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US-Botschafter sorgt in Moskau für angespannte Stimmung und Proteste

Seit Januar diesen Jahres ist Michael McFaul als US-Botschafter in Moskau tätig und seitdem sorgt der 48-jährige für viele Schlagzeilen. Ihm werden zahlreiche "Patzer" und "Unprofessionalismus" vorgeworfen. Ein Sprecher des Außenministeriums drohte bereits öffentlich wegen McFauls "Unbeherrschtheit"

Der Botschafter, zuletzt außenpolitischer Berater Barack Obamas, sorgte bereits am zweiten Arbeitstag in Moskau für Empörung, indem er prominente Vertreter der Putin-Opposition empfing. Auch war McFaul Obama einst bei der Analyse autoritärer Regime und der Methode, diese zu stürzen, behilflich.

Zudem hatte sich McFaul 2008 in der Zeitschrift "Foreign Affairs" über Putin ausgelassen und dessen Kurs mit dem Angolas verglichen. Die Staatspresse empfing McFaul mit diffamierenden Meldungen, ein Video spricht gar von Pädophile. Dieser konterte vor Kameras mit dem Ausdruck "wildes Land".


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Moskau, Botschafter, Stimmung, Michael McFaul
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 19:29 Uhr von Raskolnikow
 
+4 | -2
 
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Was mich wirklich besorgt ist ein Auszug aus der Quelle von Mitt Romney: Demnach ist Russland Amerikas "geopolitischer Feind Nummer Eins".
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17.06.2012 23:00 Uhr von Katzee
 
+4 | -3
 
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@ Autor: Die us-amerikanische Rüstungsindustrie braucht einen konkreten Feind, um den Staat zu hohen Rüstungsausgaben zu "motivieren". Al-Kaida ist da zu "schwammig". Gegen Terroristen kann man nicht gut mit schwerem Gerät Krieg führen. Also "besinnen" sich die Herrschaften auf einen alten Feind, zumal der im Moment militärisch nicht so schlagkräftig ist wie noch vor 40 Jahren. Und gerade die Republikaner waren in den vergangenen Jahrzehnten der beste "Partner" der Rüstungsindustrie. Was liegt da näher als dass der republikanische Präsidentschaftskandidat sich als guter Partner empfiehlt und ideologisch den kalten Krieg wieder aufleben läßt?

[ nachträglich editiert von Katzee ]
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18.06.2012 00:05 Uhr von Raskolnikow
 
+2 | -1
 
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@Katzee: Ja genau! Immer wieder gewaltig, mit welch scharfer Munition auf dem Schlachtfeld des (amerikanischen) Wahlkampfes geschossen wird...
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18.06.2012 00:22 Uhr von ElChefo
 
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Katzee: AQ (mit allen Filialen) reicht immerhin aus, um so ziemlich das gesamte US-Militär grundlegend umzukrempeln.

Erinner dich mal, welches Material vor der Erklärung des War on Terror vorhanden war und was jetzt vorhanden ist. Nahezu die gesamte Flotte an Radfahrzeugen wird ausgetauscht, die meisten Kampfpanzer von Feldschlacht- auf MOUT-Kompatibilität umgerüstet, C4i in allen Bereichen nachgerüstet bis auf Gruppen- und Truppebene, Aufklärungskapazitäten geschaffen wo früher nur vereinzelte Spezialisten vorhanden waren usw.

Speziell der Bereich der Radfahrzeuge (Stichwort: MRAP) besteht fast nur aus Interimslösungen. Das soll nicht ausreichen?

...und wie passt da Russland? Wieso eine Millionenarmee auf Konfrontation mit grösstenteils irregulären Gegner umrüsten, wenn der nächste erklärte Feind wieder ein staatlicher Akteur ist, den man nur im bei regulärem Antritt antrifft?
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18.06.2012 01:09 Uhr von Perisecor
 
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