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Psychologie: Warum wir bei der Fußball-EM so emotional mitfiebern

An Fingernägeln kauen, schimpfen, aufspringen, jubeln: Die Szenen gleichen sich während der Fußball-EM. Doch warum fiebern wir eigentlich so sehr mit den Mannschaften mit? Psychologen kennen dafür drei Ursachen. Harald Lange, Leiter des Institut für Fankultur, erklärt welche das sind.

Erstens sind die Spiele für Fans bedeutunglos: Gerade deshalb könne man sich voll den Emotionen und der Leidenschaft für ein bestimmtes Team hingeben - für den Alltag folgenlos. Zweite Ursache ist die Spielstruktur: Das Spiel ist simpel und spannend: Das Rund muss ins Eckige. "Fußball versteht jeder sofort", sagt Lange.

Drittens bildet der Fußball ein Gemeinschaftsgefüge, dem man zumindest während einer EM oder WM nicht auskommt. "Mittlerweile sind Fußballgespräche so selbstverständlich geworden, dass sie dem Wetter Konkurrenz machen", so Lange. Egal ob Rechtsanwältin oder Krankenpfleger - jeder würde die EM verfolgen.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fußball, Spiel, Fan, Psychologie, Alltag, EURO 2012, Gemeinschaft
Quelle: www.spiegel.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 12:24 Uhr von Devils_Eye
 
+13 | -3
 
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ganz einfach: Der Grund ist ganz einfach:

Fehlendes Selbstbewusstsein:
Manche sind eben nur Erfolgfans.
Damit sie sich mit "ihrer" Mannschaft" brüsten können
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18.06.2012 12:48 Uhr von atrocity
 
+13 | -5
 
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Emotional mitfiebern: "Warum wir bei der Fußball-EM so emotional mitfiebern"

tun "wir" das? Also mir geht das am Arsch vorbei ;-)
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18.06.2012 13:20 Uhr von Vomito
 
+3 | -6
 
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DFB raus! Will eigentlich Nur die deutschen verlieren sehen. Alles andere interessiert mich nicht.
Warum? - ich finde die ausreden so lustig und die betroffenen minen und die traenen und und und. ;)
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18.06.2012 13:22 Uhr von phiLue