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Berlin: Mann steigt ins Gleisbett, um Tasche zu holen und wird von Zug überrollt

An der Berliner S-Bahnhaltestelle Südkreuz hat sich am Sonntag ein tragischer Unfall ereignet. Dabei wurde ein Mann von einem Zug überrollt und verstarb.

Der Mann war ins Gleisbett gestiegen, um eine Tasche zu holen, welche ihm heruntergefallen war. Beim Versuch wieder auf den Bahnsteig zu klettern wurde er von einer einfahrenden S-Bahn erfasst und überrollt. Alle Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

In den vergangenen Monaten hatte es in Berlin bereits zwei weitere tödliche Unfälle gegeben. Immer waren es junge Männer, die ihrem Leichtsinn zum Opfer fielen.


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WebReporter: bumfiedel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Berlin, Zug, Tasche, Gleisbett
Quelle: www.bz-berlin.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 18:59 Uhr von bumfiedel
 
+9 | -2
 
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So unerfreulich es ist wenn einem etwas in die Gleise fällt, aber eigenmächtig in die Gleisanlagen von großstädtischen Nahverkehrsbahnen zu steigen ist mehr als leichtsinnig. Nicht, dass ich hier den Tod der Opfer verharmlosen will, aber wer so etwas tut spielt einfach mit seinem Leben.
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17.06.2012 19:32 Uhr von Elektrosmog
 
+7 | -14
 
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Wie: sagt man? Natürliche Auslese. Wieder ein Blöder weniger auf der Welt. Jede Wette, dass der auch iwas intus hatte. Alk oder andere Drogen...
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18.06.2012 00:26 Uhr von Heuwerfer
 
+11 | -0
 
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Da stellen sich doch gleich mehrere Fragen 1. Wieso begibt sich jemand derartig nahe an eine Bahnsteigkante, dass seine Tasche beim Herunterfallen direkt in das Gleisbett gelangt?

2. Wieso fühlt sich dieser Mensch dann auch noch dazu befähigt, eigenmächtig die Tasche wieder aus dem Gleisbett zu entfernen?

3. Wieso hat er sich vor seiner Aktion offenbar noch nicht einmal über eventuelle Fluchtwege informiert?

Hätte er sich entweder erst eimnal an einen Mitarbeiter des Verkehrsbetriebes gewandt oder zumindest kurz einen Blick auf den Fahrplan geworfen, um seine leichtsinnige Aktion auf ein Zeitfenster zwischen dem Einfahren zweier Züge zu legen, dann könnte er jetzt noch am Leben sein.

So hart das nun auch klingen mag... Mein Mitleid erstreckt sich eher auf die Menschen, die das Ganze miterleben mussten, als auf den Verstorbenen selbst.

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