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Wissenschaftler ergründet das Phänomen der Pfandflaschensammler

Der Soziologe Sebastian Moser hat sich in seiner Doktorarbeit dem Thema Pfandflaschensammeln gewidmet und den Menschen die diese Tätigkeit ausführen. Für viele sei das Sammeln ein Grund dafür überhaupt einer Tätigkeit nachzugehen.

Der klassische Arbeitslose will nicht faul sein, sondern um jeden Preis arbeiten. Auch wenn es sich nur um das Einsammeln von Flaschen handelt. Der Forscher konnte auch herausfinden das Pfandflaschensammler aus jeder gesellschaftlichen Schicht kommen.

"Das ist eine Tätigkeit, die selbstverstärkend ist und fast Abhängigkeitscharakter haben kann. Man denke nur mal an die Briefmarken- oder Kunstsammler, die einen regelrechten Jagdtrieb entwickeln, der letztlich dazu führt, dass diese Menschen immer weiter sammeln", sagte Sebastian Moser.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Geheimnis, Phänomen, Sammler, Pfandflasche
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 11:56 Uhr von l.l.l.l.
 
+6 | -14
 
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Da kam letztens an der Autobahn, eine Frau mit neu: em Golf, stieg aus,
und durchwühlte die Mülltonnen des Rastplatzes.

Also ich hätte doch zuerst mal den teuren Golf wieder verkauft!
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17.06.2012 12:22 Uhr von Freggle82
 
+15 | -2
 
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Achtung sarkastisch: @I.I.I.I.:
Der Golf war geklaut und auf dem Weg nach Polen (Klischee), die Pfandflaschen waren für den Sprit.
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17.06.2012 12:23 Uhr von kloetenpony
 
+15 | -8
 
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Mit was für einem: Scheiß man einen Doktor bekommt... - Unglaublich
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17.06.2012 12:24 Uhr von shadow#
 
+16 | -0
 
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Und ausserdem ist es steuerfrei.

Im letzten Jahr war irgendwo (Spiegel?) ein Beitrag über einen Mann der sich eine Bahncard 100 von Pfandflaschen finanziert und in Zügen lebt. Der lebt davon und dafür...
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17.06.2012 12:30 Uhr von Lommels
 
+6 | -2
 
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Flaschen sammeln ist doch normal, zumindest wenn man das Zuhause macht.
Ich sammle meine Flaschen auch den ganzen Monat lang, und am Ende des Monats bringe ich sie dann weg.
Das hat mir schon über so manchen Engpass geholfen^^

Draußen hab ich bis jetzt noch keine Flaschen gesammelt.
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17.06.2012 12:57 Uhr von Shitbread
 
+9 | -0
 
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Gut: will nicht wissen wieviel glas und plastik (recycelbar) sonst in der verbrennung oder deponie landen würden. find gut das es ein solches "berufsbild" gibt, auch wenn die ursache(n) dafür oft nicht so erfreulich sind.
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17.06.2012 13:00 Uhr von JACITO
 
+6 | -0
 
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war dieses jahr bei rock im Park: für 35 minuten pfandsammeln kurz vor abreise haben wir mal ben jeder 130€ gekriegt! am abend vorher 20minuten für 50 becher also 50€ pfand!
mal einen von den "Beruflichen" pfandsammlern gefragt was er so pro festival da verdient, er meinte am letzten tag zwischen 3000 und 6000€ !!!
man muss sich nur dreckig machen!
da war der o.g. golf wohl auch eher ersammelt! :-)
wenn man sich dann die besucherzahlen und den platz anguckt, liegen da jedesmal lokker 50-100.000€ dosenpfand herrum! vieles natürlich nichtmehr von automaten scanbar!
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17.06.2012 13:38 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Wie Briefmarkensammeln ? Für manche sind 9 gesammelte Wasserflaschen eine Mahlzeit. Dieser Depp hat den völlig falschen Ansatz. Auch sehe ich hier durchaus mafiöse Strukturen. Schon häufig erlebt, dass sich Flaschensammler auf bestimmte Flaschen spezialisiert haben...
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17.06.2012 15:00 Uhr von Der_Norweger123
 
+2 | -0
 
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Auch ein art von H4 aufpeppeln. xD
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17.06.2012 15:58 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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Wissenschaftlicher Nutzen? Mit was man wirklich eine Dissertation füllen kann, echt unglaublich.
Ist aber nicht das einzige, mit dem man den Dr. einheimsen kann - andere schreiben über Aufreiß-Strategien bei Frauen und andere wiederum schreiben einfach nur ab.
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17.06.2012 17:45 Uhr von l.l.l.l.
 
+0 | -1
 
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@ Lommels: Ich würde das hier nicht an der großen Glocke hängen!

Nicht, das du nachts mal ungebetenem Besuch bekommst....
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17.06.2012 17:47 Uhr von l.l.l.l.
 
+1 | -2
 
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Bevor ich Flaschen sammel, würde ich mich eher den Kupferkabel-Sammlern anschliessen.
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17.06.2012 17:49 Uhr von Phoenix87
 
+1 | -3
 
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Das zeigt mal wieder, dass Doktortitel in: geisteswissenschaftlichen Fächern nichts wert sind im Vergleich zu naturwissenschaftlichen Fächern...
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17.06.2012 19:08 Uhr von Patreo
 
+4 | -1
 
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Doktorarbeit: Ich verstehe die Schmählungen nicht ganz. Da hat sich ein Mensch die Doktorwürde erarbeitet, in dem er innerhalb der Soziologie einem gesellschaftlichen Phänomen angenommen hat und darüber mehrere Seiten nach eigenständiger Recherche verfasst hat.
1)Die Arbeit bzw. das wissenschaftliche Arbeiten ist eine Leistung an sich, die Achtung verdient und gewisse Fähigkeiten, die nicht jeder hier besitzt, verlangt.

2) Der Sinn bei Ethnologie, Soziologie oder Volkskunde ist die grundlegende Frage Warum ist etwas in unserer Gesellschaft so wie es ist.
In den Naturwissenschaften fragt man sich ja auch warum es in der NATUR so vorkommt.

Bei manchen Kommentaren hier stellt sich der Wert von Forschung anscheinend nur nach dem nachvollziehbaren materiellen Wert. Zu schnell übersieht man einfach, dass es Menschen gibt, die Forschen der Erkenntnis wegen.
Dies mag für einige von uns trivial erscheinen, ich halte es aber für sehr selbstgerecht den enormen Arbeitsaufwand abzuerkennen.
Wer es besser machen kann, soll es ja auch gefälligst tun.

Nur weil uns für eine kommende Studie oder Entwicklung der Verhaltensforschung nicht sofort begreifbar erscheint kippt man es als etwas Absurdes.
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18.06.2012 07:58 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -0
 
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@l.l.l.l. "Bevor ich Flaschen sammel, würde ich mich eher den Kupferkabel-Sammlern anschliessen"

Man die Pfandsammler Sammeln den gesellschaftlichen Überchuß den andere wegwerfen, die Kupfersammler stehlen ihr Kupfer meistens und schädigen die Gesellschaft enorm, da ist mir ein ehrlicher Pfandsammler aber lieber

Zum Artikel:
"Man denke nur mal an die Briefmarken- oder Kunstsammler, die einen regelrechten Jagdtrieb entwickeln, der letztlich dazu führt, dass diese Menschen immer weiter sammeln"

Ja aber die Pfandsammler trennen sich wieder von Ihren Flaschen währenddessen Kunstsammler dazu neigen ihre gesammelten Werke zu horten.
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18.06.2012 12:14 Uhr von Devils_Eye
 
+0 | -0
 
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Traurig: Traurig, das es überhaupt dazu kommen musste, das es solche Menschen gibt, die Flaschens sammeln müssen.

Ich hab das früher als Kind gemacht, weil ich mein Taschengeld aufbessern wollte. aber als Erwachsener?
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18.06.2012 12:39 Uhr von m.a.i.s.
 
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@shitbread: >>will nicht wissen wieviel glas und plastik (recycelbar) sonst in der verbrennung oder deponie landen würden.<<

sorry, aber wo glaubst du, dass die gesammelten Plastikflaschen sonst landen?
Leider wird nur ein Bruchteil dessen recycled, was zurückgegeben wird, und das sind hauptsächlich Metall- und Glasbehälter
Ich hab mal bei Aldi hier in Regensburg gefragt, was mit den zurückgegebenen, gepressten Plastikflaschen passiert und bekam zur Antwort, dass die direkt in die Müllverbrennungsanlage nach Schwandorf kommen.

Soviel zum Thema "Dosenpfand" (eingeführt von unserer ehemaligen rot-grünen Regierung unter Federführung des hochkompeteneten grünen Umweltministers Trittin), das zum größten Teil nur Augenwischerei und verarsche der Konsumenten ist.
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18.06.2012 21:10 Uhr von UrHaloman
 
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Wissenschaftler: Sorry, aber Soziologen sind wohl die überflüssigsten "Wissenschaftler" der Welt. Und 90% der Studenten bedienen sich leider meistens zu Teilen oder ganz aus der Klischeeschublade. Soziologen und Psychologen - beide so müßig wie ein Kropf.
Manche Dinge sind einfach wie sie sind. Da muss man nicht irgendeinen Grund in der Seele des Menschen suchen.
Und dann noch eine Arbeit mit diesem Thema machen...
Wissenschaftler sind für mich Menschen, die etwas wichtiges vollbringen und nicht ihre persönlichen Meinungen als Erkenntnisse verkaufen, wie es in der Soziologie-Branche üblich ist.

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