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Kritik an Nahrungsindustrie: Der Weg in die Fettleibigkeit

Forscher haben im Fachjournal "PLoS Medicine" die Forderung gestellt, Gesundheitsrisiken von industriell hergestellten Lebensmitteln stärker publik zu machen. Außerdem sollten diese genaueren Prüfungen unterzogen werden. Übergewicht und Diabetes, warnen die Forscher, seien sonst die Konsequenz.

Auch süße Getränke stellen demnach eine Gefahr für die Gesundheit dar. Besonders besorgt ist man bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgrund der Fettleibigkeit unter Kindern. Auch vor dem so genannten "Big Food" wird gewarnt.

"Public Health-Experten müssen erkennen, dass der Einfluss von _Big Food´ auf die globale Ernährung ein Problem darstellt", erklärten die Forscher. Sie forderten, der Ernährung als Gesundheitszweig mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Sie erwägen unter anderem eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kritik, Gesundheit, Weg, Fettleibigkeit
Quelle: www.aerztezeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 23:17 Uhr von Fabrizio
 
+4 | -1
 
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überall Schuldige: ausser denjenigen, die den ganzen Kram bereitwillig in sich hinein stopfen.

"Inhaltsangaben sind in der Regel vollständig"
da muss ich entschieden widersprechen.
Oft sind weder Herkunft noch die kompletten Inhaltsstoffe erkennbar.

[ nachträglich editiert von Fabrizio ]
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19.06.2012 23:34 Uhr von pest13
 
+4 | -0
 
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@blubb42: Es geht ja auch nicht um Verdorbene Lebensmitteln, sondern um das Vorgaukeln, dass z.B. Fruchtzwerge jetzt besser sind, weil da ein anderer Zucker drin ist. Gesünder ist dieser Joghurt trotzdem nicht. Oder Actimel, der eine wirkung von Nullkommanix hat. Und seit man das Fett verteufelt, sind die Menschen noch fetter geworden. Viele sagen: "Ach das ist zu viel Fett drin." Und trinken dabei ein paar Liter Coca-Cola o.ä., weil dieser 0% Fett enthält.
Was die Produkte mit choleseterinsenkender Wirkung angeht, da weiss man nicht, was man darüber denken soll. Sind sie noch als Lebenmittel oder schon als Medikament zu bezeichenen.
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20.06.2012 06:57 Uhr von artefaktum
 
+5 | -1
 
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@blubb42: "(...) entscheidend sind nur die Angaben auf der Packung."

Und eben die verschleiern mehr als das sie aufklären. Bitte mal mit dem Thema beschäftigen.
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20.06.2012 16:04 Uhr von EraZor2k4
 
+2 | -0
 
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Komme aus dem Einzelhandel und weiss also wie der Hase läuft!

@blubb42
VIel Schuld daran trägt unter anderem auch die Industie. Ich meine, wieviele Verpackungen werden so irreführend beschriftet, sodass der Verbraucher erstmal nachforschen muss, was das ganze Zeug überhaupt bedeutet. Klar stehen alle echten Zutaten auf der Verpackung, aber die Werbung der Produkte sieht doch meist anders aus. Es wird alles als "gesund" beworben, aber die Realität sieht anders aus. Ein gutes Beispiel dafür sind z.B. die Light-Produkte, die z.Z. boomen wie noch was. Es sind tatsächlich so viele Leute davon überzeugt, dass es gesünder ist z.B. Käse zu kaufen mit nur 5% Fett, statt den normalen Käse, den die Leuten seit Jahrzehnten essen mit z.B. 48% Fett. Das solche Fette unter Anderem auch gut sein können für den Körper, checkt keiner. So werden Light-Marmeladen mit Tonnen von Süßstoff z.Z. häufiger gekauft als normale, "Light"-Getränke mehr getrunken wie sonst, obwohl Süßstoff definitiv nicht gesünder ist wie normaler Zucker in Maßen.
Man MUSS der Industier definitiv eine Mitschuld geben, denn die Werbung ist dementsprechend irreführend. Und man kann nicht vom Verbraucher verlangen, sich erst einmal stundenlang vorher schlau zu machen, bevor man einkaufen geht.

Leider lassen sich die meisten Verbraucher von Werbung blenden, ohne einmal nachzudenken. Bestes Beispiel sind wie gesagt diese Light-Produkte.

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