjbgood
 
+3 | -1
 
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Es sind natürlich hohe Zahlen die da vorgelegt wurden, doch darf man auch nicht vergessen das ein Aussterben der Arten schon immer zum Leben auf der Erde gehört hat. Anders sieht es natürlich aus wenn der Mensch selbst explizit dafür verantwortlich ist, und es vielleicht sogar hätte vermieden werden können.
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20.06.2012 01:26 Uhr von meisterthomas
 
+2 | -0
 
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Dem Menschen ist der Artenschwund egal: Nun dem Menschen ist der Artenschwund egal.
Zumindest denen, die davon profitieren, aber auch den Anderen. Denn sie ziehen es vor, für nichts außer sich selbst verantwortlich zu sein, also schon gar nicht für den Artenschwund.

Kaum anders sieht es mit der Überlebensfähigkeit der Menschheit selbst aus. Auch sie verkümmert an denen, die von der Globalisierung profitieren und denen, die daran keine Verantwortung haben wollen.

Nicht Kriege sondern die globale Versklavung der Menschheit gefährdet ihre Lebens- und Widerstandskraft heute. Und ist diese bis in ihre kritische Masse erst mal erschöpft, dann hat auch die Menschheit, einschließlich Oberschicht statistisch gesehen kaum noch eine Überlebenschance.

Aber auch das ist egal! Einfach weil es zum Erfolg gehört, alles auszublenden, was ihn infrage stellt. Kaum anders ergeht es den Helfern und Helfershelfern, den Anlegern und Investoren.
Was uns von der McCarty-Ära, der Nazizeit und Rasputins Zeit noch unterscheidet, ist die Tradition und Moral der 60-ziger Jahre. Heute kaum mehr, als ein hohler Zahn der Zeit, Erinnerung.

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