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Unruhen in Athen - Sechs Polizisten angeschossen

Am späten gestrigen Montagabend sind in Athen Unruhen ausgebrochen. Dabei warf die 150 Mann umfassende Gruppe zunächst Scheiben von Geschäften ein. Außerdem wird von einem Angriff mit Steinen auf einen Bus berichtet.

Als schließlich die Polizei im Vorort Ano Liossia eintraf, wurde auch diese attackiert. Plötzlich fielen Schüsse aus der Menge und verletzten sechs Polizisten.

Diese wurden sogleich in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Viertel ist für Situationen dieser Art bekannt - nicht das erste Mal kommt es hier zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Anwohnern. Der konkrete Anlass der Krawalle ist bisher noch unklar.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Verletzung, Gewalt, Schuss, Athen, Unruhe
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 10:37 Uhr von Danielsun87
 
+8 | -1
 
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nun ja , war absehbar also willkommen in der welt von morgen, was denken den diese sesselfurzer denn, was passieren wird??

also das war jetzt mal der anfang, ich denke, spanien, italien und später wird es selbst deutschland treffen, denn die bürger fangen erst mit kleinen gruppen an..wenn sie wachsen, fangen sie auch an mit der polizei oder sogar mit dem militär zu spielen an...

ich sage nur, wie jede mafia, es kommt nur wie immer auf die waffen und der vorrat an monution drauf an..
lg
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19.06.2012 10:38 Uhr von fexinat0r
 
+4 | -4
 
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Schüsse auf Polizisten: Puh, klingt als ob es bald zeit für das Militär wird.
Kann man dann nur hoffen, dass das am ende ohne Putsch abläuft.
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19.06.2012 12:02 Uhr von -canibal-
 
+6 | -0
 
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Wer hat: gestern Abend "hart aber fair" mit Plasberg gesehen? Am Schluss der Sendung stellte Plasberg
die wichtigste und wirklich beunruhigendste Frage, was machen eigentlich die ganzen
arbeits- bzw.perspektivelosen Jugendlichen in den südlichen Ländern, wo die Arbeitslosigkeit
im Schnitt 30-40% beträgt?? Eine Jugend, die faktisch gesehen ausser Armut und Langeweile
keine Zukunft hat....
Das ist die eigentliche Lunte, die brennt....
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19.06.2012 14:03 Uhr von fexinat0r
 
+3 | -2
 
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@Minipet: Du Profi Soldat!
Also erstens würde das ganz üble Konzequenzen für dich haben wenn du dich einem Befehl verweigerst und zweitens ist ja wohl mehr als klar, dass ich vom grichischen Militär rede!
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19.06.2012 15:50 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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@fexinat0r nö, der Eid des Soldaten (jedenfalls in Deutschland) gilt der Verteidigung Deutschlands.
Wenn das Volk aufsteht , auch wenn Krawallen nicht gerade fein sind zeigen sie doch das was nicht stimmt, dann sollte auch der Soldat nie vergessen woher er kommt, nämlich auch aus dem Volk.

Ich würde als Soldat auch verweigern gegen das Volk vorzugehen.

Nachtrag: 1989 stand in der DDR auch die Armee bereit um gegen das Volk vorzugehen und sie hat es nicht gemacht.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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19.06.2012 22:03 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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trara: Artikel 87a (4) sagt, das du Unrecht hast.
Sowohl, was die Einsatzmöglichkeiten im aktuellen Grundgesetz angeht als auch, was die Konsequenzen für die jeweiligen Truppenführer angeht. Ein parlamentarisch abgesegneter Einsatzbefehl nach Artikel 87a und/oder Artikel 91 würde eher bei Verweigerung zu einer Verhandlung mit Verurteilung durch das Truppendienstgericht führen als andersrum.
...sukzessiv widerspricht das auch implizit dem, was du über die Notwendigkeit von Änderungen am GG sagst.

Bleibt der Satz über die Möglichkeit, Auslandsverwendungen zu verweigern, die aber regelmässig mit der Entlassung aus dem Dienst verbunden sind.
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20.06.2012 13:50 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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trara: "das kann nicht stimmen."

Tut es aber nun mal.

´Artikel 87a (4):
Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes kann die Bundesregierung, wenn die Voraussetzungen des Artikels 91 Abs. 2 vorliegen und die Polizeikräfte sowie der Bundesgrenzschutz nicht ausreichen, Streitkräfte zur Unterstützung der Polizei und des Bundesgrenzschutzes beim Schutze von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer einsetzen. Der Einsatz von Streitkräften ist einzustellen, wenn der Bundestag oder der Bundesrat es verlangen.´

"Erinnerst Du Dich an die Diskussion im Bundestag zur Änderung des GG dass die BW auch bei inneren Unruhen eingesetzt werden darf?"

Die letzten grossen Debatten drehten sich um den Einsatz von Alarmrotten gegen entführte Verkehrsflugzeuge, Stichwort "Luftsicherheitsgesetz".
Die letzten Forderungen in vergleichbare Richtungen kamen (wie des öfteren) von Schäuble. Allerdings ging es dabei um die Absenkung der Schwelle, ab der die Bundeswehr Amtshilfe im Rahmen des genannten und weiterer Artikel leisten kann und darf.

"Zur Auslandseinsatzverweigerung: einer, der z.B. den Einsatz in Afghanistan wird sich wohl nicht kratzen, wenn er entlassen wird."

Du wirst lachen, viele dieser Verfahren münden in ein Hauen und Stechen. Geht ja auch um Berufsförderungsansprüche gegen Ende der Dienstzeit (die sich an der Dauer der geleisteten Dienstzeit orientieren) sowie Übergangsgebührnisse und -beihilfen. Also Kohle die man hat oder eben auch nicht.
Prinzipiell hat jeder Soldat in jedem Dienstgrad unabhängig vom Zeitpunkt und Dienststellung das Recht auf Kriegsdienstverweigerung.

"Was anderes dürfte es sein, wenn er Offizier ist. Hier wäre eine Entlassung eine übermäßige Härte. Also wird er "mitspielen""

Diese Unterscheidung existiert nicht.
Es wurden auch schon Offiziere wegen einer solchen Verweigerung entlassen. Ein recht bekannter Fall ist der eines Piloten, der seine spezielle Auslandsverwendung beim Einsatzgeschwader Mazar-e-Sharif nicht antreten wollte.
...was würde denn die Entlassung speziell bei einem Offizier zu einer "übermässigen Härte" machen, die die Entlassung eines Unteroffiziers oder Feldwebels für den Petenten nicht mit sich bringen würde?
...und wieso sollte das zählen? Wer zu seinen Prinzipien stehen will, kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken, er muss auch die Konsequenzen seines Handelns tragen.
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21.06.2012 01:42 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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trara: "Trotzdem finde ich es verwerflich Soldaten gegen das eigene Volk kämpfen zu lassen."

Kommt immer drauf an. Es geht ja auch um konkret eingegrenzte Fälle, in denen stets das Wohl der Mehrheit im Vordergrund steht - siehe parlamentarischer Vorbehalt. Du wirst es hier definitiv nicht erleben, das die Bundeswehr gegen "das Volk" kämpft, sondern nur gegen Gruppen, die ihrerseits gegen "das Volk" agieren.

"Dazu braucht es keine "Verteidigung am Hindukush" !"

Auch das gehört nun mal dazu, ob man es mag oder nicht, wenn man nicht für sich alleine steht, sondern für einen Verbund von vielen Staaten. Wäre 911 nicht in New York, sondern Frankfurt oder Berlin passiert, hätten Politiker in Deutschland ähnlich reagieren können und wir wären dankbar dafür, die gleiche Solidarität hätten erfahren können.
...und wir redeten ja eigentlich vom Einsatz im Inneren.

"Das ist nichts anderes als wirtschaftliche Interessen mit dem Blut deutscher Soldaten zu erkämpfen."

Wirtschaftliche Interessen in Afghanistan? Erzminen, die die Chinesen besitzen? Nee, also, das wäre eher ein Line-Up für den Irak gewesen. Das hätte aber mit der Bundeswehr mal gar nichts zu tun.
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21.06.2012 16:41 Uhr von ElChefo
 
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trara: "Afghanistan wurde "annektiert" um Gasleitungen zu legen."

Die Pipeline-Thematik ist lange vor dem Einmarsch gegessen gewesen, Alternativen sind auch schon vor dem Einmarsch an den Start gebracht worden.

"Dazu hat dieses Land enorme Bodenschätze an seltenen Erden."

...deren Schürfrechte samt und sonders - abgesehen von einem minimalen Anteil an Eigenbedarf - nach China gegangen sind.
(Man möge da zynisch bedenken, das die chinesischen Verhandlungsführer teilweise in ISAF-Camps ihre Lastwagen voll Bestechungsgeldkoffer geparkt hatten, da sie "draussen, im Indianerland" zuviel Angst um sich und das Geld hatten.)

"Und... etwas ganz wichtiges: riesige Mohnfelder. Und die müssen bewacht werden."

...die gab es auch vorher schon. Es ist zwar ein mittlerweile leidig oft angebrachtes Argument, die Taliban hätten den Anbau derbe hart reduziert. Allerdings hält dieses Argument auch keiner näheren Betrachtung stand, da die Anbauzahlen ausschliesslich 2001 einbrachen. Vorher und nachher (abgesehen vom Wachstum der letzten Jahre) bewegte sich der Anbau auf konstant hohem Niveau. Das die Taliban momentan ihre Versorger etwa in Pakistan, China, Iran und Usbekistan mit demselben Opium bezahlen, dessen Anbau sie ja vorgeblich bekämpfen wird wohl als satirische Fußnote in die Geschichte eingehen.

Zusammenfassung:
- Das Erste war schon gegessen.
- Das Zweite ist bereits abgehakt.
- Das Dritte bezieht sich ausschliesslich auf 2001, die Taliban waren aber schon ein paar Tage länger an der Macht.


"Die Taliban waren gegen Rauschgift. und haben es bekämpft. "

Sieht irgendwie jetzt nicht so aus.
http://ansarulhaqq.files.wordpress.com/...
(Wenn du der Quelle nicht traust, beachte die Quellangabe für die Grafik unten rechts. Bei der UNO DC findest du dieselbe Grafik mitsamt dazugehörigem Report.)

"Jetzt hat der Mohnanbau die alte, Vortaliban- Produktion mehrfach übertroffen. "

...und wer betreibt es wo? Warum sind überwiegend die Opiumhochburgen auch gleichzeitig Talibanhochburgen?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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