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Siri: Apple-Mitgründer Steve Wozniak lästert über Apple

Steve Wozniak scheint in jüngerer Vergangenheit eine große Freude dabei zu empfinden, gegen die Firma zu lästern, die er einst mitbegründet hat.

Diesmal bekam Apple zum Thema Siri sein Fett weg. Steve Wozniak gab bekannt, dass die Sprachassistenten-Software Siri ihm besser gefiel, als sie noch eine einfache Third-Party-App für iOS war und Apple sie noch nicht in seinen Händen hatte.

Steve Wozniak sagte: "Ich erzählte jedem, den ich kannte, dass Siri die Zukunft der Computertechnologie ist." Zurzeit erfüllt Siri diese Ansprüche allerdings wohl nicht mehr.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Apple, Software, Siri, Steve Wozniak, Spracherkennung
Quelle: www.gizmodo.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 12:17 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
+8 | -4
 
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öh alt: das hat er doch vor monaten schon gesagt und wurde hier auch schon breit getretten
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17.06.2012 12:55 Uhr von MacGT
 
+6 | -14
 
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Verständlich: Ich würde auch rumnörgeln, wenn ich in der Firma, welche ich (mit) gegründet hätte, nichts mehr zu sagen hätte.
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17.06.2012 13:30 Uhr von Visix
 
+12 | -1
 
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@MacGT: Nur dass Woz niemals etwas zu sagen haben wollte und eigentlich immer nur im Hintergrund bleiben wollte.
Zu Zeiten des Apple II war er anfangs auch gegen eine "Kommerzialisierung", sondern wollte das Konzept verschenken an Hacker, zumindest soweit ich es noch aus der Jobs-Biographie behalten konnte. ;)
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17.06.2012 15:10 Uhr von timsel87
 
+2 | -1
 
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Hehe: "Ich erzählte jedem, den ich kannte, dass Siri die Zukunft der Computertechnologie ist." Zurzeit erfüllt Siri diese Ansprüche allerdings wohl nicht mehr.

Ich sage jetzt gar nichts, sondern verweise auf dieses Video: http://www.youtube.com/...
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17.06.2012 18:12 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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Ich hab Siri noch nie benutzt.

Ist es immer noch so das man es erst anmachen muss damit man sprechen kann?

Führte zumindest damals das ganze Konzept irgendwie ins sinnlose.
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17.06.2012 21:54 Uhr von realsatire
 
+1 | -0
 
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@dracul: Nicht jeder will Siri nutzen, gerade in der Öffentlichkeit kann das sonst auch nerven, z.b. bei Meetings.
Ohne gute Internetanbindung schweigt Siri auch.
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17.06.2012 22:52 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@realsatire: Dafür kann man es ja ausstellen.

Fand ich nur immer sehr komisch. Für mich ist sprachsteuerung nur praktisch wenn ich sie nicht erst anmachen muss.


Es wäre aber ziemlich lustig wenn man in einer Menge schreit :" Siri schreibe meiner Mutter das ich sie hasse" und auf einmal fangen alle an zu fluchen.
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18.06.2012 07:27 Uhr von MacGT
 
+1 | -0
 
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@Visix: Ja genau... Man gründet ein Milliardenunternehmen und will nichts zu sagen haben... Der Grund dafür, dass Woz nichts zu melden haben wollte war der, dass er sich nicht im geringsten gegen Steve Jobs durchsetzen konnte. Steve wollte von Anfang an in eine komplett andere Richtung als Woz undseine Zurückhaltung war nie mehr als Resignation...
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18.06.2012 09:47 Uhr von Bloedi
 
+2 | -0
 
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Ich finde Dienste wie diese Siri gefährlich Es kann doch ziemlich bedenklich stimmen, wenn man sich anschaut, wie unüberlegt und die möglichen Konsequenzen nicht beachtend, Millionen von Menschen solch einen Service nutzen.

Das mit diesem Dienst nich nur deren Gewohnheiten aufgezeichnet werden können, sondern Details ihrer Persönlichkeit - die möglichen Konsequenzen zumeist unberücksichtigt - ebenfalls aufgezeichnet und verarbeitet werden, scheint vielen in keiner Weise bewußt zu sein.

Im Grunde genommen ist ein Dienst wie Siri als fehlende Komponente in der staatlichen sowie globalen Totalüberwachung zu sehen.

Jetzt wissen die Konzerne und staatlichen Partner nicht nur, was jemand gerne isst, wo er gerne hingeht und mit wem er gerne bumst, sondern haben bereits das Werkzeug in der Hand, eine Datenbank mit umfangreichen Stimmaufzeichnungen anzufertigen.
Der nächste Schritt werden dann solch geniale Technologien sein, die es dem User ermöglichen, mittels Mimik bestimmte Aktionen im Telefon zu erzeugen.

Damit wäre die Totalüberwachung dann bald perfekt, weil es ein Leichtes ist, die Stimmen mit Bildern, Telefonnummern, den dazugehörigen Funkstandorten und den staatlich registrierten Identitäten zu kombinieren.
Es fehlt dann nur noch die beschissene selbstherrliche und das Fußvolk ständig verarschende und abzockende Finanzbehörde und der transparente Einblick in viele Menschen ist nahezu perfekt.

Wohl dem, der mal etwas weiter denkt und sich von derartigem Nonsense distanziert.


Ich für meinen Teil habe immer häufiger das Gefühl, ich lebe in einer totalen Dummbeutel-Generation, in der die eigenen Mitmenschen jeden Schritt des Fußes überdrüssig, ständig aufs Handy glotzen und sich dort verlieren, ohne nachzudenken, weil sie die Fähigkeit verloren haben, im sozialen Alltag zu kommunizieren und ihre Umwelt nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen.
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18.06.2012 13:42 Uhr von Visix
 
+1 | -0
 
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@MacGT: Wozniak war, wie bereits gesagt, anfangs schon gegen den Verkauf, sondern wollte das Produkt verschenken. Jobs hat das Potential erkannt und Woz überredet, damit Geld zu verdienen. Die Aufteilung war klar: Woz kümmert sich um die Technik und Jobs um die Vermarktung, das war übrigens auch von Wozniak so gefordert worden, als es an die Unternehmsgründung ging.
Er war in der Schule schon zurückhaltend, hatte nicht viele Freunde und mochte es nicht, im Mittelpunkt zu stehen, das hat sich auch niemals geändert – auch bei Apple wollte er stets nur im Hintergrund agieren.

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