19.06.12 16:12 Uhr
 189
 

Chefinvestor der Deutschen Bank sieht die Währungsunion bereits gescheitert

Obschon die europafreundliche Wahl in Griechenland eigentlich optimistisch anmutet, scheint das Vertrauen in die europäische Währungsunion verloren. Kritische Stimmen kommen auch vermehrt aus Deutschland. "Ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone ist ein sehr wahrscheinliches Szenario", sagt Georg Schuh.

Und der sollte es wissen, schließlich ist Schuh Chef-Anlagestratege der Sparte DB Advisors, einem der europaweit größten Investoren. "Der Kapitalmarkt hat ein Auseinanderbrechen bereits eingepreist. Die Investoren sind da viel weiter als die Politik", so Schuh weiter.

In der Frage, ob Griechenland die Währungsunion verlassen sollte, plädiert Schuh: "Je eher, desto besser". Er regt dazu an, den Euro weniger als statisches Geldmittel zu betrachten, sondern vielmehr als "organisches Konstrukt", das sich in stetem Wandel befindet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Bank, Griechenland, Währungsunion
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Dakota-Pipeline: Donald Trump wird Baustopp wohl aufheben - Er hat Anteile
Sparmaßnahmen: Air Berlin streicht Flüge nach Mallorca
Umfrage: Personalchefs kritisieren Uni-Absolventen als unselbstständig

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wien: Anklage gegen 9 Vergewaltiger einer Deutschen fertig
Intertoys-Spielzeugkatalog voll mit Rechtschreibfehlern
Lady Gaga wurde vergewaltigt und leidet an PTSD


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?