19.06.12 10:49 Uhr
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Auto der Zukunft: Forscher denken über Auto mit großem Holzanteil nach

Bei der Herstellung von Karosserierahmen und den Aufbauten der Chassis setzte man in der frühen Geschichte des Automobils auf Holz. Irgendwann wurde der Werkstoff aus der Autoindustrie vertrieben und durch Stahl ersetzt. Doch erleben Holzteile für das Auto bald eine Renaissance?

Wenn es nach Daniel Kohl und Stefan Böhm von der Universität Kassel geht schon. Die beiden Forscher sehen besonders in der Verwendung von Buchenholz eine Alternative für die Zukunft. So sei Holz leichter als Stahl und erlange durch Verbindungen mit anderen Stoffen eine höhere Durchbruchsicherheit.

Sowohl in der Produktion als auch in der Entsorgung sei Holz zudem umweltschonender und kostengünstiger. Für eine konkrete Anwendung könne, so Böhm, "die Verbindung vom Autoboden zum Dach zwischen Vorder- und Hintertür, in Frage kommen". In eineinhalb Jahren soll es bereits einen Prototypen geben.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auto, Forscher, Zukunft, Stahl, Holz
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 10:56 Uhr von usambara
 
+0 | -1
 
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das ist der erneute Durchbruch für dieses Holz-Modell: http://upload.wikimedia.org/...
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19.06.2012 11:20 Uhr von MrMatze
 
+2 | -9
 
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Ja ne ist klar Kann mir nicht vorstellen, dass Holz die gleiche Stabilität erreichen kann wie Stahl.

Was das Recycling angeht, bei den ganzen Zusatzstoffen welche nötig sind und das Holz widerstandsfähig genug zu machen, kann man da auch knicken.

Aus meiner sicht ein Hirngespinst einiger Studenten ohne Aussicht auf Erfolg.
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19.06.2012 11:26 Uhr von gugge01
 
+6 | -1
 
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Ja, ich finde das hat Klasse! - Ebenholz Armaturenbrett
- Eisenholzlenkrad
- Eibe / Mahagoni Intarsien als Beschriftung
- Schwarzeiche als Tür Innenverkleidung
Da zu
- Hirschleder Innenbezüge
- Und Außenbezüge aus Nilpferd oder Elefant

Dann noch Elfenbeingriffe

Da soll mal noch einer sage das das nicht nachwachsend und nachhaltig ist!
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19.06.2012 11:51 Uhr von xlibellexx
 
+3 | -0
 
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Um diesen Rohstoff wie Holz: für diesen Hirngespinnst bereit zu stellen

wäre aufforstung für die nächsten 25 Jahre sehr von nutzen :) , wenn nicht , haben wir durch diesen Hirngespinnst ein Klimanwandel der sich gewaschen hat . Und wir ersticken allllllleeeeeeee an Luftarmut , weil das Holz gebraucht wird für unsere Autos ..lol*

Wir brauchen keine Autos , die haben wir !!!!!! wir müssen jetzt für unsere Erde etwas tun , damit die Ressouscen die wir haben , Klug nutzen und alle etwas davon haben , für Mensch und Tier ..... und wir sind sogar in der Lage dies zu ermöglichen .


Holzauto .......wird gut aussehen denke ich !!! aber übertreiben wir nicht Leute
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19.06.2012 12:37 Uhr von gugge01
 
+0 | -0
 
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Jetzt nochmal ernsthaft! Holz als tragendes Karosseriematerial, die Zeiten sind vor bei und kommen nicht wieder!

Aber !!!!!!!!

Bambusfaserverbundstoffen

Oder

Metallorganik – Bleche (Metallfolie mit Holz / Bambusfaser Hinterfütterung) mit Leimholzversteifungen für Außen und innen Verkleidungsmodule die gab es schon vor 30-100 Jahren und kommen wieder im Mode!


Das Hauptproblem allerdings ist der Arbeitsaufwand bei der Herrstellung der Teile und der Aufwand für die umrüstung der Werkzeuge bei geringsten Konstruktionsänderungen der Produkte

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
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19.06.2012 18:40 Uhr von Strassenmeister
 
+3 | -0
 
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Aber die Autos in Berlin und Hamburg brennen dann aber besser!

(Ironie off)
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19.06.2012 21:38 Uhr von Leeson
 
+0 | -1
 
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Holz arbeitet aber was machen die Forscher?
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28.06.2012 11:09 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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Ich habe vor zehn Jahren Buchenwälder angepflanzt, Neubepflanzung zweier Äcker bzw. Aufforstung vorigen Kiefernbestandes. Von daher ... schöne Meldung. :-)

Besser als die wachsende Zahl an Kaminbesitzern, die mich dauernd auf Brennholz ansprechen.


@MrMatze:
Bei den heutigen technologien und Werkstoffen erreicht ein Verbund mit Holz wahrscheinlich sogar bessere Werte als Stahl. Selbst heute in reiner Metallbauweise werden ja schon verschiedene Stähle und Folien verbunden, um Eigenschaften zu bekommen, die Stahl alleine gar nicht hätte. Die Forscher würden sich damit gar nicht so intensiv befassen, wenn diese Parameter nicht stimmen würden.


@xlibellexx:
Wir täten dadurch was für die Erde, weil sich dadurch Energie bei der Metallherstellung einsparen liesse. Und Energieerzeugung ist derzeit für unsere Erde immer noch am schädlichsten.
Wenn Du Bäume schützen willst, dann wende Dich gegen den immer noch steigenden, ungeheuren Papierverbrauch.

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