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Mit "Oktokopter" gegen massenhaftes Rehkitzsterben

Pro Jahr sterben auf deutschen Wiesen rund 90.000 Rehkitze. Der Nachwuchs versteckt sich im hohen Gras vor seinen natürlichen Feinden. Angesichts der immer effizienteren Mähmaschinen kann dies aber fatale Folgen haben. Nun soll eine neue Erfindung dem Rehsterben ein Ende setzen.

Die Lösung ist ein ferngesteuerter Minihubschrauber. "Oktokopter" tauften ihn die Erfinder von der Fachhochschule Worms, Fachbereich Informatik. Das unbemannte Fluggerät hat acht Rotoren und ist mit einer speziellen Kamera ausgestattet, welche die Körpertemperatur der Rehkitze anzeigt.

Der Erfinder der Maschine, Wolfgang Thorn, hatte ein einschneidendes Erlebnis, das ihn motivierte. Bei einer Jagd musste er einem von einer Mähmaschine verletzten Tier beim Sterben zusehen. Auch für die Bauern macht der Oktokopter Sinn. Verwesendes Fleisch im Futter macht die Tiere krank.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sterben, Helikopter, Reh, Mähdrescher
Quelle: www.derwesten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 14:05 Uhr von Rheinnachrichten
 
+10 | -4
 
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Ergänzend muss ich den RTL-Bericht von vergangener Nacht zitieren. Dort war der Aufhänger vor allem die niedlich Rehkinder, die sich mit ihren großen Augen im hohen Gras ducken. Nicht jedes Rehkitz ist sofort tot....

Bamby darf nicht mehr sterben!
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19.06.2012 14:25 Uhr von General_Strike
 
+6 | -18
 
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19.06.2012 14:47 Uhr von Sir.Locke
 
+12 | -0
 
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die frage die sich aufstellt ist, warum nicht eine wärmebildkamera, ähnlich der die schon in einigen fahrzeugen verbaut sind, benutzt wird.
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19.06.2012 14:47 Uhr von Markus_1989
 
+5 | -2
 
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für so etwas: und andere Dinge habe ich ein Rettungsmesser dabei. sowas sollte eigentlich Pflicht sein. Das kostet nicht die Welt.
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19.06.2012 15:03 Uhr von KingPiKe
 
+11 | -1
 
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Ist ja schon, dass irh alle irgendwas dabei habt und dem Tier die Qualen zu ersparen. Aber darum geht es hier ja nciht. Das Tier soll garnicht erst in die Lage kommen, verletzt oder getötet zu werden.
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19.06.2012 15:28 Uhr von theiny85
 
+4 | -0
 
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tolle sache!
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19.06.2012 15:30 Uhr von -stealth-
 
+3 | -1
 
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ja genau: Wir retten den ganzen Kitzen das Leben damit sie dann später wieder totgeschossen werden, weil wir in DE zu viel Wild haben das dem Wald schadet, das ist doch krank.
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19.06.2012 15:31 Uhr von gugge01
 
+3 | -9
 
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Ja Freunde, aber wenn ihr ein Tier tötet ohne das ihr der zuständige Jagtpächter, Förster oder Polizist seit, seit ihr wegen Wildererei dran.

Wen ihr es erschlagt seit ihr wegen Wildererei und Tierquälerei dran.

Wen ihr es erschießt seit ihr wegen Wildererei, illegaler Waffen Führung und Einsatz dran und ihr seit als normaler Bürger eure waffenrechtlichen Berechtigungen los und seit Straftäter.

Wen ihr keine Berechtigungen habt und ethnische Deutscher seit, erschießt euch lieber gleich mit!

Dankt der rot-grünen Pest für die Schreie der verrecken Kitze das scheint diese Pack so richtig anzumachen.
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19.06.2012 15:54 Uhr von TheUnichi
 
+8 | -0
 
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Matthias1979: Komm, sei ehrlich, du würdest auch einen haben wollen!
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19.06.2012 18:36 Uhr von aminosaeure
 
+4 | -0
 
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Der Name Oktokopter: "Die Lösung ist ein ferngesteuerter Minihubschrauber. "Oktokopter" tauften ihn die Erfinder von der Fachhochschule Worms, "

Der Name Oktokopter ist keine Erfindung der FH Worms, dieser Begriff wird schon lange verwendet.

Ausserdem werden diese Geräte schon seit langem zur Überwachungszwecken eingesetzt, nur die Beobachtung von Feldern ist neu.
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20.06.2012 02:49 Uhr von fraro
 
+1 | -1
 
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Der: Erfinder hatte die Idee, als er bei der JAGD einem Tier beim Sterben zusehen musste... Der ist ja voll der Tierliebhaber! Beim Jagen sterben ja keine Tiere oder man muss nicht beim Sterben zusehen, weil die Tiere ja da weit weg sind.

Wie läuft das dann mit dem"Oktokopter" ab, sobald der was entdeckt hat? Soll der Fahrer dann jedesmal aus seinem Mähdrescher rausklettern? Effektiver wäre doch gleich eine bewaffnete Drohne, welche den Sterbevorgang des Tieres ziemlich verkürzen könnte.

Ironie off<
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20.06.2012 11:20 Uhr von Danielsun87
 
+0 | -0
 
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ist schon traurig, das die menschheit so dumm ist, es erst nach 40 jahren zu sehen und zu begreifen...
lg
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20.06.2012 11:31 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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fraro, es ist ja jetzt nicht so, daß in jedem Feld dutzende Rehkitze versteckt sind- wenn man Pech hat, ist halt eines drin.
Abgesehen davon gibt es auch eine Menge Jäger, die nicht schießwütig sind und sich gut um ihr Revier und die Tiere kümmern, da muß man schon etwas differenzieren.
Aber die schwarzen Schafe sind halt auffälliger...

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