19.06.12 19:13 Uhr
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Den elf Millionen Millionäre dieser Welt geht es gut - Sie trotzen der Krise

Im letztem Jahr haben die Millionäre dieser Welt soviel Geld verloren, wie die Euroländer in den Rettungsschirm ESM pumpen (700 Milliarden US-Dollar ). Dieses ist aber gerade mal ein Minus von 1,7 Prozent. Die Superreichen haben zusammen ein Vermögen von 42 Billionen US-Dollar.

Zum Vergleich: Die Wirtschaftsleistung Deutschlands betrug 2,57 Billionen Euro im Jahr 2011. Der Club der Millionäre zählt inzwischen elf Millionen Mitglieder. Im Schnitt hat jeder ein Vermögen von mehr als drei Millionen Dollar. Dazu sind aber Wertgegenstände wie Eigenheime etc. nicht mitgerechnet.

Die Hälfte der Millionäre lebt in den USA, Japan und Deutschland. Auch wenn das Wachstum sich verlangsamt, konnte die Geldelite zuvor fette Gewinne einfahren und ihr Finanzvermögen in den Boomjahren 2009 um 6,2 Billionen und 2010 um 3,7 Billionen Dollar wachsen lassen.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Welt, Geld, Krise, Millionär
Quelle: www.n24.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 20:02 Uhr von onecryeu
 
+24 | -4
 
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Bis die blase platzt. Man nehme diesen 11 Millionen nur 50% weg, sie wären immer noch superreich, aber die welt hätte keine schulden mehr.

Die können das Geld doch lebtags eh nie ausgeben. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, die superreichen haben über doppelt so viel plus wie die welt schulden..

Irgendwas läuft verkehrt.
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19.06.2012 20:39 Uhr von no_trespassing
 
+16 | -2
 
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@onecryeu: Es würde völlig genügen, wenn jeder Konzern und jede Bank einfach nur haftet, für das, was sie tut.

Würde das angewendet, was die FDP predigt und was man in den BWL-"Elite"-Hörsälen rund um die Welt hört, nämlich "freie Marktwirtschaft", "der Staat soll sich aus der Wirtschaft raushalten", etc., dann würde sich diese Zahl ganz drastisch reduzieren.
Das Geldvermögen konnte nur deshalb wachsen, weil eben die Steuerzahler letztendlich haften. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Wenn jeder einfach nur haftet und die Wirtschaftsdoktrin angewendet wird, würde das schon reichen.
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19.06.2012 20:56 Uhr von Artim
 
+4 | -0
 
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@Vorredner: Ich finde ihr habt beide recht.
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19.06.2012 21:16 Uhr von ToH
 
+2 | -0
 
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@ artim: und ich finde, du hast recht
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20.06.2012 00:09 Uhr von maflodder
 
+1 | -1
 
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@no trespassing Deinem Comment ist nichts hinzuzufügen. Einzig, wer gibt deinem Statement ein Minus?

Wer ist so dermassen blind, wie lange hat diese Person es sich erarbeitet die Realitäten so auszublenden?

Kopfschüttel...
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20.06.2012 00:27 Uhr von NRT
 
+1 | -0
 
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@no_trespassing & ALL: Vom Grundgedanken her richtig - ansonsten ist das System (noch) von Grund auf Falsch.

Stichwort: Zins

Man kann nicht mehr zurück zahlen als man sich geliehen hat.

Ich empfehle JEDEM folgenden Vortrag vom Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik:

http://www.youtube.com/...

Das ist der Weg zum Ziel.

peace (maybe just not a dream), NRT

[ nachträglich editiert von NRT ]
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20.06.2012 18:54 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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@maflodder: -- "Wer ist so dermassen blind, wie lange hat diese Person es sich erarbeitet die Realitäten so auszublenden?"

Gewagter Gedanke... gerade im Hinblick auf "Realitäten".

Das zweite Minus gab´s übrigens von mir, da no_trespassing davon ausgeht, daß ein wirklich freier Markt funktionieren könnte. Das was wir derzeit haben, ist nahezu reines "laissez-faire" im Stile Milton Friedmans, freier geht es kaum. Die Annahme, daß alles gut gehen würde, wenn der Staat sich raushielte, wird dadurch konterkariert, daß er dazu ganz offensichtlich in einem "freien Markt" nicht in der Lage ist. Die Gründe sind verschiedentlich, die "Märkte" treiben die Politiker vor sich her. Statt also z.B. die Pleitebanken vor die Hunde gehen zu lassen, werden sie auf Kosten der Allgemeinheit "gerettet" - insofern ist no_trespassings Einwand im Grunde durchaus verständlich.

Zudem ist die FDP ganz sicher kein Fürsprecher eines freien Marktes im Sinne no_trespassings. Die machen Klientelpolitik vom Feinsten.

Klar, die Theorie, auf die sich no_trespassing stützt, klingt verführerisch und "logisch" (daher ist das Minus auch nicht böse oder abwertend gemeint). Dennoch zeigt die jahrzehnte(!)lange neoliberale Realität, daß die Theorie nicht funktioniert. (Vielleicht ein Analogon zum "realen Kommunismus"?) Hätten diverse Staaten (v.a. die USA, aber auch DE) nicht immer wieder entgegen das neoliberale Dogma keynesianische Förderpolitik betrieben, sähe es heute noch viel schlimmer aus.

Besser ist daher (auch aufgrund der bisherigen Realitäten), daß sich die Wirtschaft innerhalb eines staatlich vorgegebenen Rahmens frei entfalten kann. Die Soziale Marktwirtschaft (eine Form des Rheinischen Kapitalismus), in der dieses Prinzip u.a. Gestalt annahm, war lange ein Erfolgsmodell für alle Beteiligten - bis es durch die Neoliberalen massiv ausgehölt wurde.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]

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