18.06.12 20:36 Uhr
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Energiewende kommt in den Ausnahmezustand

Es wird eng für die Verfechter der Energiewende um jeden Preis. Laut Emnid machen die Bürger den Kostenanstieg nicht mit, der bei der Fortsetzung der jetzigen Energiewendepolitik unvermeidbar ist. Der Vorsitzende der Monopolkommission Justus Haucap sieht einen "Kosten-Tsunami" rollen.

Pro Jahr schreddern Windkraftanlagen in Deutschland rund 220.000 Vögel, Bienen verlieren auf den Solarfeldern die Orientierung. Vögel halten Solarfelder für Wasserflächen. Monokulturen für Mais und andere Energiepflanzen beanspruchen immer mehr Flächen.

Die Treiber (und Profiteure) der Energiewende nehmen solche "Kollateralschäden" in Kauf. Der OBM von Tübingen, der Grünenpolitiker Boris Palmer, fordert dennoch "Windräder statt Wald".


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Vogel, Biene, Kraftwerk, Ausnahmezustand, Solarenergie
Quelle: www.pt-magazin.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 20:36 Uhr von opwerk
 
+26 | -8
 
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Was hat das mit Nachhaltigkeit zu tun? Wie kann etwas nachhaltig sein, das die Natur direkt negativ beeinflusst? Wo bleibt der gesunde Menschenverstand?
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18.06.2012 20:46 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+21 | -18
 
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hahah: das hat doch nichts mit einem Zeitunsgbericht zu tun. Ein Bericht muss Neutral sein, und der Artikel könnte 1:1 aus der Atomlobby stammen.

Was ist mit den Tieren die durch die Uran Förderung ihr Zuhaus verlieren und auch in massen sterben?

Was ist bei der Kohleförderung wo ganze Dörfer umgesiedelt werden? Leben da in der nähe keine Tiere?

Und glaubt mir, es sind mehr Vögel in der Nachbarschaft durch Fenster gestorben wo die gegengeflogen sind als durch die Solarzellen aufm Dach.

und @ den Autor. Nachhaltigkeit? Atomstrom hat eine Nachhaltigkeit von ... nichts? Es kostet unsummen ein Atomkraftwerk rückzubauen weil alles vertstrahlt ist. Die "Endlagerung" ist kein ende und ganz sicher nicht Nachhaltig.
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18.06.2012 20:55 Uhr von Multiversal
 
+10 | -15
 
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wenn man den bedenkt: das In Fukushima gerade die Reaktoren wieder hochgefahren wurden und im Tschechischen Temelin 2 Neue geplant sind.
Und nur Dummland meint,jetzt auf diese übersubventionierten Anlagen setzen zu müssen,die dazu eine Ungerechte Behandlung und Marktverzerrung hervorrufen und dabei die Landschaft verschandeln und Lebensmittel in Bauerngas verwandeln,dann kann man dem Energieferkel nur den Vogel zeigen!!!!
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18.06.2012 20:56 Uhr von Petabyte-SSD
 
+5 | -14
 
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@Anti Pro: Selten dämlicher Kommentar:
****Von den ganzen Leitungen, die zu jedem Windrad führen müssen will ich gar nicht sprechen***

hast vergessen zu erwähnen, dass die Leitungen von Kunststoff ummantelt sind, die aus Erdöl hergestellt werden.

Also, bitte schalte deinen PC aus, der Energie verbraucht, höre auf zu essen, (Wir essen Erdöl):http://www.youtube.com/...

und stocher ein Loch im Fussboden in Deiner Wohnung, worunter hoffentlich Erdöl liegt, und fackle das so ab, bitte nicht in einem Ofen, weil dieser müsste aus Metall bestehen, was ebefalls Reccourchen benötigt
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18.06.2012 21:29 Uhr von Justus5
 
+10 | -4
 
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Trotzdem gut, dass das mal einer anspricht.
Es ist nicht immer grün drin, wo gürn drauf steht.
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18.06.2012 21:34 Uhr von Winneh
 
+7 | -5
 
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Wie gut das niemand: erwähnt wieviele Tiere hops gehen wenn 1 AKW flöten geht (Fukushima z.B.), von den Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette mal gar nicht erst angefangen.
1 AKW erwirtschaftet 1mio Gewinn pro Tag, klar das sich die Atomlobby den Ausfall an Geld teuer bezahlen lässt. Irgendeinen imaginären Grund finden die schliesslich immer um den Preis anzuheben - die Manager brauchen schliesslich ihre Boni, nicht das die noch verhungern.

Erneuerbare Energien haben 2011 mehr geliefert als die AKWs.
Diese Atomlobby News kann man sich also getrost schenken.