18.06.12 18:22 Uhr
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Anonymous veröffentlicht Drohvideo gegen die Gema

Am vergangenen Wochenende ist ein Drohvideo aufgetaucht, welches sich gezielt an die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) richtet.

Das Video ist eine Reaktion der Anonymous-Gruppe auf Hausdurchsuchungen, die letzte Woche bei 106 Personen durchgeführt wurden. Alle Verdächtigen sollen bei einem Hacker-Angriff auf die Website der Gema beteiligt gewesen sein.

In dem Video bedankt man sich, "Benzin in das Feuer der Revolution gegossen zu haben." Zudem wird es von Anonymous belächelt, "Aktivisten unseres Schlages einzuschüchtern."


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WebReporter: zorro007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hacker, Anonymous, GEMA, Hausdurchsuchung, Drohvideo
Quelle: winfuture.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 18:35 Uhr von General_Strike
 
+13 | -36
 
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18.06.2012 18:53 Uhr von General_Strike
 
+60 | -10
 
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Morgen lesen wir bestimmt: Bei Hausdurchsuchungen gegen Anonymous wurden Drogendealer überführt, Hanf-Plantagen beschlagnahmt, missbrauchte Kinder befreit, Bombenleger dingfest gemacht und Nazipropaganda gefunden.
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18.06.2012 18:58 Uhr von zabikoreri
 
+10 | -6
 
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Die sollen über 100 Leute dafür gebraucht haben, um die Gema-Seite lahmzulegen? Erscheint mir etwas unwahrscheinlich. Oder haben die da mal wieder was ganz anderes gesucht?
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18.06.2012 19:34 Uhr von TheUnichi
 
+17 | -2
 
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zabikoreri: Hier wird nicht gehackt, hier wird nur DDoS´d.

Man braucht dafür vorrangig viele Computer und ein Tool das nichts weiter machen muss, als auf tausenden Threads gleichzeitig Web-Requests an eine Webseite zu senden.
Irgendwann steigt der Webserver aus (mit Glück), weil es im zu viele Requests auf einmal sind. Das ist dann das DDoS (Distributed Denial of Service)

Also ja, 100 Leute braucht man für einen guten DDoS schon, es reichen weniger, dauert aber länger und braucht mehr Resourcen.
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18.06.2012 19:39 Uhr von DerMaus
 
+11 | -3
 
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@zabikoreri: TheUnichi hat das schon sehr gut erklärt. Was ich da noch anfügen möchte ist, dass die meisten DDoS Angriffe von sog. Botnets ausgeführt werden. Das sind Netze von Rechnern, die mit einem Virus infiziert sind und so ferngesteuert werden können. Das bedeutet, dass viele, deren Häuser durchsucht wurden, vielleicht garnicht wussten, was da durch ihre Leitung geht.
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18.06.2012 20:29 Uhr von Prismama
 
+26 | -1
 
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Go Anonymous!!
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18.06.2012 21:05 Uhr von General_Strike
 
+2 | -12
 
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18.06.2012 21:05 Uhr von Multiversal
 
+6 | -2
 
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Hausdurchsuchungen? wie geht sowas ohne Vorratsdatenspeicherung????
halten diese Säue uns für total bekloppt????
Rechner immer von externen Platten booten und diese mitnehmen,wenn man das Haus verlässt.

[ nachträglich editiert von Multiversal ]
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18.06.2012 21:34 Uhr von TheUnichi
 
+2 | -1
 
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robinlob: Vergiss bloß nicht die Festplattengeschwindigkeit und die Art und Größe des CPU Caches

Achja, GPUs können auch noch mitrechnen und ordentlich requesten. Und wenn man jetzt noch Fiber to the Desk und eine schöne 500mb/s Anbindung hat, kann man ja fast die NASA down bringen!

Man kann sich auch haben, du musst mir keine offensichtlichen Faktoren vorkauen, Fakt ist, der normale Standarduser reicht alleine nicht aus, um ein Denial of Service zu verursachen.
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18.06.2012 21:34 Uhr von General_Strike
 
+2 | -11
 
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@Multiversal: Das Sicherste für dich wäre es, deinen Computer endgültig zu verschrotten (natürlich nicht ohne die Festplatte vorher zu zerstören).

Man braucht die Vorratsdatenspeicherung in vielen Fällen nicht, um Kriminelle zu schnappen. Die Vorratsdatenspeicherung wäre nur nützlich, um z.B. festzustellen, wem ein Vater die Vergewaltigungspornos mit seiner Tochter genau verkauft hat, noch bevor seine Taten erkannt und schliesslich beendet werden konnten.

Bei unmittelbar erkannten Straftaten dürfen und müssen Nutzerdaten gesichert werden. Das funktioniert offenbar bereits jetzt sehr gut und wird in den meisten Fällen Konsequenzen haben.

edit
Die Taten liegen übrigens über ein halbes Jahr zurück. Das ist ein langer Zeitraum, in dem sich die Nutzer in trügerischer Sicherheit gewähnt haben: HAHA! DIE KRIEGEN MICH NIE!

[ nachträglich editiert von General_Strike ]
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19.06.2012 04:59 Uhr von bip01
 
+1 | -2
 
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Also so langsam wird Anonymous echt langweilig und öde. Die ham doch mal für Demokratie etc, jetzt sind die auch nur noch ein Werkzeug von denen, die mit der GEMA und dem Urheberrecht nichts anfangen können. Kleine Kinder die sauer sind, dass Megaupload weg ist und deswegen ihre 1337-DDoS-Angriff mit ihren Mad-Skillz starten. Und scheinbar zu blöd sind einen Proxy zu benutzen.

Man kann von der GEMA halten, was man will(Ich persönlich finde das Konzept einer Gesellschaft, die die Rechte verwaltet gar nicht schlecht, nur an der Umsetzung in einigen Bereichen haperts),, aber das ist doch wirklich lächerlich.
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19.06.2012 08:05 Uhr von don_Zoltan
 
+1 | -1
 
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Teilweise zu weit: Ich find auch nicht alles toll was die Gema macht.
Aber ich muss sagen das mir Anonymous auch mittlerweile ein bisschen zu weit geht. Diese Form der "Selbstjustiz" ist genauso verwerflich.
Und die Hauptdiskusion bei der Gema ist ja immer noch die Youtube-Sperrung, wobei ich hier mittlerweile auch Youtube eine Mitschuld geben muss und ich ein gewisses Verständnis für die Gebührenforderung der Gema an Youtube habe (aber natürlich gibt es auch bereiche wo die Kritik an der Gema mehr als berechtigt ist, z.B. die Gebühren an Kindergärten oder die Umstrukturierung bzgl. der Veranstaltungsgebühren).
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19.06.2012 09:41 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+2 | -0
 
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"Ich find auch nicht alles toll was die Gema macht.
Aber ich muss sagen das mir Anonymous auch mittlerweile ein bisschen zu weit geht. Diese Form der "Selbstjustiz" ist genauso verwerflich."

ZU WEIT?
Ich finde das noch viel ZU WENIG. Jeden Tag gehört der Gema, der GVU und der Gez was angetan.

Die Hausdurchsuchungen werden denen nichts bringen. Wie wollen die ermitteln, wer den Angriff ausgeführt hat? Zu so einem Angriff kann man ziemlich viele Rechner benutzen, auch von Leuten, die davon keine Ahnung haben.

[ nachträglich editiert von Alois_Besenstiel ]
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19.06.2012 15:41 Uhr von bip01
 
+1 | -1
 
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@Sukur: Ich gucke über den Tellerrand, danke, ich hab jetzt aber das als Aspekt der GEMA genannt, den ich vernünftig finde. Was die im Internet und mit der Gebührenerhöhung für Diskotheken machen find ich auch nicht in ORdnung. Ich bin nur generell gegen ein generelles verteufeln. Und gegen dumme Kinder die sich mit ihrem DDos Programm Hacker nennen und dann sich wundern wenn die Polizeit vor der Tür steht weil sie zu blöd warn nen Proxy zu benutzen.

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