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Abofallen-Unternehmer zu zweijähriger Haft auf Bewährung verurteilt

Das Landgericht Frankfurt verurteilte den im Internet bekannten Abofallen-Unternehmer Michael B. zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung wegen versuchten Betrugs. Grund ist das Betreiben von Abofallen, die der Verurteilte im Internet aufzog.

Prozessbeobachter halten das Urteil für zu milde. Die Firma OnlineContent Ltd. versandte an etliche Betroffene seit Jahren hohe Zahlungsaufforderungen. B. redete sich heraus mit einem "unvermeidbaren Verbotsirrtum". Das ließ das Gericht aber nicht gelten.

Das Gericht rügte vor allem, dass Mahnungen offenbar generell nicht gerichtlich eingeklagt werden. Stattdessen verlegen die Betreiber immer wieder die Firmensitze, benennen sie um oder bestellen Scheingeschäftsführer. Das sei wachsendes Unrechtsbewusstsein, so das Gericht.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Haft, Betrug, Anwalt, Bewährung, Abofalle
Quelle: www.konsumer.info

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.06.2012 08:06 Uhr von no_trespassing
 
+13 | -1
 
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In der Quelle steht außerdem: Betroffene können nun hoffen, ihr Geld zurückzuerhalten. Denn zivilrechtliche Ansprüche aus Betrugsverfahren können zurückgeholt werden.

Ich würde ohne weiteres mich mit Betroffenen im Netz organisieren und klagen, was das Zeug hält. Bei Antispam e.V., etc. gibt es dazu auch gute Hilfe.
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19.06.2012 08:22 Uhr von Gerd159
 
+6 | -2
 
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Überschrift falsch: Nicht der Anwalt wurde verurteilt, sondern der Webseitenbetreiber!
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19.06.2012 08:46 Uhr von bingegenalles
 
+16 | -0
 
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für die kohle die er damit gemacht hat würde ich auch 2 jahre auf bewährung nehmen

hab die spinner bei akte gesehen da war von 2 - 3 mio die rede
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19.06.2012 09:03 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -2
 
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@Gerd: Der Anwalt ist offenbar beides. Also stimmt das schon.
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19.06.2012 09:20 Uhr von BRILLOCK2003
 
+8 | -0
 
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hi hi.Unglaublich @bingegenalles..Recht hast du,ha zwei Jahre Bewährung und wenigstens zweimillionen in der Tasche.Wo kann ich Unterschreiben............
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19.06.2012 09:33 Uhr von Floppy77
 
+9 | -0
 
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"Stattdessen verlegen die Betreiber immer wieder die Firmensitze, benennen sie um oder bestellen Scheingeschäftsführer. Das sei wachsendes Unrechtsbewusstsein, so das Gericht."

Für mich ist das kriminelle Energie.
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19.06.2012 10:29 Uhr von Danielsun87
 
+0 | -1
 
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nun ja so sei es...mit der energie aber die verdienen ja auch mit dran, denn er gibt es bestimmt für irgend was auch wieder aus, wo die anderen dann dran verdienen somit soll er mal schön auf freien fuss bleiben...

ich finde nur, wo kommen wir bei solchen unternehmern noch hin...die sollte man alle in den offen werfen..und zur energieerzeugung nutzen...

LG
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19.06.2012 11:04 Uhr von Zephram
 
+2 | -0
 
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hehe: Der soll froh sein, in Russland handhabt man solcherlei Gesocks auf diese Weise:

http://www.spiegel.de/... ^^

jm2p Zeph
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23.06.2012 16:50 Uhr von Seravan
 
+1 | -0
 
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Michael Burat: Stellt den W....r an den pranger.
Unwissende mit freiem Gedankengut abzocken ist das allerletzte. Aber der hat ja noch mehr aufm Kasten:

Insolvenzbetrug
Untreue von Mitgesellschaftern
Computermanipulation
Fehlerhaftem Waren- und Belegverkehr
Marken- und Produktpiraterie (insbesondere im Internet)
Wettbewerbs- und Patentrechtsverletzungen
(insbesondere im Internet)
Urheberrechtsverletzungen (insbesondere im Internet)
Schwindelfirmen in verschiedenen Märkten
Betriebsspionage
Illegaler Informationsbeschaffung
Illegalem Marketing (insbesondere im Internet)
Fälschung von Vertragsunterlagen
Erstattungs- / Subventionsschwindel
Versicherungsbetrug


Aber Raubkopierer für ettliche Jahre einknasten....


Toll wenn man merkt das man nur als Lobbyist hohe Strafen für Vergehen einfordern kann.

[ nachträglich editiert von Seravan ]

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