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Hartz-IV-Zuschuss bei den Stromkosten: Verbraucherzentrale stellt sich dagegen

Vor Kurzem forderte der Eon-Chef Johannes Teyssen einen Strom-Zuschuss für Hartz-IV-Empfänger. Viele Hartz-IV-Empfänger könnten seiner Aussage nach mittlerweile die Stromkosten nicht mehr bezahlen. Der Staat müsse diesen Leuten unter die Arme greifen (ShortNews berichtete).

Jetzt meldete sich Klaus Müller, Chef der NRW-Verbraucherzentrale, zu Wort und erklärte, dass der Zuschuss auf keinen Fall der richtige Weg sei. Das würde seiner Ansicht nach nur dafür sorgen, dass die Versorger ihre Preise noch erhöhen, da ja eh der Staat dafür zahlt.

Stattdessen könne man beispielsweise Ratenzahlungsvereinbarungen treffen, bei dem die Schulden per Raten abgezahlt werden. Ein erster Versuch mit den Stadtwerken Wuppertal brachte diesbezüglich erste Erfolge.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbraucherzentrale, Zuschuss, Stromkosten
Quelle: www.rp-online.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 18:23 Uhr von zabikoreri
 
+44 | -2
 
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Ein Weg wäre ja, statt Zuschuß, Senkung der mittlerweile völlig überzogenen Steuern auf Energie. Aber das werden unsere Volkstreter garantiert nicht tun.
Allerdings stimmt bei den Energiekonzernen auch so einiges nicht. Denn Großabnehmer bekommen bei Mehrverbrauch Rabatte, der ´kleine Mann´ zahlt dafür umsomehr.
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17.06.2012 18:27 Uhr von artefaktum
 
+22 | -0
 
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"Vor Kurzem forderte der Eon-Chef Johannes Teyssen einen Strom-Zuschuss für Hartz-IV-Empfänger."

Dass unser Stromoligopol schon was fordert, sollte Mißtrauisch machen. Da traut man den eigenen, überzogenen Preisen nicht. Da will man keine öffentlichen Diskussionen.
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17.06.2012 18:39 Uhr von General_Strike
 
+5 | -41
 
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17.06.2012 18:43 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+23 | -1
 
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Najo...wenn man den Strom schon auf Raten abbezahlen muss, dann ist das schon krass, find ich.

Wenns so weit kommt, dann fehlts aber hinten und vorne....meiner Meinung nach, da wird die Ratenzahlung auch nichts mehr bringen.
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17.06.2012 18:46 Uhr von bigpapa
 
+5 | -8
 
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zabikoreri hat recht: Die Stromkosten selbst sind vergleichsweise niedrig.

Aber hat sich mal jemand die Mühe gemacht, zu sehen wie viele Steuern, Abgaben und Subventionen da drauf sind.

Das ist ähnlich wie mit den Lohnkosten. Brutto ist die Summe chic, aber was Netto auf den Konto ist, ist nur ca. 60 % davon.

Bei den Stromkosten ist das sehr ähnlich. Nicht der Staat subventioniert die ÖKO-Sachen sondern JEDER mit seiner Stromrechnung. Wer dann noch extra für ÖKO-Strom bezahlt hat sicher sehr schöne blauen Augen :)

Eine in meinen Augen faire Lösung des Problems wäre das der Staat ein Zuschuß zu den Steuern und Abgaben gibt.
Davon haben die Stromkonzern nämlich nix.

Gruß

BIGPAPA

Gruß

BIGPAPA
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17.06.2012 18:49 Uhr von General_Strike
 
+3 | -7
 
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@bigpapa Griechenland braucht die Steuern: Wie soll ohne die deutschen Abgaben in ländlichen Gebieten in Griechenland der Bau und die Instandhaltung von Stromleitungen finanziert werden?
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17.06.2012 19:22 Uhr von masteroftheuniverse
 
+7 | -4
 
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der strompreis für private kunden ist unter anderem deshalb so hoch weil die strompreise für energieintensive gewerbliche verbraucher massiv subventioniert werden..
und die entgangenen gewinne werden natürlich an anderer stelle wieder reingeholt..

@antipro
so ein käse
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17.06.2012 19:45 Uhr von CoffeMaker
 
+21 | -1
 
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Harz4 und Ratenzahlung, keine Ahnung was der Typ von Harz4 Ahnung hat aber da ist nicht viel Luft für Ratenzahlung. Alles was man da abzahlt fehlt dann wieder an anderer Stelle.

Der größte Fehler war die Grundversorgung zu privatisieren.
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17.06.2012 19:48 Uhr von General_Strike
 
+1 | -23
 
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17.06.2012 19:51 Uhr von KingPiKe
 
+12 | -1
 
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Beides Quatsch! Auf der einen seite ist es ja schon ziemlich unverschämt, dass der Chef eines Energiekonzerns fordert, dass der Staat doch die Stromkosten der Arbeitslosen zahlen soll, damit er seinen Strom weiterhin so teuer verkaufen kann. Wie wäre es mit Strompreise senken? Ach nee...Eon fährt ja keinen Gewinn ein sondern arbeitet ja immer nur gegen 0...ist schon klar...

Und was der Vorschlag der Verbraucherzentrale bezüglich Ratenzahlung soll, will mir auch nciht ganz einleuchten. Strom wird doch schon monatlich bezahlt? Höcshtens Vierteljährlich nehme ich an. Wie soll man denn die letzte Nachzahlung noch auf Raten abstottern, wenn man die aktuelle kaum bezahlen kann? Richtig durchdacht scheint mir dieser Vorschlag nicht...aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
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17.06.2012 19:53 Uhr von CoffeMaker
 
+20 | -2
 
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@General_Strike ja genau, Selbstmord wäre auch noch ne Lösung. Eyh troll dich mit deinen idiotischen Vorschlägen.

Fürn Harzer gibts nur 2 Möglichkeiten , Schwarzarbeit oder Kriminalität.
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17.06.2012 20:00 Uhr von General_Strike
 
+2 | -15
 
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17.06.2012 20:03 Uhr von General_Strike
 
+3 | -18
 
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17.06.2012 20:14 Uhr von artefaktum
 
+10 | -3
 
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@General_Strike: "Geht arbeiten!"

Und das möglichst umsonst! ;-)
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17.06.2012 20:49 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -0
 
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