18.06.12 10:54 Uhr
 529
 

Niederlage für CSU, FDP und SPD: Münchner entscheiden gegen dritte Startbahn

Am Münchner "Franz-Josph Strauß"-Flughafen wird es keine dritte Startbahn geben. Das entschieden die Münchner und Münchnerinnen am gestrigen Sonntag bei einem Bürgerentscheid. 54,3 Prozent haben sich gegen das Projekt entschieden, das 1,2 Milliarden Euros kosten würde.

Die Gegner der dritten Startbahn, die von den Grünen und den Freien Wählern angeführt wurden, haben sich somit gegen die Pläne der Regierung aus CSU und FDP und weiten Teilen der SPD durchgesetzt. Auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gehört zu den Befürwortern. Er hat der Gegenseite bereits gratuliert.

Im Gegensatz zum bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil. Dieser sagte, dass die Regierung am Ausbau festhalten will. Wenn die Stadt München unter Ude, der das Ergebnis anerkennt, aber in der Gesellschafterversammlung dagegen stimmt, ist ein Ausbau nicht möglich. Denn Stadt, Freistaat und Bund müssen sich einig sein. Mit dem Votum der Bürger ist die dritte Startbahn damit faktisch gestoppt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, SPD, FDP, Flughafen, CSU, Niederlage, Ausbau, Startbahn
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Inzest: Deutscher fickt die eigene Mutter - Ihr stöhnen reizte ihn,.
Barbaren: Deutsche zeugten für sexuellen Missbrauch ein Baby
Deutschland/Schweiz: Nach Parnertausch nun Kindertausch. - Für Sex!

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.06.2012 11:30 Uhr von ted1405
 
+16 | -0
 
ANZEIGEN
Hab´ das vorhin im Radio gehört und die Aussage ...

"Dieser sagte, dass die Regierung am Ausbau festhalten will."

halte ich persönlich einfach nur für unendlich traurig und ein absolutes Armutszeugnis für jeden Politiker. Es gibt kaum etwas, was die Ignoranz deutlicher aufzeigt.
:-(
Kommentar ansehen
18.06.2012 11:34 Uhr von quade34
 
+3 | -6
 
ANZEIGEN
die Münchner brauchen: die 3. Startbahn nicht, weil sie nicht mehr in den Urlaub fliegen, sondern auf den Leim der Grünen.
Kommentar ansehen
18.06.2012 11:37 Uhr von derNameIstProgramm
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@quade34: Der Flughafen München hat mit seinen zwei Startbahnen fast die Kapazität die momentan der FRAPORT benötigt. Wenn der Flughafen München mal irgendwann in diese Dimensionen stoßen wird, kann man ja wieder über eine dritte Bahn reden.

Bis dahin finde ich die Entscheidung sehr gut, vorallem da hier die Münchner abgestimmt haben, und noch nichtmal die, die besonders durch eine weitere Bahn beeinträchtigt werden.
Kommentar ansehen
18.06.2012 11:40 Uhr von Inc.
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ja, die Münchner wissen schon warum sie den Ude seit Jahren wählen. Im herzen der schwarzen ein roter. hehe
Das er es anerkennt finde ich wirklich super, so sollte Demokratie funktionieren!
Es ist wirklich typisch für manche Politiker, die nicht wollen das direkte Demokratie angewandt wird, weil das ja "Ihre" Pläne zunichte machen könnte.
Kommentar ansehen
18.06.2012 11:47 Uhr von gugge01
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Kein Problem Liebe Investoren: Kommt nach Sachsen!

Da könnt ihr eure Werke direkt neben den Flughafen Leipzig bauen.

Wer es noch etwas integrierter will der kann auf den Flugplatz Altenburg sogar noch Bomben sichere Hangar anmieten.

Und die Universitäten in Leipzig , Chemnitz, Dresden und auch Jena in der Nacharprovinz bieten ausreichend Praktikanten Material.

Ausserdem könnt ihr so ab 2015 mit euren Hochseejacht bis in die neuen Marinas südlich von Leipzig fahren.
Kommentar ansehen
18.06.2012 14:28 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Terrorstorm: "Gegen Fortschritt, gegen Arbeitsplätze und letzten Endes mal wieder gegen die Zukunft entschieden."

Das ist nicht ausschließlich eine wirtschaftliche Frage.
Kommentar ansehen
18.06.2012 14:55 Uhr von AMB
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Unter Strauß wäre es nicht so gekommen! Komisch, daß ich denke, daß der Strauß es durchgezogen hätte und die Abstimmung sogar gewonnen hätte. Er fand einfach besser einen Weg den normalen Bürgern klar zu machen, was sinnvoll ist.

Selbst als sie ihn ausgelacht haben wegen dem so großen Flughafen.

jetzt denke ich, er würde sich im Grab rumdrehen, wenn er wüßte, wie sich alles entwickelt hat.
Kommentar ansehen
18.06.2012 15:23 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@AMB: "Er fand einfach besser einen Weg den normalen Bürgern klar zu machen, was sinnvoll ist."

Sinnvoll für wen?
Kommentar ansehen
18.06.2012 21:01 Uhr von Sonny61
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sie entscheiden sich nicht gegen den Bau einer dritten Startbahn sondern nur um die Bauverschiebung um ein Jahr, denn dann kann auch ohne "Demokratie" gebaut werden!
Kommentar ansehen
19.06.2012 10:06 Uhr von AMB
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sinnvoll für die Bevölkerung Bayerns: So hat er immer dafür gesorgt, daß neue Zukunftsträchtige Entwicklungen einen Ableger auf Bayrischem Boden entwickeln, die Infrastruktur in Bayern sich positiv entwickelt und dies Nachhaltig über Jahre hinweg - siehe Flughafen -
Er hatte dabei keine Scheu klar zum Ausdruck zu bringen, wenn er etwas nicht gut fand und es in klare Worte zu fassen, so daß man wußte, welche Richtung er beführwortet und er machte ein zielgerichtet Politik, die verläßlich war, so daß die Menschen im Land wußten, was sie von der Zukunft zu erwarten hatten. Solche Vorteile hatten nicht viele Bundesländer und wenn man den Erfolg seiner Arbeit betrachtet, so kann man deutlich sagen, daß das Ärmste Bundesland zum Reichsten wurde, wobei Wertevorstellungen in seinem Bereich besser erhalten wurden als in ganz Deutschland.
Man merkt solche Unterschiede, die sich nicht zu letzt auch dadurch äußern, daß ein Bayer heute noch deutlich stolz darauf ist ein Bayer zu sein.

Ich will nicht behaupten, daß er keine Fehler machte aber das Ergebnis seiner Arbeit bestätigt seine Wirkung. Es machte deutlich, daß er Ursache und Wirkung selten verwechselte. Ein Politiker, der die Wirkung von etwas bekämpft veschlimmert die Sachlage, da der Regelkreis dadurch noch negativ beeinflußt wird. Ein Politiker, der die Ursache eines Problemes bekämpft mag vielleicht nicht so schnell ein Positives Ergebnis aufweisen aber seine Wirkung ist nachhaltig und löst das Problem. Leider wird dies sehr häufig verwechselt. Bestes Beispiel hierfür ist der Biosprit. Strauß hätte entweder gesagt, wir unterstützen ihn wegen unserer höheren Unabhängigkeit von Ölquellen. Was ihm bestimmt nicht passiert wäre, ist, daß er einen Energiespeicher der lediglich Zeitlich zu einerm anderen Zeitpunkt gefüllt wurde, jedoch mit weit höherer effektivität, als etwas schlechteres hingestellt hätte als es ist. Biosprit ist definitiv weniger Energieeffektiv, da die eintreffende Sonnenspeisekraft in seinem Fall nicht voll ausgenutzt wird und somit noch vor der Verbrennung eine negative Bilanz entsteht.

Wenn jemand sich für etwas einsetzen will, daß sinnvoll ist, dann wäre es mal ein Flugzeug, daß schneller fliegt, weniger Lärm macht und mit einer Kürzeren Landebahn aus kommt und eine effektivere Energiebilanz hat. Könnte ja sein,
daß es einfach seinen Auftrieb viel Variationsreicher gestallten kann, so daß es steiler Aufsteigen, schneller fliegen kann. Dies würde allen dienen und vielleicht mehr helfen.

Sicher man könnte auch einen Weiteren Flughafen bauen, der per Magnetbahn mit einer unter 20 Minuten liegenden Entfernung zum Umsteigen liegt, was bei der ersten Version der Bahnen einer Entfernung von ca. 250km entsprochen hätte, jedoch wegen der Supraleiter nur sinnvoll gewesen wäre, wenn häufig genutzt. Der Internationale Flugverkehr hätte es häufig genutzt, weil auf welchem Flughafen ist die Terminaldistanz kleiner als 20 Min.

Würde man auf diese Weise Frankfurt und München verbinden wären beide Flughafen vermutlich um ein oder zwei Startbahnen zu klein, da sie ein Umsteigepotential hätten daß es in Europa nirgends mehr gibt. Einzig und alleine die Bahn würde keine Züge mehr von Frankfurt nach München füllen und vermtulich würde ein Flug von München nach Frankfurt ebenso entfallen. Kleiner Fehler an dem Plan - die Reisegeschwindigkeit von 1000km/h wäre den Grünen zu schnell, wobei mir nicht klar ist wie ein Transport zu schnell sein kann. Grundstücke in München oder Frankfurt würden mindestens um 10% im Wert steigen.

Dem fehlenden Transportaufkommen der Bahn könnte man zu gute halten, daß der Traffik im Nahverkehr Frankfurts und Münchens dadurch jedoch gewaltig zunehmen würde. Dem Luftverkehr würden die Fehlenden Flüge zwischen Frankfurt und München genauso wenig schaden, denn es sind ja sowieso zu wenig Slots da.

Was die Energie betrifft, so ist ein Magnetschwebebahn Zug effektiver als ein Flugzeug. Die Frage der Nutzung wäre schon von vornherein geklärt, da der Bedarf ja bereits vorhanden ist.

Allerdings lassen sich so natürlich auch andere Flughäfen anbinden. Sie müssen nur mit dem mehraufkommen für Ihre Start-/Landebahn klar kommen können. Das eventuell ausgewählte Gebiet würde genauso aufgewertet werden, so daß Anwohner die Eigentümer eines Grundstücks sind profitieren obwohl der Luftverkehr zunimmt.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Der Deutsche würde heute gegen Jesus hetzen
Anteil der Flüchtlinge an allen Tatverdächtigen bis zu 27% in Hamburg
Inzest: Deutscher fickt die eigene Mutter - Ihr stöhnen reizte ihn,.


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?