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Erste Hilfe-Pflicht: Das ist bei Motorradunfällen zu tun

Bei Unfällen im Straßenverkehr sind sowohl Zeugen als auch die beteiligten Parteien zur Ersten Hilfe verpflichtet. Besonders das Wissen bei Erstversorgung von Motorradunfällen ist wichtig. Einig sind sich die Experten darüber, dass der Helm bei einem bewusstlosen Motorradfahrer runter muss.

Der Mund muss geöffnet und der Kopf nach hinten gebeugt werden. So kann man verhindern, dass eine erschlaffte Zunge oder die Atemwege blockiert. Ferner soll der Helm langsam abgenommen werden. Sollte nämlich die Halswirbelsäule verletzt sein, könnte eine ruckartige Bewegung eine Lähmung verursachen.

Ferner soll unter anderem die Atmung des Verletzten kontrolliert werden. Sollte keine Atmung festgestellt werden, muss man eine Wiederbelebung einleiten. Auf Deutschlands Straßen verunglückten im vergangenen Jahr 30.664 Motorradfahrer. 706 Menschen darunter wurden tödlich verletzt.


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WebReporter: 50I50
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Hilfe, Verkehr, Motorrad, Pflicht, Erste Hilfe
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 16:14 Uhr von 50I50
 
+0 | -5
 
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Die Quelle ist sehr lang. Ich konnte beim besten willen nicht auf alle Punkte eingehen. Bitte die Quelle lesen. Das betrifft jeden.
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19.06.2012 16:20 Uhr von Didatus
 
+5 | -1
 
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Ich hab was anderes gelernt: Meine Erste Hilfe Ausbildung zum Führerschein ist zwar schon 15 Jahre her, aber bezüglich Helm habe ich defintiv was anderes gelernt. Sollte es nicht zwingend erforderlich sein (z.B. Unfallopfer droht zu ersticken), sollt der Helm aufgesetzt bleiben, da durch den Unfall ein Schädelbruch vorliegen könnte und der Helm das einzige ist, was den Kopf noch irgendwie stabil hält. Unser Erste Hilfe Lehrer erzählte damals auch davon, dass die mit einem Opfer am Unfallort noch gesprochen hatten, ihm den Helm abnahmen und er war tot. Der hatte wohl den Schädel ziemlich zertrümmert, was aber wohl vom Helm noch zusammen gehalten wurde. Als der Helm runter war hielt nix mehr und es gab zu viel Druck auf das Gehirn. Irgendwie so war das meine ich. Details weiß ich nicht mehr, aber ich hatte mir behalten, dass der Helm besser aufgesetzt bleiben sollte.
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19.06.2012 16:29 Uhr von Jaecko
 
+2 | -0
 
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Naja: So wie es im 1. Absatz steht, stimmts. Helm runter, wenn bewusstlos, da bei einem bewusstlosen nie gesagt werden kann, ob er nicht doch mal das Frühstück von sich gibt und aspiriert.
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19.06.2012 17:03 Uhr von eclipsE2710
 
+2 | -0
 
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Sollte man nicht erst sein Handy zücken und aufnehmen?

Ferner sollte man auf darauf achten nicht zweimal Ferner in 2 von drei aufeinanderfolgenden Sätzen als Satzanfang zu gebrauchen.
Denke auch da ist ein "oder" zu viel "[...], dass eine erschlaffte Zunge [...] die Atemwege blockiert.[...]"

Aber das mit dem Helm abnehmen kenne ich auch so. Na ja wie auf dem Bild abgebildet. Hals stabilisieren und langsam Helm abnehmen.
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19.06.2012 17:23 Uhr von kingoftf
 
+5 | -0
 
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Ein: Motorradfahrer ist in einer eisigen Nacht unterwegs. weil ihm der Wind so stark durch den Reissverschluss seiner Jacke zieht, hält er an und zieht seine Jacke andersrum an, mit dem Reissverschluss auf dem Rücken. einige Kilometer weiter hat er einen Verkehrsunfall und wird schwer verletzt. als der Rettungswagen eintrifft und die Sanitäter nur noch den Tod des Motorradfahrers feststellen können, fragen sie die Erstretter: "Hat der Motorradfahrer noch irgendwas gesagt?" Einer der Passanten antwortet: "Zuerst hat er noch gestöhnt, aber nachdem wir den Kopf richtig herum gedreht haben, war er still."
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19.06.2012 17:45 Uhr von 50I50
 
+0 | -1
 
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eclipsE2710: Denke auch da ist ein "oder" zu viel "[...], dass eine erschlaffte Zunge [...] die Atemwege blockiert.[...]"


Jepp, da stand noch "oder erbrochenes" usw.. was ich aus platzgründen gelöscht habe. muss ich dabei übersehen haben. Das mit dem ferner ist erst aufgefallen wo es zu spät war.
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19.06.2012 18:17 Uhr von NapfKarl
 
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Erste Hilfe im Wandel der Zeit: Die Prioritäten ändern sich mitunter, so hieß es bei meinem ersten Kurs noch "von HLW (Herz-Lungen-Wiederbelebung) lassen wir mal schön die Hände, das ist nur was für Sanis".
Später gabs dann den diagnostischen Block, die Druckpunkt-Suche, Einhelfer- und Zweihelfer-Methode.
Heute heissts: nicht ansprechbar, dann 30/2 mit 100 Kompressionen/Minute ("Stayin´ alive....") " bis der Arzt kommt (oder der Verunfallte sich wehrt).
Beim Thema Helm ist zur Zeit "abnehmen" angesagt (jedenfalls vor zwei Wochen noch). Was nicht bedeutet, dass sich das auch mal wieder ändern könnte.
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19.06.2012 22:00 Uhr von Borgir
 
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helm nur: runter wenn lebensgefahr....bewusstlosigkeit ist keine lebensgefahr.

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