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Bericht: Kein westlicher Staat beherbergt mehr Flüchtlinge als Deutschland

Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) hat einen Jahresbericht für 2011 veröffentlicht, in dem es darum geht, wie viele Flüchtlinge jeder Mitgliedsstaat beherbergt. Unter den westlichen Industriestaaten liegt die Bundesrepublik Deutschland auf Platz eins mit etwa 572.000 Flüchtlingen.

Zum Vergleich: Die Vereinigten Staaten von Amerika beherbergen nur etwa knapp die Hälfte an Flüchtlingen. Die meisten Flüchtlinge leben aber nicht in den Erste-Welt-Staaten, sondern in den armen Entwicklungsländern. Die Versorgung dort wird wiederum von internationalen Hilfsorganisationen geleistet.

Weltweiter Spitzenreiter ist Pakistan mit 1,7 Millionen Flüchtlingen, wobei die meisten aus Afghanistan stammen. Insgesamt waren laut dem UNHCR-Bericht im Jahr 2011 etwa 42,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Besonders die Zahl an Binnenvertriebenen ist mit 26,4 Millionen sehr hoch.


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WebReporter: Margez
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Staat, Flüchtling, Bericht, Herberge
Quelle: www.focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 09:01 Uhr von usambara
 
+22 | -5
 
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Zum Vergleich: "Die Vereinigten Staaten von Amerika beherbergen nur etwa knapp die Hälfte an Flüchtlingen."
Weder gibt es auf dem amerikanischen Kontinent zur Zeit Kriege, noch kann sich der gewöhnliche Flüchtling ein Trans-Atlantik-Flug leisten und muss zu Fuß gehen oder Nussschalen benutzen- und da ist der Atlantik doch etwas zu breit.
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18.06.2012 09:06 Uhr von opheltes
 
+37 | -10
 
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mhm Ich wuerde vorschlagen wir lassen ALLE rein und wir ziehen aus.

Frueher hat man sein Land verteidigt mit Schwert und Schild - heute im 21. Jahrhundert sind ploetzlich alle Menschen gleich.
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18.06.2012 09:13 Uhr von saber_
 
+31 | -4
 
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@usambara: der naechste zwischenstaatliche konflikt ist zur zeit in lybien... sonst ist europa relativ konfliktfrei... unruhen in russland, baskenland, albanien, bulgarien und tuerkei etc sind ja schon quasi an der tagesordnung...


ist also schon irgendwie lustig wie die fluechtlinge es schaffen paar tausend kilometer nach deutschland zu kommen, wenn sie doch auch direkt im nachbarland in sicherheit waeren...


deutschland muss viel egoistischer werden... wenn man so weiter macht wird es bald steil bergab gehen... immer nur den hilflosen armen helfen, die einen zum teil nur ausnehmen wollen ist nicht das wahre...

so verschwindet immer mehr die schicht der intelektuellen und der hochqualifizierten facharbeiter... und genau diese sind es die aus deutschland das gemacht haben was es heute ist...
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18.06.2012 09:16 Uhr von opheltes
 
+28 | -1
 
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@saber_: Vl. ist das alles so gewollt - man weiss es nicht.

Und selbst das Wort egoistisch was du dort schriebst wird als "rassistisch" politisch gewertet.
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18.06.2012 09:17 Uhr von Kati_Lysator
 
+8 | -8
 
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@ opheltes
mal sehen wann du das erste miuns für deinen treffenden kommentar bekommst.
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18.06.2012 09:30 Uhr von Danymator
 
+1 | -0
 
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Kein Wunder . . . . . . http://www.shortnews.de/...
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18.06.2012 09:50 Uhr von Phillsen
 
+5 | -8
 
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@saber_: Wenn du in Lybien leben täten würdest. und du tätest fliehen müssen tun weil man dir sonst den Hals umdrehen würden tuhte.
Weil du evtl christ bist oder schlimmer noch gay, oder am allerschlimmsten, du bist mit ner Frau aus nem anderen Stamm zusammen.

Wohin würdest du fliehen? An einen Ort an den sowas keine Sau juckt und die Infrastruktur Sicherheit und Versorgung verspricht? Oder vielleicht doch lieber in den Niger einen der 10 ärmsten Staaten der Welt und dann wär da ja noch Tschad wo der Bürgerkrieg bis vor kurzem noch alles in Schutt und Asche gelegt hat. Oder Ägypten dort zeichnet sich zwar auch der Gotteswahn ab, aber es wär zumindest momentan relativ sicher (was solls wenns drauf ankommt sind wir fliehen ja dann gewohnt). Bliebe noch ja noch Algerien wos zwar hin und wieder scharmützel gibt, aber wenn man unauffällig bleibt könnte es klappen. Wirtschaftlich vielleicht nicht, aber darum kümmern wir uns wenn wir da sind...

So nach der ganzen Polemik, was ich eigentlich sagen wollte
:
Flüchtlinge sind doch nicht zwangsläufig halbverhungerte Schwarze Analphabeten in Lumpen.
Ich bin sicher, gerade vor den ganzen "Revolutionen" in Nordafrika sind sehr viele Gebildete und zumindest ein stück weit Wohlhabende Menschen "geflohen". Man könnte es auch als Ausreisen per Flugzeug bezeichnen, aber das ändert doch nichts daran, das Sie vor den Irren mit der AK47geflüchtet sind.
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18.06.2012 09:55 Uhr von General_Strike
 
+6 | -28
 
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18.06.2012 10:03 Uhr von onemanshow
 
+6 | -5
 
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@opheltes: dann hoffen wir mal für dich das du nie in der lage
solcher flüchtlinge kommst.

es gibt immer 2 sichtweisen.
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18.06.2012 10:11 Uhr von derSchmu2.0
 
+13 | -2
 
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In nem Interview hat mal ein Fluechtling gesagt Biste nicht dumm und kannst was, gehste nach USA, China, Indien etc.
Biste dumm und hast kein Talent, geh nach Deutschland, da wirste auch gut versorgt...
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18.06.2012 10:21 Uhr von saber_
 
+10 | -0
 
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@Phillsen: italien,griechenland und die tuerkei sind auch nah dran an lybien...

und ich bin mir relativ sicher dass es hier nicht um gut gebildete und reiche fluechtlinge geht... sondern eher um die anderen...


wer geld oder bildung hat wird nicht lange auf der tasche vom staat hocken, sondern wird selber zurechtfinden und was aus seinem leben machen...und gegen solche leute hat niemand was...
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18.06.2012 10:24 Uhr von Kati_Lysator
 
+9 | -0
 
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an alle minusgeber:
wer glaubt was gutes getan zu haben in dem flüchtlinge aufgenommen werden, liegt zwar richtig, hat aber nicht weiter gedacht. je mehr flüchtling ein land aufnimmt, um so mehr werden die probleme. dem flüchtling ist geholfen, das problem weshalb er dazu wurde aber nicht. und wenn ein flüchtling erst mal hier im deutschschlarafenland ist, warum sollte er sich um die probleme seiner vertreibung kümmern? würdest du nicht und ich auch nicht. ich habe kein problem das wir flüchtlinge aufnehmen, aber irgendwann muss auch mal wieder gut sein.

[ nachträglich editiert von Kati_Lysator ]
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18.06.2012 11:16 Uhr von Randall_Flagg
 
+1 | -3
 
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Ist das bei Flüchtlingen nicht so, dass sie a) nicht arbeiten und b) nur Lebensmittelmarken haben dürfen? Oder verwechsel ich was mit dem Asylrecht?
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18.06.2012 11:20 Uhr von Phillsen
 
+2 | -3
 
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@saber_: was macht dich denn da sicher?

Und wie sollen denn diese "anderen" Flüchtlinge überhaupt nach Deutschland kommen? zu Fuss?

Naja ich unterstelle mal, dass der größte Teil der Flüchtlinge ja eine Existenz haben will, also Arbeit und auskommen.
Da fallen Griechenland und Italien ja schon fast ausm Raster. und ob die Türkei in der Statisik über Flüchtlingszahlen in Westländern auftaucht wage ich auch zu bezweifeln ^^

Du hast aber natürlich recht, wenn es primär darum ginge, das Sicherheitsbedürfnis zu erfüllen, wäre Deutschland sicher eine zweitrangige Wahl für Flüchtlinge.

Ich als Flüchtling würde halt natürlich versuchen irgendwo hin zu fliehen, wo ich mir wieder etwas aufbauen kann, ohne befürchten zu müssen, dass ich über kurz oder lang meinen Lebensunterhalt nicht verdienen kann oder ich wieder alles stehen und liegen lassen muss.

Aber btw reden wir eigentlich über politische oder Wirtschaftsflüchtlinge? oder werfen wir die in den gleichen Topf?
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18.06.2012 12:19 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -0
 
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@saber_: zitat: "ist also schon irgendwie lustig wie die fluechtlinge es schaffen paar tausend kilometer nach deutschland zu kommen, wenn sie doch auch direkt im nachbarland in sicherheit waeren"

weil die meisten anderen länder die wieder stehenden fußes zurückschicken würden, oder nach deutschland weiterreichen, weil die wissen, dass wir eh jeden aufnehmen. deutschland nimmt ja alles mit kusshand auf.
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18.06.2012 13:46 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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euorpäisches Einwanderungssystem: Meiner Meinung nach bräuchte die EU ein europäisches Einwanderungssystem.

Egal wo in der EU man als Flüchtling ankommt, wird man dann in ein europäisches Land verteilt. Wenn ich wirklich Schutz brauche, ist es egal, ob ich in Deutschland, Italien oder Rumäninen geschützt werde, oder?

Einwanderer sollten ein Punktesystem wie in Kanada erfüllen müssen. So wandern nur diejenigen ein, die wirklich einen Bereicherung sind und Fachkenntnis oder wnigstens Geld haben.

Asyl anderseits gäbe es auch weiterhin aber man kann sich eben nicht aussuchen, wo man hinkommt, sondern wird entsprechend der schon vorhandenen Asylanten verteilt.

Hat ein Land z.B. 5 % der Einwohner als Asylanten, ein anderes 10%, werden alle in die Änder mit niedrigerem Anteil verteilt, bis alle ca. 10% haben.

So würde Deutschland, als bevölkerungsreichtes Land wohl immer noch die meisten Flüchtlinge aufnehmen, prozentual gesehen, wäre die Belastung aber bei allen Ländern gleich.
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18.06.2012 21:56 Uhr von Multiversal
 
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haaaaaartz viiier: kiiiindergeld..woooohnung....eiiiinrichtung....

darum wähl ich ja Parteien,die es unterbinden wollen!

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