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Studie: Elektroautos für Käufer attraktiver, wenn sie vorher selbst ausprobieren

Laut einer Studie an der Universität Duisburg-Essen, bei der 226 Menschen teilnahmen, haben 71 Prozent der Teilnehmer nach einer Testfahrt sehr euphorisch auf Elektroautos reagiert und gaben an, sie würden bei ihrem nächsten Autokauf Elektroautos mitberücksichtigen.

"Um Elektromobilität flächendeckend umzusetzen, braucht es die Möglichkeit, die Autofahrer unverbindlich und unkompliziert mit der neuen Technik vertraut zu machen. Dafür gibt es kein besseres Instrument als Carsharing mit Elektrofahrzeugen", so das Ergebnis der Untersuchung.

Daher sei es laut der Studie sinnvoll, großflächige Testmöglichkeiten anzubieten. Nicht sehr erfolgsversprechend seien laut den Autoren der Studie die Forschungsprogramme und Modellregionenwettbewerbe, wodurch bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße kommen sollen.


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WebReporter: 50I50
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Studie, Käufer, Attraktivität
Quelle: www.mittelstandswiki.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.06.2012 08:40 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -0
 
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Ja ne ... ist klar Was nützt es einen, wenn man vom Fahrzeug und der Technik angetan ist, aber die Fahrzeuge noch sehr unerschwinglich sind und es noch nicht ausreichend "Tankstellen" gibt?

Das "Tanken" (genauer Laden) ist auch eines der Mankos.
Es dauert einfach noch viel zu lange!

Wer will bei einer Fahrt vom Hamburg nach Stuttgart zwei "Tankstopps" zu jeweils 3 (oder mehr) Std einplanen?
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18.06.2012 09:07 Uhr von aquilax
 
+6 | -3
 
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hamburg - stuttgart? wie oft fährst du am tag von hamburg nach stuttgart?
wenn du elektrisch fahren würdest, könntest du dir auch mal ein bahn- oder flugticket nach stuttgart leisten.

es geht um die vielen fetten, faulen deutschen, die wegen 2 kilometern mit dem auto täglich zum supermarkt fahren.

was glaubst du, wieviel hochgiftige abgase du an nur einem tag in der stadt oder im stau in deine lunge ziehst?

was glaubst du, wieso die krebsrate bei uns so extrem in die höhe schnellt? die wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass auch du jämmerlich an krebs sterben wirst.

ich hab mir vor 1,5 jahren ein segway i2 zugelegt, und fahre kaum noch mit dem auto in die stadt.
noch nie wurde die batterie leer gefahren.
ich habe damit beste erfahrungen gemacht und kann ein elektrofahrzeug nur empfehlen.

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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18.06.2012 09:12 Uhr von 50I50
 
+3 | -2
 
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Leute Leute: warum wird die news mit minus überhäuft ?
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18.06.2012 09:21 Uhr von aquilax
 
+4 | -2
 
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leute leute: weil leute leute in der mehrzahl leider dumm sind.

die wenigen, kreativen sind die macher.

die vielen dummen nur die lacher.

wie sagte schon damals ghandi:

zuerst lachen sie über dich,
dann verachten sie dich,
dann bekämpfen sie dich
und am schluss gewinnst du.

[ nachträglich editiert von aquilax ]
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18.06.2012 09:33 Uhr von saber_
 
+7 | -2
 
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@50150: weil elektroautos einfach scheisse sind - deswegen!

fakt ist:

- ein auto mit verbrennungsmotor schafft mit einer tankfuellung seine 600-700km und ein tankstop dauert nur kurz

- ein elektroauto kommt vielleicht 100-200 km weit und das aufladen dauert lang

- der akku eines elektroautos kann kaputtgehen (auch wenn toyota 10 jahre garantie gibt...aber was sind schon 10 jahre?)




leider leben die menschen in einer voellig anderen welt und kennen ihre eigenen fahrprofile nicht! klar gibt es die berufspendler und vertreter die taeglich 200+ km auf die uhr spulen... aber dennoch sind die meisten einfach unter 50 km auf die arbeit unterwegs....


wer 150 km am tag auf die uhr spult faehrt schon fast viel ... aber er kann mit diesem auto dann eben nicht so gemuetlich 1 mal im jahr nach italien fahren... und schon wirds uninteressant!



genauso wie manche alleinstehene leute unbedingt einen kombi brauchen weil sie 2 mal im jahr den laderaum vollkriegen...dafuer dann aber an den restlichen 363tagen im jahr sinnlos mit nem riesen auto unterwegs sind...


meiner meinung nach ist der einzige nachteil bei elektroautos der preis (haengt mit der stueckzahl zusammen) und die noch nicht ausgebaute infrastruktur zum aufladen... sonst spricht genau alles fuer elektroautos...


stell dir vor du hast zuhause eine ladestation...auf der arbeit auch... in einem parkhaus auch...beim aldi auch... abgerechnet wird kWh genau und du laesst immer zwischenladen wenn du es nich brauchst....

und schon waere ein elektroauto fuer 90+% der bevoelkerung an 364 tagen im jahr interessant... nur die fahrt nach italien wuerde dann immernoch laenger dauern
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18.06.2012 09:47 Uhr von 50I50
 
+3 | -3
 
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saber_: "weil elektroautos einfach scheisse sind - deswegen!"

ja schon (warscheinlich) oder auch nicht aber was habe ich als newsschreiber damit zu tun? man beschimpft ja auch nicht den postboten weil der einem eine schlechte nachricht vom finanzamt bringt oder ?

ich finde das echt unfair.
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18.06.2012 10:12 Uhr von Petaa
 
+1 | -1
 
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Preis/Leistung: Wer ein wenig sucht, findet ein Fahrzeug in der Golf Klasse und mittlerer Ausstattung inkl. Flüssiggasantrieb für 14000 Euro. Bei realistischen 8 Litern Gas / 100 km macht das gut 6 Euro auf 100 km.

Gehen wir optimistischer Weise von Treibstoffkosten für ein Elektroauto in Höhe von 2 Euro auf 100 km aus. Obwohl das schon eher Kleinstwagenniveau ist und ein Mittelklasse Fahrzeug wohl eher Richtung 4 Euro zu rechnen wäre (Der elektro Smart liegt im Moment bei 2,50 Euro). Bei 30 tkm im Jahr sind das also 1200 Euro Ersparnis und außerdem rechnen wir pauschal 300 Euro im Jahr für geringere Wartungskosten hinzu. Wir sparen also mit dem Elektroauto ca. 1500 Euro im Jahr. Da brauche ich schon 8-10 Jahre nur um den Preis für den Akku wieder halbwegs raus zu haben?!


Hinzu kommt der Reichweitenfaktor. Wer garantiert mir, dass ich zu jeder Zeit bei jedem Wetter inkl. Heizung, Klimaanlage meine 110 km mit dem Elektromobil schaffe. Und das bitte auch wenn ich spät dran bin und mehr als 120 auf der Autobahn fahren möchte/muss!

Solang sich da nichts tut und die Preise nicht halbwegs realistisch werden, bleibe ich beim Gasantrieb.
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18.06.2012 10:38 Uhr von saber_
 
+0 | -2
 
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@50150: weil eben manche leute doch sauer auf den postboten sind wenn er ihnen nur rechnungen bringt...

@Petaa

dein vergleich mag aktuell vielleicht korrekt sein. aber schau in die zukunft und kalkulier die selbe stueckzahl von elektroautos bei der produktion wie verbrenner... dann werden diese eine ganze ecke billiger...

und dann vergleich mal den energieverbrauch... sagen wir mal du brauchst 7l benzin auf 100km...sind dann ca 63 kWh/100km (benzin: dichte 740 kg/m³ und heizwert von 12 kWh/kg)...

ein entsprechendes elektroauto verbrauch 20kWh/100km... ist dann schon ein kleiner unterschied


und das argument mit oekobilanz ist auch nur temporaer...sobald eine massenfertigung anlaeuft wird auch die oekobilanz ganz schnell besser aussehen...

klar ist sie jetzt scheisse wenn sachen eingebaut werden die noch teilweise im prototypenstadium sind oder vor kurzem noch waren... da wurde halt noch keine arbeit in die optimierung der produktion gesteckt...



zu deinem argument mit der reichweite:

wer garantiert dir deine 600 km reichweite mit deinem gasauto wenn klimaanlage, radio, navi, lichter voll aufgedreht sidn? da haste dann auch auf einmal 50km weniger reichweite zusammen...

die technologie ist noch am anfang... von daher ist sie auch eher fuer klein(st)autos interessant..denn diese haben meistens streckenzyklen die nicht so lang ausfallen...

wir haben 2 autos in der garage...das eine ist fuer kurzstrecke und kommt nur selten ueber 100km am tag... das andere ist fuer langstrecke...
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18.06.2012 11:33 Uhr von Aggronaut
 
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MC_Kay: renault twizy kostet 8000 euro, was ist daran unerschwinglich?

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