17.06.12 14:37 Uhr
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Linux-Erfinder Linus Torvalds äußert sich über Nvidia: "F*** you"

Der Erfinder des Betriebssystems Linux hat sich scharf über den Support des Systems durch den Grafikkartenhersteller Nvidia geäußert. Während eines Vortrags an der Aalto University in Helsinki äußerte ein Linux-Nutzer Probleme beim Nutzen eines Nvidia-Grafikchips.

Torvald sagte, dass Nvidia die Unterstützung für Linux einfach abgelehnt hätte. "Also Nvidia, f*** you" sagte Torvald dann und zeigte dazu den Stinkefinger.

Die Besucher seines Vortrags quittierten seine Äußerung mit Beifallsstürmen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Linux, Erfinder, Grafikkarte, Nvidia
Quelle: www.gamestar.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 14:37 Uhr von Borgir
 
+15 | -4
 
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Immer feste drauf sag ich da nur :-)
Nein, im Ernst. Ist schon ärgerlich für Linux, dass DER Grafikkartenhersteller das System nicht unterstützen will.
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17.06.2012 15:01 Uhr von gmaster
 
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@SylarXYZ: Ich nehme das mal als Ironie auf, natürlich mit einem Minus ;)
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17.06.2012 15:04 Uhr von saku25
 
+17 | -12
 
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2 über mir - Sylar: Und an deinem Post sieht man, dun hast die News nicht verstanden, kommentierst sie aber trotzdem...

Zur News: Ich schließe mich an und sage ebenfalls Nvidia FU.
Es ist ne Unverschämtheit Linuxsysteme nicht zu unterstützen.
Das ist schlicht und einfach Rassissmus der digitalen Art.

[ nachträglich editiert von saku25 ]
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17.06.2012 15:10 Uhr von gmaster
 
+14 | -6
 
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@saku25: Also ich kann mir locker auch vorstellen, dass Nvidia von Microsoft dafür bezahlt wurde, keine Treiber mehr für Linux zu entwickeln.
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17.06.2012 15:36 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Naja: Die Grafikkartenhersteller arbeiten doch mit den Spieleherstellern zusammen und da die auch kaum auf Linux eingehn, kann man den Schritt von NVIDIA schon irgendwie nachvollziehen ^^

Linux hat eben einen geringen Verbreitungsgrad...ist halt so....

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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17.06.2012 15:36 Uhr von saku25
 
+2 | -0
 
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Ja die stecken doch alle unter einer Decke: Ja natürlich werden die gekauft. Jeder Hersteller von Komplettsystemen und Notebooks kann denen das doch diktieren: Entweder ihr kommt unseren Wünschen nach oder wir arbeiten mit Komponenten von eurer Konkurenz.
Hier sollen dem Nutzer bestimmte Betriebssysteme aufgezwungen werden, das ist alles.

Denen ist es ein Dorn im Auge, dass sie mit Linux kein Geld verdienen können.

Ich habe hier noch ein gutes Beispiel: Als Linuxnutzer ist es kaum möglich, ein iPhone zu synchronisieren, weil es iTunes nur für Mac OS und Windows gibt.
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17.06.2012 15:48 Uhr von gmaster
 
+13 | -7
 
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@ZRRK: Linux ist nicht mal ein Betriebssystem, außerdem gibt es auch benutzerfreundliche Distributionen wie z.B. Ubuntu. Mac OS basiert auch auf einen linuxähnlichen Kernel namens Unix. Also nix da mit "ist was für Nerds", abgesehen davon, werden diese Nerds, die deiner Meinung nach kein Leben haben, wahrscheinlich mehr verdienen, als das du jemals sehen wirst. Wie kommst du eigentlich gleich auf das Wort Nerd? Ich sage mal RTL Niveau, von denen kommen auch solche dummen Bemerkungen.

Ach ja, geh und lutsch´ doch in der NVIDIA-Chefetage.
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17.06.2012 15:49 Uhr von MrMaXiMo
 
+3 | -0
 
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Also bisher waren nVidia Karten wesentlich einfacher zum einrichten unter Linux als ATI Karten..
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17.06.2012 15:53 Uhr von gmaster
 
+4 | -3
 
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@Bibabuzzelmann: "Linux hat eben einen geringen Verbreitungsgrad...ist halt so...."

Das war früher so, Linux-Betriebsysteme bekommen aber heutzutage immer mehr Aufmerksamkeit und das macht Microsoft auf jeden Fall angst. Damit ist insbesondere Ubuntu gemeint. Microsoft sieht es nicht gerne, dass es eine Konkurrenz gibt, die auch noch kostenlos ist. Was sollen denn Microsoft und all die Antivirenhersteller machen, die von Windows und deren (künstlichen) Lücken leben.
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17.06.2012 15:58 Uhr von gmaster
 
+7 | -3
 
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@SylarXYZ: LOL, du hast dir gerade selber ins Knie geschossen xD

Also, ich nutze im Moment Windows 7. Aber habe Ubuntu "als richtiges OS" 6 Monate lang ohne Probleme benutzt. Fand es um ehrlich zu sein auch besser als Windows. Wieso ich (zwangsläufig) wieder umgestiegen bin, ist eine andere Story. Wie auch immer, mach hier keine anderen Betriebssysteme schlecht, nur weil du damit nicht klar kommst.
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17.06.2012 16:05 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -4
 
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Warum sollte nVidia für Linux entwickeln? Erkläre mir das einer, so das ich es verstehe. Sie haben doch absolut keinen Grund dafür, bzw. keine Veranlassung.

Die Grafikkarten, die man am Markt findet, die gibt es primär, weil es Gamer gibt. Fertig. Für Office-Anwendungen braucht man so etwas nicht, und für Profis gibt es ganz andere Sachen. Der Markt zielt also primär auf Gamer ab.

Gamer hingegen benutzen in sehr, sehr hohem Maße Windows. Ob zu recht, oder auch nicht, ist dabei doch vollkommen egal. Es ist einfach so.

Warum also sollte nVidia nun Geld in etwas investieren, was sich hinten raus nicht rechnet. Allein der Support den ein solcher Treiber bräuchte ist es nicht wert.

nVidia ist ein Unternehmen das primär Geld machen will. Die sind nicht angetreten um die Welt zu verbessern, oder irgendetwas an der Marktsituation zu ändern. Die wollen verkaufen. Und da ist es sogar noch einfacher für nur ein OS zu entwickeln, was die Kosten eingrenzt.

Aus welchem Grund also sollte nVidia für Linux entwickeln? Weil sie so barmherzig sind? Es gibt keinen Grund. Wenn es einen gibt, ich würde ihn sehr gerne hören.

Ich meine das nicht mal böse, es erschließt sich mir nur einfach nicht. Es mag ja sein, dass MS der Böse ist, und überhaupt sind es alle Kapitalisten, aber so ist es nun mal, und es ist nicht an nVidia daran etwas zu ändern. Das würde es für ein Wirtschaftsunternehmen erst, wenn daraus auch Profit entspringt.
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17.06.2012 16:44 Uhr von gmaster
 
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@SylarXYZ: nö, ich reg mich nur über Leute auf, die über Dinge reden, von dem sie keine Ahnung haben. Ich rede nun mal nicht über etwas schlecht, wovon ich gar keine Ahnung habe. Außerdem bin ich kein Fanboy von Betriebssystemen, sondern eher von Videospielkonsolen. ^^
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17.06.2012 17:48 Uhr von Nebelfrost
 
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daher nutze ich auch seit jahren keine nvidia-grafikkarten mehr, weil die firmenpolitik dieses hochnäsigen unternehmens einfach nur abzocke und verarsche pur ist. schon allein der ganze physx-schwindel, dessen opfer ich zum glück niemals geworden bin. seit 2004 nutze ich in meinen rechnern nur noch AMD grafikkarten (ehemals ATI) und hatte bisher noch nie probleme damit.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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17.06.2012 18:05 Uhr von Dracultepes
 
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Was manche hier ablassen ist schon hart. Ich habe dabei dann immer das Bild von Computer Bild Experten vor den Augen.

Es gibt für mich aktuell nur 2 Gründe kein Linux einzusetzen:

- Kein MS Office bzw. nur Krüppelig
- Ich bin Casual Gamer und Linux ist da leider nicht so berauschend

Dual Boot hätte ich keine Lust.

Ich hab eh nur noch ATI Karten von daher ist mir das Wumpe.
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17.06.2012 18:36 Uhr von Randall_Flagg
 
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Bildungsminister: "... sollte nVidia für Linux entwickeln? Erkläre mir das einer, so das ich es verstehe. Sie haben doch absolut keinen Grund dafür, bzw. keine Veranlassung."

Android. NVidia vertickt bzw. produziert Chips für Android-Geräte, lässt aber nicht zu, dass irgendwer Treiber dafür schreiben darf.

Eigentlich hätte der Newsschreiber das in die News mit reinpacken soll, denn das ist auch der Hauptgrund, warum Linus ein lautes FU Richtung Nvidia ausruft.
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17.06.2012 18:44 Uhr von gmaster
 
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@Dracultepes: Also Microsoft Office 2003 lief bei mir damals mit wine und die meisten Standard Online Games laufen auch per wine eigentlich. Aber wer immer die neuesten Spiele auf PC zockt, kann natürlich nichts mit Linux anfangen.
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17.06.2012 19:27 Uhr von smogm
 
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CUDA: Ich sage mal da geht es mehr um die Nutzung der Rechenleistung der Grafikkarten per CUDA.

Das bietet gerade in großen Rechenclustern (die meist mit unixoiden Systemen laufen) viel Performance.

Wegen Spiele zocken regt sich in der Linux Gemeinde wohl noch wenig.
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17.06.2012 20:33 Uhr von Dracultepes
 
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@gmaster: Möglich dürfte es sein. Aber ich muss zugeben ich bin einfach zu Faul. Ich habe keine Lust bei jedem neuen Spiel probieren zu müssen.

Office 2007 scheint sogar per Crossover zu laufen.
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17.06.2012 21:49 Uhr von moloche
 
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nachvollziehbar: ich verfolge dieses Windows vs Linux gebashe jetzt seit ca. 20 Jahren. Wie oft wurde von der Linuxszene der Durchbruch gepredigt.

Sorry, aber Windows ist immer noch die fuehrende Plattform im Desktop Bereich.

Ich denke bei der Nvidia Geschichte geht es nur um 3D-Unterstützung. 2D ist ja kein Problem, aber wieso für eine im Desktop bzw. Gamebereich tote Plattform Geld investieren?

Im Serverbereich ist Linux super. Da kann Windows nicht dagegen anstinken.
Aber im Desktopbereich..sorry.
Ich habe auch Linux auf meinem Notebook, funktioniert super...aber die Softwareuntestützung und das ganze Drumherum ist einfach bei Windows besser.
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17.06.2012 21:56 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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sfz: linux ist nur der kernel nicht das betriebsystem wenn ihr deppen schon lästerst bitte richtig

was er aber nun mit nvidia hat verstehe ich auch nicht so schlecht ist die einbindung mit dem nvidia treiber für das os doch gar nicht hm..

@moloche na ja jeder das was er gerne mag, ich finde windows als zu langweilig für den desktop aber ich stimme dir zu für otto nomal verbraucher ist windows um längen besser
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17.06.2012 23:02 Uhr von dinexr
 
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SN mal wieder. Das geballte Wissen :)

Linux wird von NVidia unterstützt. Sogar relativ gut.

Aber darum gehts hier überhaupt nicht.

Er beklagt sich darüber, dass NVidia praktisch gar nicht mit den Kernel-Entwicklern zusammenarbeitet. Da hat er auch Recht. Auf NVidia Hardware zu setzen gleicht der Katze im Sack.
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18.06.2012 00:14 Uhr von Speedpimp
 
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@ ZRRK: Ich würde fast behaupten jeder der sein Rechner nicht nur für Facebook & Illegale Downloads nutzt. Weiss mit Linux umzugehen! Das hat nichts mit Nerds zutun!
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18.06.2012 00:25 Uhr von kuschelhai
 
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Hier re(a)giert mal wieder das totale Unwissen! Um historisch erst einmal klar zu stellen, war NVidia bislang DER Hersteller, der auch für Linux-Distributionen immer und immer wieder ohne eigene wirtschaftliche Interessen folgend Treiber für aktuelle Kernels zur Verfügung gestellt hat. Noch letztes Jahr war nahezu jeder Linux-User darauf bedacht, seine zu nutzende Hardware darauf aus zu richten, möglichst keine ATI-relevanten Chips zu benutzen. Denn seitens ATI wurden keinerlei Treiber geliefert, wie es NVidia getan hat.

Da Linux - und damit meine ich alle aktuell verbreiteten Distributionen - quelloffen und kostenlos zu erwerben waren, kann ich selbst seitens NVidia keine der GNU-Lizenz widerrechtliche Handlung erkennen. Wenn ich vorhabe ein Betriebsystem - gleich welchen Herstellers - zu installieren, dann informiere ich mich vorzeitig der Tatsachen, welche Hardware unterstützt wird und welche nicht.

Und wenn mir dann welche daherkommen und der direkten Meinung sind, dass "Ubuntu" - nur wegen dessen Verbreitungsgrad - momentan aktuell sei, denen sei doch mal eine Antwort auf die Frage "Warum denkst Du, dass Ubuntu DAS einzig wahre und freie Betriebsystem sei, dass derzeit verfügbar ist" gestattet.

Ich selbst bin LPIC, Novell und RedHat-zertifizierter Systemadministrator, und stehe immer wieder vor der Qual der Wahl, welche Distribution ich für welche Gegebenheiten einzusetzen vermag. Fürwahr, eine Entscheidung ist da schwer zu treffen, aber die Entscheidung bleibt ja jedem für sich selbst überlassen.

In dieser Hinsicht: Quelloffene Treiber findet man wie Sand am Meer. Passt Sie Euren Gegebenheiten an und die Welt ist wunderschön. Für alle Anderen: Nutzt Windows weiterhin und zahlt schön für die Lizenzen. Der einfachste Weg durchs Leben zu finden, ist es, den einfachsten Weg auch zu gehen.
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18.06.2012 02:27 Uhr von e3b7c8
 
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@gmaster: "...auf einen linuxähnlichen Kernel namens Unix."

:)) So einen Satz kann nur jemand schreiben, der überhaupt nicht versteht was er schreibt.
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18.06.2012 05:24 Uhr von Mentalhunter
 
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@ZRRK: Tipp fürs Leben : Wenn du nur jemanden beileidgen willst, kauf dir n stofftier. Wenn du keine Ahnung von etwas hast und der Werbung am Anfang des spiels glauben schenkst ... halts maul ;-) Sorry aber ist besser für dich

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