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Brasilien baut deutsches Atomkraftwerk mit 30 Jahre alter Technologie

In Einzelteilen verpackt lagert ein deutsches Atomkraftwerk seit 1984 in Angra dos Reis. Nun soll es gebaut werden.

Die Manager des brasilianischen Energieversorgers Eletronuclear setzen auf deutsche Qualität. Der Meiler mit dem Namen "Angra 3", der von Siemens entwickelt wurde, ist baugleich mit dem deutschen AKW Brokdorf, welches hierzulande für erhitze Gemüter sorgt.

"Nach derzeitigem Planungsstand beherzigt Angra 3 nicht die Lehren aus Fukushima", so ein Gutachten von "Greenpeace" und "Urgewald". In Brasilien ist man mit dem Vorgängermodell Angra 2 seit 2001 sehr zufrieden. Angra 3 soll 2015 ans Netz gehen.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brasilien, Alter, Technologie, AKW, Kernkraftwerk
Quelle: derstandard.at

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 15:49 Uhr von deereper
 
+6 | -18
 
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18.06.2012 15:57 Uhr von A1313
 
+16 | -4
 
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hmm: Ich kanns bei manchen Einsatzgebieten durchaus verstehen dass man auf etwas ältere und bewährte Sachen setzt als immer auf den neuesten Mist...

ABER bei einem AKW ??? Da sollten einem doch schon im eigenen Interesse die höchsten und neuesten Sicherheitsstandards am Herzen liegen ..
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18.06.2012 16:14 Uhr von gugge01
 
+26 | -13
 
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Der grünen Pest sei dank ! Die haben die technische Entwicklung in diesen Bereich soweit ausgebremst das mann nichteinmahl eine sparwasserschaltung in die Pissbecken der Inneren Bereiche einbauen kann weil deren Zulassungkosten die Betreibskosten auf 20-30 Jahre übersteigt.
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18.06.2012 16:45 Uhr von deereper
 
+8 | -9
 
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gugge01: schön gesagt!
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18.06.2012 17:13 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+14 | -11
 
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tja: aber hauptsache sich künstlich auf regen und unsere "unsicheren" kraftwerke schnell schnell ausschalten, während der rest der welt fleißig baut
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18.06.2012 17:39 Uhr von deereper
 
+16 | -3
 
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das mit dem abschalten: war doch nur für di Wahlen gut..
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18.06.2012 17:49 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -3
 
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Hab Bilder gesehn ^^: Die Teile sind auf jeden Fall noch so gut wie Neuware, allerdings trotzdem veraltet, da alte Technik....naja, wenns dort knallt, dann wars wenigstens nicht in unserer Nähe *hüstel*
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18.06.2012 18:16 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+3 | -1
 
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Ja was denn ? Wir können ja nicht die ganze Welt vor der eigenen Dummheit bewahren....das wäre etwas viel verlangt ^^

Ausserdem habe die wohl nicht all zu viel Auswahl, wenn sie voran kommen wollen....Geld spielt wie immer eine Rolle.

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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18.06.2012 20:14 Uhr von berndole
 
+9 | -0
 
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insider in akw´s wird immer aber wirlich immer technik eingesetzt vor allem im bereich der elektronik die min 20 jahre alt ist oder sogar mehr. hintergrund ist das damit kinderkrankheiten vermutlich nicht mehr vorhanden sind und die technik wirklich zuverlässig ist. denn gerade in einem solchen sicherheitstechnisch kritischen bereich kann man sich keinen "blue screen" erlauben. Das akw brokdorf ist in deutschland neben isar 2 das beste mit den wenigsten problemen oder störungen, daher verstehe ich nicht warum angeblich gerade dieses AKW in deutschland die gemüter erhitzen würde. Das akw Brokdorf ist ausserdem auch eines der neusten AKW´s in deutschland.

Noch mal zu der Technik die alt ist.... elektronische bauteile bzw baugruppen werden z.b. auch mehrere wochen bevor sie wirklich eingesetzt werden in einem sogenannten alterungsschrank vorgehalten wo sie auf betriebstemperatur gebracht werden und genuzt werden. auf die weise werden fehlerhafte bauteile sofort aussortiert.

die leute haben sich bei den dinger schon was gedacht und sind auch nicht die völligen idioten...


idioten sind in meinen augen eher die leute die so eine anlage in gebiete stellen wo erdbeben vermehrt auftreten können.... japan etc.

[ nachträglich editiert von berndole ]
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18.06.2012 22:52 Uhr von NumeroUnoDE
 
+3 | -4
 
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AKWs: Also die Verwendung älteter, aber dafür bewährter ausgereifter Technik ist schon der richtig Ansatz, wenn dies für ein geringeres Ausfall - & Stör - Risiko sorgt. Die strenge Lizenzierung der Teile ist hier einer der Gründe. Trotz dieser Tatsache ist die Verringerung & letztendliche Abschaltung der AKWs ein absolutes Muss.Der unverschämte Gang der Konzerne vor Gericht zur Erschleichung weiterer Millarden war & ist ein Schag ins Gesicht gescholtener Bürger.

[ nachträglich editiert von NumeroUnoDE ]
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19.06.2012 01:08 Uhr von Prachtmops
 
+3 | -3
 
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abgefahren wieviele möchtegern nuklearforscher sich bei SN tummeln um ihre meinung auszukotzen.

leute, wenn ihr keine ahnung habt, dann bitte woanders schreiben!
nur weil es 30 jahre alt ist, soll es unsicher sein?
leute, mal ganz im ernst, was glaubt ihr, arbeiten da für leute?
meint ihr die sind total bescheuert und würden ihr land inne luft jagen, wenn es da ein sicherheitsrisiko geben würde?

gerade bei AKW´s gibt es enorme maßnahmen, die "berndole" schon ausführlich erklärte.

also mal wieder den techniker in sich runterfahren lassen und sowas leuten überlassen, die ahnung davon haben!

achso, ich hab sicher auch wenig ahnung davon, aber es sagt einem schon der gesunde menschenverstand, das sowas nicht einfach aus langeweile gebaut wird, vorallem wenns ne gefahr fürs land/welt sein könnte.
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19.06.2012 05:34 Uhr von mort76
 
+4 | -2
 
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Prachtmops, und deswegen gabs ja auch schon 5 Kernschmelzen...was sagt dir dein gesunder Menschenverstand dazu?
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19.06.2012 08:05 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ mort76: Es haben auch hunderttausende Kernschmelzen nicht stattgefunden.
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19.06.2012 08:39 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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Perisecor, fünf sollten eigentlich reichen.
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19.06.2012 08:54 Uhr von deereper
 
+0 | -0
 
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@prachtmops: naürlich gab es weiterentwicklungen auf dem sektor. Deutsche Wissenschaftler haben einen komplett neuartigen Reaktor entwickelt, welcher gerade in China gebaut wird. Dieser kann sich ohne Kühlmittel mehrere Tage selber Kühlen, auch ohne Strom!
Ob das ein 30jahre altes AKW von Siemens auch kann?
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19.06.2012 09:01 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ mort76: Wären diese fünf nicht eigentlich nur zwei und wären nicht außergewöhnliche Umstände und viele unglückliche Zufälle daran schuld gewesen, vielleicht.

So aber haben Atomkraftwerke eine weit bessere Quote als Chemieanlagen, Flugzeuge o.ä.
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19.06.2012 09:09 Uhr von Jaegg
 
+0 | -0
 
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Siemens und Brasilien: Siemens und Brasilien sind einfach zu gute Freunde ... da nimmt man dem alten Siemens doch glatt mal Technologien ab. Ist ja ein Kumpel, dem hilft man mal...

http://www.wirtschaftsblatt.at/...

http://www.spiegel.de/...

http://www.handelsblatt.com/...

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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19.06.2012 20:30 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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Perisecor, auch 2 Kernschmelzen liegen ein kleines bißchen oberhalb der Angabe, daß es nur alle 10.000 Jahre zu einer Kernschmelze kommen wird.
Und die Quote ist zwar besser als bei Chemieanlagen und Flugzeugen, aber vergleich mal den Schaden und die Dauer der Verseuchung...

Ganz abgesehen davon sind außergewöhnliche Umstände und unglückliche Zufälle ja offensichtlich nicht besonders selten.

DAS sollte das Fazit aus Fukushima sein: auch ein technisch hochentwickeltes, reiches Land ist nicht in der Lage, solche Unglücke auszuschließen. In dem Fall kann man die Misere nichtmal mehr auf "osteuropäische Gammelmeiler" schieben.
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20.06.2012 21:13 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ mort76: "...daß es nur alle 10.000 Jahre zu einer Kernschmelze kommen wird."

Das ist eine statistische Wahrscheinlichkeit. Es kann auch 100x hintereinander passieren und dafür dann eben eine Million Jahre nicht mehr.



"...aber vergleich mal den Schaden und die Dauer der Verseuchung..."

Dafür ist der Nutzen auch größer.



"Ganz abgesehen davon sind außergewöhnliche Umstände und unglückliche Zufälle ja offensichtlich nicht besonders selten."

Doch, eben schon. Und durch jedes Unglück wurde dazu gelernt.

So hat TEPCO z.B. mittlerweile Notstrom-LKW, welche von sich aus über die passenden Anschlusskabel verfügen...



"In dem Fall kann man die Misere nichtmal mehr auf "osteuropäische Gammelmeiler" schieben. "

Das AKW Fukushima I ist aber technologisch ein eben solcher osteuropäischer Gammelmeiler gewesen.



Versteh mich nicht falsch - ginge es nach mir, würden nahezu alle heutigen AKW abgeschaltet werden.

Ich habe aber nichts gegen den Bau von neuen AKW auf der technologisch höchsten verfügbaren Stufe in Gebieten, die halbwegs beherrschbar sind - wie z.B. Westeuropa.


Durch das Neubauverbot müssen aber logischerweise die alten Meiler länger laufen. Das dient weder der Sicherheit, noch ist es innovativ.
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21.06.2012 07:49 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Perisecor, auch, wenn aus jedem Unfall gelernt wird, kann man in einem derart komplexen System niemals alle Probleme im voraus erkennen.
Man sieht das ja schon an unseren Betriebssystemen- Perfektion ist nicht erreichbar.
Auch mit tausenden Betatestern und jahrzehntelanger Entwicklung gibt es immer noch genug Lücken und Bugs, und das wird in AKWs kaum anders sein, schon, weil die sich ja auch alle unterscheiden.

Bei den Osteuropäern ist es ja eher so, daß denen niemand zutraut, überhaupt ein AKW kompetent zu betreiben- die Technik ist ja wirklich nicht so unterschiedlich zu unseren eigenen.
Und wenn man bedenkt, wie dort mit dem Atommüll umgegangen wird, könnte da auch was wahres dran sein.

Wenn die Regierung sich an den Vertrag zum Atomausstieg gehalten hätte, statt sich von der Lobby "beeinflussen" zu lassen (oder wenn man damals die Proteste ernst genommen hätte), wären wir nun auch schon um einiges weiter.
Hätten die Konzerne, wie es vertraglich festgelegt wurde, das Stromnetz so ausgebaut, wie es nötig ist, gäbe es nun auch keine Kapazitätsprobleme.
Und wenn die alternative Energie so subventioniert und gefördert worden wäre (oder würde) wie die Kernkraft, wäre das Problem schon lange vom Tisch.

Naja, das Kind liegt im Brunnen, aber das ist eben kein Grund, so weiterzumachen wie bisher.

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