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Mieterbund warnt: Günstiger Wohnraum wird in Großstädten dramatisch knapp

Der Deutsche Mieterbund warnt vor einer dramatischen Knappheit von günstigem Wohnraum in Großstädten und Städten mit Hochschulen. Im Jahre 2017 sollen geschätzte 825.000 Mietwohnungen fehlen. Dadurch kommt es zu weiteren starken Mieterhöhungen.

In zehn deutschen Großstädten mangelt es bereits an 100.000 Mietwohnungen. Es werden zwar demgegenüber 200.000 neue Wohnungen fertiggestellt, aber die sind vorrangig im Luxusbereich angesiedelt.

"Es wird viel zu wenig für die Gruppe gebaut, die wenig Einkommen hat", zeigt sich Axel Gedaschko vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) besorgt. Vor allem die energetische Sanierung, die auf die Mieter umgelegt wird, vernichte günstigen Wohnraum.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Miete, knapp, Großstadt, Mieterbund, Wohnraum, Mietwohnung
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 17:13 Uhr von no_trespassing
 
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Was soll der Unfug? Während im Umland die Dörfer ausbluten, konzentriert sich alles auf die Innenstädte? Wozu bitte gibt es Semestertickets? Die sind dazu gedacht, dass Studenten aus dem Umland günstig zur Uni fahren können.

Zentral wohnen ist kein Privileg, auf das man Anspruch hat. Während das Umland verfällt, kassieren manche Stadtbewohner sogar noch Wohngeld, weil die Miete zu teuer ist.

Man kann ja gleich überall Wohnwolkenkratzer wie in China bauen, nur damit alle zentral wohnen.
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18.06.2012 17:28 Uhr von quade34
 
+2 | -1
 
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wenn die Kommunen: sich aus dem Wohnungsbau durch die Hintertür davonschleichen, weil sie Anschlußförderungen einfach streichen, ist die ganze Diskussion nur pure Heuchelei. Kein Investor kann heute bei den Vorgaben noch Wohnungen bauen, die für Kleinverdiener bezahlbar sind. Andererseits sind die Ansprüche der Mieter so hoch, dass der vorhandene billige Wohnraum, wegen Unvermietbarkeit, leer steht.
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18.06.2012 17:35 Uhr von vmaxxer
 
+0 | -1
 
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zB in Hamburg: Bruchbuden gegen Luxusmiete (fast zumindest). Und das ist nicht nur Zentrumsnah sondern im gesamtem Stadgebiet.
Ins Randgebiet ziehen macht auch nicht so viel Sinn da dort die geringeren Mieten die Nachteile kaum aufwiegen. 2 Stunden um zur Uni und wieder zurück zu kommen?
Na besten Dank Autor. Das versuch du mal.
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18.06.2012 17:38 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -3
 
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Es gibt keine Wohnungsknappheit: 1. Jedem Studenten sind 20-30km einfache Strecke zuzumuten. Andernfalls braucht man kein Semesterticket, das im ganzen Ballungsraum oder Verkehrsverbund gilt. Das Semesterticket ist nicht dazu gedacht, Konzerte und Discos überall besuchen zu können, sondern günstig zur Uni zu reisen, wenn man außerhalb wohnt.

2. Wer sich aufgrund der Mieten keine Innenstadtlage leisten kann, muss günstiger außerhalb mieten. Es kann einfach nicht sein, dass die Städte durch Wohngeld Millionen raushauen und dadurch nicht nur die eigenen Haushalte belasten, sondern gleichzeitig den Leerstand in den Dörfern fördern.

3. Wenn Innenstadt-Wohnraum zu knapp ist, dann sollte man so "Projekte" wie in der Harzer Straße mit dem Dorf aus Fântânêle dringend mal überdenken.
Ich möchte nicht wissen, wieviele hier in deutschen Großstädten Hartz IV, Wohngeld, Kindergeld kassieren und damit eben Innenstadtwohnraum in Massen blockieren.

Hier werden wegen überzogener Ansprüche Milliarden der Steuereinzahler verbraten.
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18.06.2012 18:14 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
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@no_trespassing: Leute mit Kindergeld blockieren da doch einfach die Wohnungen! Kinder? So was aber auch, da ist man natürlich gleich asozial, wenn man so was hat! ;-)
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18.06.2012 18:27 Uhr von General_Strike
 
+0 | -0
 
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die Arbeitslosigkeit in den Städten ist hoch: Wenn man die nicht von der erwerbstätigen Bevölkerung oder Rentnern benötigten Wohnungen räumen und den Niedriglöhne