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Euro-Krise: Hat Mario Draghi die Griechen in die EU gemogelt?

Am vergangenen Donnerstag kam es zu einer ersten Anhörung vor dem europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Der Nachrichtendienst Bloomberg klagt gegen die EZB auf Herausgabe von Unterlagen.

Bloomberg hegt den Verdacht, dass EZB-Chef Marion Draghi in die Tricksereien beim Beitritt Griechenlands in die EU verwickelt sei. Im Beitrittsjahr 2001 war der griechische Schuldenstand um 2,8 Milliarden Euro zu hoch, um den Beitritt schaffen zu können.

Draghi, damals Mitarbeiter des Bankhauses Goldmann-Sachs, sollte helfen. Das geschah auch mit einem Zins-Swap Geschäft. Danach war das Defizit verschwunden und wurde nicht an die EU gemeldet. Heute behaupten griechische Politiker, sie hätten das Geschäft damals gar nicht verstanden.


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WebReporter: Tom_Ostbevern
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, EU, Krise, Mario Draghi
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 18:33 Uhr von azapp
 
+7 | -1
 
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Danke: Interessante Sache, gut zusammengefasst!

Wäre natürlich schön, wenn mehr Dreck(*) aufgedeckt werden könnte!

*) Von dem Dreck, den die Oberlausbuben am Stecken haben)
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18.06.2012 09:09 Uhr von opheltes
 
+0 | -0
 
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lol: "Heute behaupten griechische Politiker, sie hätten das Geschäft damals gar nicht verstanden"
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18.06.2012 12:03 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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Ottmar Issing: Nicht nur Draghi, sondern auch Ottmar Issing war mit von der Partie. Auch er zeitgleich Vorsitzender der Expertenkommission und "International Advisor" bei Goldman Sachs.

Alles Gangster!

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