18.06.12 10:54 Uhr
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Niederlage für CSU, FDP und SPD: Münchner entscheiden gegen dritte Startbahn

Am Münchner "Franz-Josph Strauß"-Flughafen wird es keine dritte Startbahn geben. Das entschieden die Münchner und Münchnerinnen am gestrigen Sonntag bei einem Bürgerentscheid. 54,3 Prozent haben sich gegen das Projekt entschieden, das 1,2 Milliarden Euros kosten würde.

Die Gegner der dritten Startbahn, die von den Grünen und den Freien Wählern angeführt wurden, haben sich somit gegen die Pläne der Regierung aus CSU und FDP und weiten Teilen der SPD durchgesetzt. Auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gehört zu den Befürwortern. Er hat der Gegenseite bereits gratuliert.

Im Gegensatz zum bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil. Dieser sagte, dass die Regierung am Ausbau festhalten will. Wenn die Stadt München unter Ude, der das Ergebnis anerkennt, aber in der Gesellschafterversammlung dagegen stimmt, ist ein Ausbau nicht möglich. Denn Stadt, Freistaat und Bund müssen sich einig sein. Mit dem Votum der Bürger ist die dritte Startbahn damit faktisch gestoppt.


WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, SPD, FDP, Flughafen, CSU, Niederlage, Ausbau, Startbahn
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 11:30 Uhr von ted1405
 
+16 | -0
 
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Hab´ das vorhin im Radio gehört und die Aussage ...

"Dieser sagte, dass die Regierung am Ausbau festhalten will."

halte ich persönlich einfach nur für unendlich traurig und ein absolutes Armutszeugnis für jeden Politiker. Es gibt kaum etwas, was die Ignoranz deutlicher aufzeigt.
:-(
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18.06.2012 11:34 Uhr von quade34
 
+3 | -6
 
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die Münchner brauchen: die 3. Startbahn nicht, weil sie nicht mehr in den Urlaub fliegen, sondern auf den Leim der Grünen.
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18.06.2012 11:37 Uhr von derNameIstProgramm
 
+4 | -0
 
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@quade34: Der Flughafen München hat mit seinen zwei Startbahnen fast die Kapazität die momentan der FRAPORT benötigt. Wenn der Flughafen München mal irgendwann in diese Dimensionen stoßen wird, kann man ja wieder über eine dritte Bahn reden.

Bis dahin finde ich die Entscheidung sehr gut, vorallem da hier die Münchner abgestimmt haben, und noch nichtmal die, die besonders durch eine weitere Bahn beeinträchtigt werden.
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18.06.2012 11:40 Uhr von Inc.
 
+2 | -0
 
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Ja, die Münchner wissen schon warum sie den Ude seit Jahren wählen. Im herzen der schwarzen ein roter. hehe
Das er es anerkennt finde ich wirklich super, so sollte Demokratie funktionieren!
Es ist wirklich typisch für manche Politiker, die nicht wollen das direkte Demokratie angewandt wird, weil das ja "Ihre" Pläne zunichte machen könnte.
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18.06.2012 14:28 Uhr von artefaktum
 
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@Terrorstorm: "Gegen Fortschritt, gegen Arbeitsplätze und letzten Endes mal wieder gegen die Zukunft entschieden."

Das ist nicht ausschließlich eine wirtschaftliche Frage.
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18.06.2012 15:23 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@AMB: "Er fand einfach besser einen Weg den normalen Bürgern klar zu machen, was sinnvoll ist."

Sinnvoll für wen?
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18.06.2012 21:01 Uhr von Sonny61
 
+0 | -0
 
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Sie entscheiden sich nicht gegen den Bau einer dritten Startbahn sondern nur um die Bauverschiebung um ein Jahr, denn dann kann auch ohne "Demokratie" gebaut werden!

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