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Freiburg: Priester lehnen sich gegen Erzbischof und den Vatikan auf

Rund 200 Priester und Diakone haben sich im Bistum Freiburg zusammengeschlossen und die sogenannte "Freiburger Erklärung" unterschrieben. Darin fordern sie Reformen innerhalb der katholischen Kirche. Es ist das erste Mal, dass sich Priester in Deutschland auflehnen.

Im Mittelpunkt stehen Geschiedene, die wieder geheiratet haben. Durch ihre Scheidung werden sie von der katholischen Kirche ausgeschlossen. Sakramente dürfen somit nicht mehr empfangen und auch Gottesdienstbesuche sind ihnen verwehrt. Der Vatikan begründet das mit der "unauflöslichen Ehe".

Brisant: Erzbischof Robert Zollitsch auf Freiburg ist zur Zeit Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Er rief seine Mitarbeiter dazu auf, die Erklärung nicht zu unterschreiben. Disziplinarische Maßnahmen gegen die Priester und Diakone seien nicht geplant.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vatikan, Freiburg, Priester, Erzbischof, Bistum, Robert Zollitsch
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 13:27 Uhr von ghostdog76
 
+20 | -5
 
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wie blind ist die menschheit: nicht zu sehen was das für ein kranker verein ist ... es muss noch viel passieren bis auch die letzten aus ihrem schlaf aufwachen ..
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18.06.2012 13:31 Uhr von sooma
 
+17 | -1
 
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"In Deutschland ist es das erste Mal, dass eine aus aktiven Priestern bestehende Initiative gemeinsam zum Ungehorsam gegen das Kirchenrecht aufruft und so viele Unterstützer findet."

Finde ich gut! Veränderung kann nur von innen kommen.
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18.06.2012 15:02 Uhr von humantraffic
 
+3 | -4
 
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katholische kirche KANN nicht reformiert werden!!! http://www.southpark.de/...
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18.06.2012 22:30 Uhr von ghostdog76
 
+4 | -2
 
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@chrokrin: sicher, ich bin grundsätzlich gegen jegliche religion, weil die menschen spalten, genau wie grenzen und vieles mehr ! wir sind eine menschheit ... aber es gibt zuviele dinge die uns trennen und dadurch gewalt erzeugen ... aber davon ist das heutige bewusstsein noch weit entfernt ... leider..
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19.06.2012 00:24 Uhr von Devils_Eye
 
+1 | -2
 
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Chorkrin: ""Im Mittelpunkt stehen Geschiedene, die wieder geheiratet haben. Durch ihre Scheidung werden sie von der katholischen Kirche ausgeschlossen. Sakramente dürfen somit nicht mehr empfangen und auch Gottesdienstbesuche sind ihnen verwehrt. Der Vatikan begründet das mit der "unauflöslichen Ehe".""


Und wo ist nu das Problem? Wer mit den Bedingungen nicht einverstanden ist, soll auch eben diesen "Verein" wie du ihn nennst eben verlassen und eben evangelisch werden. Wo ist das Problem?

Und das jetzt die katholische Kirche mit dem Islam zu vergleichen ist harter Tobak. und Achtung selbst da ist der Islam gespalten. Mit Schiiten und Sunniten. Frag mich aber bitte nicht weche davon die lieberalele ist.

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