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Nutzer illegaler Filmstreaming-Portale sind nicht so sicher, wie sie denken

Wer illegale Film-Streaming-Portale wie kino.to nutzt, fühlt sich in der Regel vor Strafverfolgung sicher. Zum einen, weil man oft glaubt, nichts Verbotenes damit zu tun und zum anderen, weil das Abrufen von Streams vermeintlich anonym geschieht. Doch beide Annahmen sind falsch.

Bei Streamingseiten handelt es sich nicht nur um den Bezug aus illegalen Quellen, sondern vor allem um ein hohes Sicherheitsrisiko. Denn viele Portale sind sehr schlampig programmiert und weisen enorme Sicherheitslücken auf. Hacker können ganz leicht Zugriff auf die persönlichen Nutzerdaten erhalten.

Die Seite hKino.us weise beispielsweise gravierende Programmierfehler auf und werde mit veralteter Software betrieben. Streaming-Portale loggen oft die IP-Adressen und die gezogenen Filme der Nutzer mit. Diese Datenbestände sind für Ermittler und Abmahnanwälte eine regelrechte Goldgrube.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Nutzer, Filesharing, Streaming, Kino.to
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 17:12 Uhr von masteroftheuniverse
 
+5 | -0
 
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ach nee vielleich sollte die content-industrie mal folgendes erwähnen:

http://www.heise.de/...

anstatt uns immer vorzulügen wieviel mio € ihnen durch solche portale entgeht..
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17.06.2012 18:18 Uhr von erw
 
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Axel Springer: Den Mist hat schon die BILD verzapft. Dass die Welt nun auch durch Panikmache versucht ein wenig mehr Auflage zu machen... und dann auf so einem Level (Ideen von ihrer eigenen ungeliebten Stiefschwester zu übernehmen), zeigt nur einmal mehr, dass man den ganzen Verlag meiden sollte.

Wer die Vita von Axel Springer kennt und ein wenig von Psychologie versteht, versteht auch die Politik des Verlags.

[ nachträglich editiert von erw ]
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17.06.2012 18:38 Uhr von Pils28
 
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Es gab meiens Wissens noch nie eine: einzige Abmahnung aufgrund des Downloads eines Werks. Und die meisten Sicherheitsrisiken, wie Malware gibt es statistisch immernoch auf religiösen Websites.
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17.06.2012 19:53 Uhr von brainbug1983
 
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@Pils28: Überleg mal warum...Wenn ich nen Film NUR runterlad/anschau lässt sich der "Schaden" ziemlich genau beziffern, nämlich der Kaufpreis des Films. Lad ich hingegen nen Film hoch kann keiner sagen ob der 1x oder 10.000x runtergeladen wurd, genau daher kommen die absurden Streitwerte bei den Uploads, und jetzt rate mal was sich mehr lohnt...ne Abmahnung wegen 20 Euro oder wegen einigen 10.000 Euro ;)
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18.06.2012 00:55 Uhr von Borgir
 
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@masteroftheuniverse: diese ganzen Untersuchungen (Filesharer kaufen mehr als nicht-Filesharer, bewiesenermaßen) interessiert die Industrie nicht. Ich denke, dass ohne Filesharing der Industrie noch sehr viel mehr Kohle flöten geht, als mit. Filesharer kennen durch ihre Tätigkeit sehr viel mehr an Filmen, Musik oder Spielen und kaufen dann auch mehr wenn Selbige gefallen. Rechnet man da mal statistisch nach kommt man sicher darauf, dass mit Filesharing mehr Geld in die Kassen der Industrie fließt als ohne.
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18.06.2012 08:53 Uhr von Artim
 
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Bei dem Mist: der heutzutage in die Kinos kommt, gucke ich mir die Filme auch vorher mal an. Meist mit der Feststellung, dass es sich nicht lohnt dafür Geld auszugeben.

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