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Studie beweist: Politiker können nicht sparen

Eine Langzeitstudie des Bundes der Steuerzahler spricht eine deutliche Sprache: Politiker können nicht sparen.

Die Studie steht unter der Überschrift "Steuererhöhungen zur Haushaltskonsolidierung - ein Irrweg" und belegt, dass mehr Einnahmen auch zu mehr Ausgaben führen und keineswegs zum Abbau von Schulden.

Die Verzögerung zwischen Mehreinnahmen und Mehrausgaben beträgt nur etwa zwei Jahre. Das gilt auch für den umgekehrten Fall.


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WebReporter: ChackZzy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Politiker, Staat, Ausgabe, Sparkurs, Einnahmen
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 11:09 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Klar braucht man eine Studie: Eine Studie sammelt belegbare Fakten, fasst sie zusammen und analysiert sie. Eine Studie hat zwar ein objektives Image, kann aber durchaus subjektive Intentionen haben. Also aufpassen und selbstlesen, was anstrengend ist.

Letztendlich ist es wie beim Arzt: Man holt sich eine Zweitmeinung ein. Im Ernstfall geht man immer noch zum Arzt. Das Problem mit den Ärzten ist aber, daß sie in ein Korsett von Bestimmungen eingekerkert sind. Trotzdem wäre es fahrlässig, ihre Meinung außer acht zu lassen.

Eine Studie der oben erwähnten Art wird zwar nicht von Leuten verfaßt, die von solchen Bestimmungen eingekerkert sind, aber das Erpressungsmittel heißt: Mainstream-Lehrmeinung. Also wer in einer solchen Studie vom Mainstream abweicht, bedroht seine/ihre Karriere und damit seine materiellen Voraussetzungen für seinen/ihren gesellschaftlichen Status und die Schlußfolgerungen aus einer solchen Studie sind dementsprechend zu bewerten. Die Analyse findet dann auch durch entsprechende Bewertungsgerüste statt, können jedoch trotzdem gleichzeitig mehr Licht ins Dickicht der Probleme bringen. Interessant sind dabei die Dissidenten, mit denen man sich zwar politisch nicht durchsetzen kann, die aber "alternative" Blickwinkel in die Beobachtung bringen können.

Unter dem Strich läßt sich eigentlich feststellen, daß diese Erkenntnisse deswegen nicht überraschend sind, weil sich viele in den Politiker selbst erkennen. D.h. wären sie selbst Politiker, würden sie wohl auch dem jeweiligen auf sie ausgeübten Druck nachgeben.

Deswegen auch die Überraschung, daß überhaupt eine Studie darüber angefertigt wurde.

Die Studie hat allerdings den Vorteil: Jetzt hat man es schwarz auf weiß.

"In dieser vergeudeten Zeit hätten die doch mehr leisten können, wie ==> wie bremst man dieses politische Unvermögen des Geldverbrennens?" (ImmerNurIch)
Durch Verlagerung der politischen Verantwortung zum Bürger. Aber eigentlich ist es dafür für derzeitigen Entwicklungen zu spät.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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18.06.2012 11:57 Uhr von sicness66