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E10-Dilemma und kein Ende: Autofahrer meiden Bio-Sprit noch immer (Update)

Nach einer aktuellen Erhebung verkauft sich der Bio-Sprit E10 immer noch äußerst schleppend. Nach einer neuen Umfrage haben rund 66 Prozent nach wie vor noch nie E10 getankt.

Diese Zahl lag im Juli des letzten Jahres noch bei rund 75 Prozent. Als Hauptgrund für die Ablehnung wird auch weiterhin die Angst vor Schäden am Auto genannt.

So fürchten sich knapp 73 Prozent der Befragten vor einem Motorschaden durch E10.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Update, Ende, Autofahrer, Sprit, Bio, E10, Dilemma
Quelle: www.bild.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 09:23 Uhr von _-ELK-_
 
+66 | -3
 
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richtig so: soll die miese Plörre doch in den Tanks der Tankstellen vergammeln.
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19.06.2012 09:24 Uhr von S0u1
 
+12 | -11
 
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Ich werds nie tanken fahre ja nen Diesel :-P
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19.06.2012 09:36 Uhr von b_andog
 
+42 | -0
 
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Diese Biosprit Geschichte ist allerdings alles: andere als ökologisch. Wer denkt da was für die Natur zu tun ist auf dem Holzweg.
Alternative Energiequellen müssen her... je breiter man die Energiegewinnung fächert umso besser. Ausserdem muss mann schauen wie man die Energie am effektivsten nutzt.

Das ist doch mal ein Forschungsauftrag... :)

50 Jahre alt aber immernoch aktuell ;-)
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19.06.2012 10:07 Uhr von mpex3
 
+26 | -0
 
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@wok: Sehr richtig! Genau deshalb würde ich den scheiß auch niemals tanken.
Ach, es handeltsich dabei allerdings um Palmöl, welches auch sehr gerne in der Nahrungsmittel- und kosmetikindustrie verwendet wird.
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19.06.2012 10:18 Uhr von rubberduck09
 
+7 | -2
 
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Zudem ist auch im normalen schon E5 drin Und ich bräucht fürn Rasenmäher E-_0_

Im Kanister trennt sich nämlich die Plörre und dann springt der nur äußerst mies an, wenn der dann plötzlich E100 kriegt anstelle von Benzin.
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19.06.2012 11:23 Uhr von jkhulk
 
+10 | -3
 
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So lange: Agraflächen für die Produktion verschwendet werden, die besser für vernünftige Nahrung genutzt werden sollten, ist es wohl besser dieses Zeug zu meiden.
Wir bekommen nur noch Treibhausmist zu kaufen damit die Biosprit anbauen können.
Zumal der Biosprit sowieso nichts taugt.

[ nachträglich editiert von jkhulk ]
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19.06.2012 11:40 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -8
 
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Die meisten: Autofahrer unter uns meinen wohl sie fahren mit dieser "Gewissensberuhigung" von grüner Plakette umweltfreundlich?
PAH... Die Automobilindustrie leistet prächtige Lobbyarbeit.

http://www.youtube.com/...

Steigt lieber auf ÖPNV um, wenn es nur mal kurz in die Stadt gehen sollte und nehmt das Auto nur dann, wenns auch wirklich notwendig ist (Arbeit).
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19.06.2012 11:43 Uhr von uss_constellation
 
+4 | -0
 
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@ S0u1: Ich würde Dir gerne zustimmen, aber in Diesel ist schon sehr viel länger bis zu 7% "ökologischer" Beimischung enthalten. Und als Dieselfahrer kann man nicht mal auf was mit weniger ausweichen.

Ich habe eine 26 Jahre alte Karre, die laut Betriebsanleitung sogar E10 tanken könnte.
Aber ich tanke es nicht, weil ich es ökologisch für völlig falsch halte.

Der User jkhulk hat völlig Recht. Selbst wenn wir alle Agrarflächen der Welt hierfür hernehmen, können wir nur einen winzigen Teil des Bedarfs decken. Mit ein paar kleinen Zahlen kann man das mit Wiki recht schnell herleiten und sehen. Ein Irrweg, den es schnellstmöglich zu beenden gilt!
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19.06.2012 11:49 Uhr von uss_constellation
 
+5 | -1
 
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@ Spit: Danke für den Link. Unglaublich...

Nur der Schlußsatz ist unpassend. Es gibt keine Feinstaubfilter. Filtern kann man nur den groben Teil.
Die Partikelfilter in allen Dieseln filtern nur grobe Sachen. Den feinen Anteil lassen sie durch. Alle, durch die Bank. Von daher machen die Plaketten sowieso null Sinn.

[ nachträglich editiert von uss_constellation ]
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19.06.2012 12:17 Uhr von thepatrix
 
+4 | -16
 
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19.06.2012 12:34 Uhr von Ich_denke_erst
 
+4 | -0
 
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Bio Diesel - wie war das? Diese Diskussion um Nahrungsmittel in den Tank erschliesst sich mir nicht ganz. Vor 10 - 12 Jahren gab es einen s.g. Biodiesel, der wurde auch aus allen möglichen Naturalien hergestellt. Der einzige Nachteil davon war dass er die Leitungen schnell verschlissen hat und den Dieselfilter dicht gemacht hat. Sehr viele Leute haben damals ihre Autos umgerüstet und sind gefahren. Da gab es überhaupt keine Diskussion über Nahrungsmittel im Tank. Bei E10 sind es ja "nur" bis zu max. 10% Beimischung.
Nur so am Rande: Biodiesel wurde damals steuersubventioniert - er hatte einen wesentlich niedriegeren Mineralölsteuersatz. Dieser wurde durch Herrn Steinbrück - damals Finanzminister - auch auf Druck der Mineralölkonzerne - dann sehr schnell abgeschafft. Damit hatte sich dann das billige Tanken erledigt.
Wieder eine der kleineren Gemeinheiten der SPD die sich heute als Volkspartei darstellen will.
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19.06.2012 14:34 Uhr von uss_constellation
 
+3 | -0
 
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Der Biodiesel: war ein Programm, das mit der lokalen Wirtschaft gefahren wurde. Und man hatte jederzeit die Alternative normalen Dinodiesel zu tanken. Es war auch nie geplant utopische Mengen abzusetzen, weil man die Kapazitäten kannte.

Die Geschichte mit Bioethanol steht in einem völlig anderen Licht, denn hier liegen kaum vertwertbare Daten weltweit vor. Das steht in einem globalen Zusammenhang und betrifft zu großen Teilen Urwälder und Nahrungsmittelflächen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Außerdem wird es in der Politik als nahezu alternativlos verkauft und man kann als Normalverbraucher nicht mehr auf eine reine Sorte zurückgreifen.
Laut der Richtlinie der EU dürfen für Bioethanol keine neuen Flächen erschlossen werden. Das hat in der Realität folgende Konsequenzen: Erstens werden die Anbauflächen für Nahrungsmittel geringer und zweitens werden neue Anbauflächen für Nahrung erschlossen. Das Bioethanol wird dann, schön konform, auf bereits bestehenden Flächen angebaut. Eine Luftnummer sondergleichen, die einfach wegignoriert wird.
Außerdem ist mir die Argumentation mit CO2 neutral sowieso nie klar gewesen. Natürlich bindet eine wachsende Pflanze CO2. Aber sie tut es auch wenn ich sie nicht ernte und nicht verbrenne. Wenn ich nen Liter Biosprit oder Dinosprit verbrenne kommt die gleiche Menge raus, Wenn ichs einfach lasse kommt gar nichts raus. Einsparen sollte der Hauptpunkt sein, nicht eine Verlagerung der Quellen.
Und einsparen könnte man z.B. einiges indem man verschiedene Überproduktionen einfach mal krass zurückfährt. Denn das was man bei einem Auto letztendlich in den Tank schüttet ist der kleinste Teil der Klimabilanz. Vorher kommen so Sächelchen wie Heizen, Strom, etc.

[ nachträglich editiert von uss_constellation ]
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19.06.2012 15:45 Uhr von theiny85
 
+9 | -1
 
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ich meide den scheiß aus prinzip schon!!!
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19.06.2012 17:24 Uhr von Peter323
 
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jo ökologisch: blabla...

diese Spritsorte, dient nur zum "Schön"rechnen der CO2 Bilanz, aber nur auf dem Blatt Papier, die Realität sieht anders aus, die Umweltbilanz ist bei weitem schlechter, weil die Äcker ja auch versorgt werden müssen, wachsen und auch "Energie" und Rohstoffe dafür brauchen, was aber nicht einkalkuliert ist bzw. man gar nicht richtig kalkulieren kann.
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19.06.2012 17:37 Uhr von Done88
 
+2 | -0
 
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naja: ihr Ziel haben sie damit erreicht..

Den Preis für normalen Super Benzin haben sie hoch gesetzt... aber das tankt nach wie vor jeder
--> Mehr Steuergelder kommen rein.. taddaaaaaaa... Zaubertrick enthüllt...
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19.06.2012 18:33 Uhr von Shampoochan
 
+3 | -10
 
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ich tanke: E10 seit der Markteinführung und mein Auto wurde erst durchgecheckt, es gibt keinerlei Schäden durch den erhöhten Ethanolgehalt. Außerdem ist es immer noch paar Cent billiger und ich wäre ja schön bescheuert wenn ich freiwillig mehr zahlen würde, ich hab als Student auch nicht Kohle ohne Ende
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19.06.2012 18:48 Uhr von Prachtmops
 
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gäääähn: was hier für doppelmoralen rausgeholt werden... lol
da beschweren sich welche darüber ob es ökologisch ist looool...
leute dann fahrt fahrrad!
was soll das gelaber, das man E10 nicht tanken soll?

vorher war es E5 und jetzt E10... und die 5 % regen euch jetzt so auf?

dann tankt ihr mal schön euer super, denn die rechnung ist wirklich aufgegangen... super wurde erhöht und E10 hat jetzt den alten super preis... also sind die dummen, die weiter super tanken. denn damit geht deren rechnung doch erst auf.

wenn jetzt alle E10 tanken würden, dauert das keine 6 monate und E10 würde das gleiche kosten wie Super.

oder macht ihr euch sorgen um schäden am auto?
dann guckt mal bei euren hersteller nach ob euer auto ne freigabe hat, und schon ist das thema erledigt.
aber als autofahrer zu sagen: "mach ich nicht, weil es schaden könnte" wäre ein ziemlich dummer satz,
denn es kann sovieles beim autofahren passieren, also sollte man das autofahren lieber gleich sein lassen wenn man so ängstlich ist.

[ nachträglich editiert von Prachtmops ]
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19.06.2012 22:17 Uhr von hyper2255
 
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Hab ich schon getankt. Aber ich greife wieder zu E5, weil mein Auto schlechter beschleunigt (spürbar!) und auch mehr verbraucht.
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20.06.2012 09:54 Uhr von Andreyxz
 
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Der Mehrverbrauch: hat sich damals schon nicht gelohnt E10 zu tanken, da der Mehrverbrauch dazu führete das E10 gleich oder sogar teurer als "normales" Super war.
Und der Ingenieur von BMW der das mit öfteren Ölwechseln in den Raum geworfen hat, wurde so ne Maulschelle verpasst das dem das lachen verging.

Kann mir keiner erzählen das des richtig gut für den Motor ist, nachdem es ewig gedauert hat das die Autohersteller sich mal positiv dazu geäussert haben und Anfangs nur rumgeeiert sind.

Dazu haben die anderen ja schon geschrieben das die Leute aus der 3.ten Welt nun weniger zu Essen haben dank dem UMWELTFREUNDLICHEREN E10

@ Shampoochan

hast du dein Verbrauch vorher und nacher kontrolliert??
sicher nicht und zahlst daher jetzt schon mehr!
zudem wäre es mir jetzt neu das ne Werkstatt beim durchchecken die Schläuche abnimmt geschweige den mal den Zylinderkopf runter nimmt ob der Motor so in Ordnung ist.
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24.06.2012 14:58 Uhr von wussie
 
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Dreckspansche: Ich tanke weder E5 noch E10. Lieber bezahle ich mehr für Sprit wo nichts von dem Zeug drin ist.
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03.07.2012 16:53 Uhr von Chris9988
 
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hier sieht unsere liebe Politik mal,
das die Bürger sich nicht mehr für dumm verkaufen lassen.
Um sich irgendwelche absurden Ideen eines Politwahnsinnigen einreden zu lassen.

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