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Russland macht ernst - Schwere Kriegsschiffe nach Syrien verlegt

Der Konflikt in Syrien hat sich weiter verschärft. Deshalb hat Russland nun zwei schwere Kriegsschiffe ins Mittelmeer verlegt, um seine Marinebasis in der syrischen Stadt Tartus zu schützen. Außerdem könnten 150 Infanteristen und zehn Panzer in das krisengeschüttelte Land geschickt worden sein.

Entsendet wurden die beiden zur Schwarzmeerflotte gehörenden Schiffe "Nikolai Filtschenko" und "Cäsar Kunikow". An Bord der Schiffe befinden sich auch die 150 Infanteristen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Generalstabes hervor.

Alleine das Schiff "Cäsar Kunikow" könnte zehn Panzer des Typs T-55 mit an Bord nehmen, so die Mitteilung. Vor allen Dingen sollen die Einheiten zum Schutz eines Rettungsschiffes Russlands verlegt werden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Syrien, Soldat, Panzer, Kriegsschiff
Quelle: www.focus.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 14:24 Uhr von Treibeis
 
+4 | -1
 
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http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Treibeis ]
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18.06.2012 14:32 Uhr von GulfWars
 
+4 | -4
 
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wow: "
Außerdem könnten 150 Infanteristen und zehn Panzer in das krisengeschüttelte Land geschickt worden sein.
"

ganze 10 panzer und 150 personen, wirklich gewaltig! solche truppenaufmärsche gab es noch nie auf der welt.
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18.06.2012 14:34 Uhr von alexanderr
 
+1 | -5
 
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wäre da nur nicht die Präsidentschaftswahl in Amerika.
Obama würde keine Minute zögern. Naja, aber wozu gibts denn den NATO-Beistandsparagraph?
Frankreich fängt an und Ruckzuck sind die Amerikaner mit dabei. Obama bleibt Präsident ;)
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18.06.2012 14:43 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
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@alexanderr: Was hat deine Story mit der News zu tun ??
edit.@GulfWars ,du hast die Schiffe vergessen.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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18.06.2012 14:56 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Genau genommen sind das beides keine: "schweren Kriegsschiffe" sondern Landungsboote. Die Bewaffnung ist relativ leicht und an sich nur zur Selbstverteidigung.
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18.06.2012 15:23 Uhr von gugge01
 
+1 | -1
 
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Da Stellen sich doch einige Fragen! Ersten was wollen die Russen mit T55 da unten? Vielleicht an einem Oldtimer treffen teilnehmen?

Zweites welche Sicherungsschiffe mit welchen Raketenkomplexen sind denn noch dabei?

Ach ja 150 Mann russische Marine-Infanterie mit ihren neuen Spielzeugen
„ZITAT /rain.ru : T-90-Panzer, Schützenpanzer BMP-3, Mannschaftstransporter BTR-82A, Kampffahrzeuge BRDM-3 für Aufklärungseinsätze, 120-mm-Selbstfahrlafetten 2S31 Wena, modernere Artilleriegeschütze und Fla-Komplexe, Handfeuerwaffen und Granatwerfer"
reichen durchaus um eine Landezone für eine Luftlandedivision zu sichern. Die haben dann noch so etwas wie die BMD-4M und „Sprut“ Selbstfahrlafetten dabei.

Und ich bin mir ziemlich sicher das die Russen durchaus den kniff in der Hose haben eine Gefechtslandung zu riskieren. Und die 5-10 Prozent Verluste auch ohne Feindeinwirkung zu tragen.
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18.06.2012 15:26 Uhr von General_Strike
 
+1 | -1
 
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Ob 150 russische Soldaten wirklich ausreichen den Aufstand der Rebellen nieder zu schlagen?

10 Panzer sind auch nur ein Witz. Die Rebellen haben Panzerabwehrwaffen.
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18.06.2012 15:59 Uhr von architeutes
 
+1 | -0
 
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@General: als General solltes du wissen das das erst die Vorhut ist,
wäre ja auch ziemlich dreist ,gleich die ganze Armada
loszuschicken ,wenn die Welt zusieht.
Kostet auch ne Kleinigkeit.
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18.06.2012 16:06 Uhr von Pils28
 
+2 | -0
 
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Ich glaube das mit den T55 Panzern: hat irgendein "Journalist" aus Google oder so abegschrieben. T55 hat man damit transportiert, als die Zesar Kunikow in Dienst gesetzt wurde. Gut 30 Jahre später soll es wohl noch aktive T55 geben, aber, ob man sich die Mühe machen würde, die ganz nach Syrien zu schiffen bezweifel ich mal stark.
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18.06.2012 16:34 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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Das geht nicht um eine Landung und Erstellung eines Brückenkopfes sondern um die Sicherung einer bereits bestehenden Basis ^^

"Die Rebellen haben Panzerabwehrwaffen. "

Da machen sich die Russen bestimmt gleich in die Hose ^^ Mal im ernst, die Rebellen sind unausgebildete oder teilausgebildete Leute die ballern ohne richtig zu zielen.
In Libyen haben sie nur gesiegt weil Spezialeinheiten, Söldner und Luftwaffe des Westen den Weg frei gemacht haben, es wurde quasie alles weggebommt egal ob militärisch oder zivil , ansonsten wären die Rebellen in 3 Wochen platt gewesen.

Aber ich bin mal gespannt ob sich die "Rebellen" mit den Russen anlegen^^
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18.06.2012 16:39 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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Pils, gugge: Pils

Landungsboot ist dann doch etwas untertrieben. Sind schon recht große Schiffe und wie üblich bei den Russen, auch recht robust bewaffnet.


gugge

Die Ropucha-I trägt 2x BM21 Grad, adaptiert von der Heeresversion mit je 20 Rohren sowie zwei Arsenal 76mm DP-Geschütze. Bei den Alligators ist ein UMS-72 M-Grad verbaut. An grundlegender Feuerunterstützung für Landungstruppen wird es also nicht mangeln.

Mit einer Gesamtbeladung von rund 600 Soldaten, 10-15 KPz und potentiell 25-30 SPz stellt das schon eine recht formidable Streitmacht dar. Je nachdem, was da so eingeladen wurde.

...frage mich allerdings wie du, wo die den T55 wieder ausgebuddelt haben.
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18.06.2012 18:22 Uhr von Pils28
 
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@ElChefo: Das BMI hat eine Reichweite von so etwa 20km, da laufe ich manchmal weiter und ein 50er Jahre 76mm Geschütz wäre selbst für heutige Panzer mager und besitzt noch weniger Reichweite. Ist eher dafür da sich Schlauchboote vom Hals zu halten. Und außerdem gehören beide Schiffe selbst offiziell nicht zu einer Kriegsschiff-, sondern zu einer Landungsschiffbrigade.
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18.06.2012 18:49 Uhr von ElChefo
 
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Pils: Beide Grad-Systeme sind mittlerweile auf einem Stand von maximal 38km Reichweite. Das entspricht dem internationalen, normalen Stand von artilleristischer Unterstützung (vergleiche (hi)MARS, (G)MLRS, oder auch Rohrartillerie wie Paladin, Braveheart oder PzH2000).

Die aktuellen 76mm-Geschütze auf Schiffen sollte man auch nicht unbedingt unterschätzen. Zudem sollte man in Betracht ziehen, das die verwendeten Batterien auf Ropucha Zwillinge sind und pro Rohr etwa 45 Schuss/min verfeuern können in vorprogrammierbarer Dotierung. Da reichen auch 15km Reichweite (...ohne Reichweitensteigerung etwa durch Basebleed oder RA-Munition). Fraglich ist dabei natürlich auch, ob die Russen nicht mittlerweile bei so alten Schiffen nachgerüstet haben, seien es die mittlerweile zum Standard gewordenen 100mm-Türme (siehe etwa Udaloy, AK100), AK130 (....siehe Kirov) oder A192 (siehe Gorchkov).

Die Zuordnung zu den jeweiligen Brigaden ist natürlich klar. Aber was würde man auch mit anderen Schiffen da wollen. Großartig etwas bewegen würden Kremlin, Moskwa oder Kirov da nichts. Erreichen tut man nur etwas mit den bildlichen "Boots on the ground".
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18.06.2012 23:50 Uhr von Pils28
 
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@ElChefo: So´n Kirov Kreuzer würde schon mächtig Eindruck machen, der äschert im Zweifel das ganze Land binnen Minuten auf konventionelle Art ein.
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19.06.2012 18:21 Uhr von ElChefo
 
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Pils was aber im Endeffekt nicht mehr erreichen würde, als das Russland seinen letzten Mittelmeerhafen verlieren würde. Wie gesagt, Boots on the Ground.

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