18.06.12 13:16 Uhr
 939
 

Google Transparency Report: Deutschland mit den europaweit meisten Löschanträgen

Laut dem aktuellsten Google Transparency Report werden von deutschen Behörden und Gerichten die europaweit meisten Löschanträge für URLs an Google herangetragen. Weltweit liegt Deutschland auf Platz drei hinter den USA und Brasilien.

Nach der Bewertung von Google sind sowohl die Anzahl als auch die Art der Anträge "bedenklich", der Konzern bewertet sie als Zensur.

Nach Meinung von "Spiegel Online" ist diese Sicht jedoch zu stark pauschalisiert, da der Internetgigant nicht zwischen Anträgen von Exekutive und Judikative unterscheide und somit auch Urteile unabhängiger Gerichte als "Zensur" bezeichne.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Thallian
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Google, Report, Antrag, Löschung, Internetadresse
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
USA: Amazon plant Supermarkt ohne Kassen
Sodastream muss einen Teil seiner Sprudelflaschen zurückrufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.06.2012 13:52 Uhr von Truemmergesellschaft
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
egal ob man diese legalisiert oder nur hübsch umschreibt, zensur bleibt zensur
Kommentar ansehen
18.06.2012 15:00 Uhr von Pils28
 
+10 | -2
 
ANZEIGEN
Wo ist Zensur durch Gerichte denn keine Zensur? An sich gäbe es nahc der Logik auch in China oder Iran keinerlei Zensur, da dort alle Maßnahmen durch Gerichte jederzeit legitimiert werden.
Kommentar ansehen
18.06.2012 19:00 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
...könnte schlimmer sein.

http://www.google.com/...

...kein einziger Eintrag wegen "Government Criticism", wie er in anderen Länderreports auftaucht.

Viel schlimmer fallen da einige Länder auf, die gleich mal google die Veröffentlichung der Antragsgründe und die resultierenden Löschungen verbieten. Siehe China.
Kommentar ansehen
18.06.2012 21:47 Uhr von Multiversal
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
warum löscht der Konzern dann: wenn er auf Zensur tippt?
Kennt er unser Grundgesetz nicht??
Es ginge besser,wenn der Konzern sämtliche Daten des Lösch Antragstellers öffentlich macht!!
Name Ausweis kontrolle(abscannen) Adresse E mail Firma.
Die Zensur würde zurück gehen.

Die Spiegel Tv und RTL Brunzer sind zb. die schlimmsten Zensuristen bei Youtube Videos!
Kommentar ansehen
19.06.2012 00:00 Uhr von Phyra
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
wenn man sich das ganze mal richtig anschaut sieht man, dass es eigentlich nichts schlimmes ist, imemr daran denken pornographie, mordaufrufe etc fallen auch darunter.
deutschland hat eine der hoechsten prozentzahlen was das stattgeben der anfrage angeht, d.h. unter anderem , dass die loeschanfrage von google als berechtigt gewertet wurde.
Kommentar ansehen
24.06.2012 12:01 Uhr von 50I50
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Google: Deutschland ist europaweit Spitzenreiter bei Lösch-Anträgen

Europaweit hat kein Land so oft Lösch-Anträge bei Google eingereicht wie Deutschland. Dies ergab der aktuelle Google-Transparenzbericht. Das Land hat die Löschung von 1.700 Einträgen aus 103 Anfragen beantragt.

Im Vergleich dazu hat Spanien versucht 270 Suchergebnisse löschen zu lassen, die unter anderem auf Zeitungsartikel und Blogeinträge verweisen, wo unter anderem Politiker kritisiert werden. Die Türkei hingegen beantragte die Löschung von 174 Einträgen in 49 Anträgen.

Diese Ergebnisse seien laut Google-Mitarbeiterin Dorothy Chou, "alarmierend" für die freie Meinungsfreiheit.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?