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Olympia: Muslimischer Ruderer umgeht Ramadan durch Spenden von Essen

Ruderer Moe Sbihi wird England bei den Olympischen Spielen in London vertreten. Als er von seiner Nominierung erfuhr war er stolz, bald aber stellte sich ein Problem heraus. Der Sohn eines Marokkaners und einer Engländerin ist Muslim und müsste sich an den zeitgleich stattfindenden Ramadan halten.

Dies würde bedeuten, er dürfte tagsüber nichts essen oder trinken. Ein Leistungseinbruch wäre damit unausweichlich. Inspiriert durch den marokkanischen Torwart Badou Zaki fand er aber eine Lösung.

Nun zahlt er täglich 60 Essen für arme Menschen, dafür verzichtet er auf den Ramadan. So werden während Olympia 1.800 Menschen in Marokko warme Mahlzeiten haben, während Moe Sbihi um eine Goldmedaille kämpft.


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WebReporter: just.mic
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Olympia, Essen, Lösung, Spenden, Ramadan, Rudern
Quelle: www.dailymail.co.uk

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 11:38 Uhr von cvzone
 
+36 | -7
 
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Ihr schlagt eure Untertanen Sir? Für nur 5 Goldmünzen vergibt euch der Herr.
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17.06.2012 11:43 Uhr von str8fromthaNebula
 
+10 | -6
 
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ich find das is voll die gute aktion: joa doch
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17.06.2012 12:20 Uhr von shadow#
 
+5 | -1
 
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Hätte er auch einfach nachholen können Rudern kann man wohl mal als harte körperliche Arbeit durchgehen lassen.
Wobei Spenden natürlich besser ist.

"...an imam he consulted warned that for each of the 30 days of Ramadan that he transgressed the rules he would incur an entire month of fasting later on."

Der Imam hat aber einen sehr seltsamen Koran im Schrank stehen...


@Chorkrin
Perfektes Zitat :)
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17.06.2012 13:24 Uhr von maxklarheit
 
+5 | -13
 
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Gefastet wird bei uns doch nur um zu fühlen wie sich ein Mensch fühlt der nicht gerade essen kann wann er möchte, es geht um Mitgefühl.

und wer nicht fastet bekommt 100- punkte (vereinfacht)
wer aber armen Menschen die Hunger essen spendet bekommt dafür 10+ punkte am ende wird er sicher bei 0 sein.

Am jüngsten Gericht wird auf einer wage abgewogen was schwerer wiegt die guten oder die schlechten taten. je nachdem in die Hölle oder Himmel.

dürfte sich eigentlich nicht so sehr vom Christentum unterschieden.

aber mal die Religion bei Seite, die tat selbst zählt doch.
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17.06.2012 15:20 Uhr von iarutruk
 
+7 | -7
 
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@Maxklarheit ... Ich war mal während des Ramadan in der Türkei bei der dortigen Zentrale der Daimler AG für Ersatzteilwesen, Von den 164 Beschäftigten haben 120 Arbeiter ihre Essgewohnheiten nicht geändert und haben mittags in der Kantine gegessen. Und ihr lügt euch auch was vor. Ramadan ist kein Fasten, denn nach Sonnenuntergang, wird zugechlagen und sich den Wanst vollgehauen und dazu noch Raki in Mengen getrunken. Die Nevin, hat zu mir gesagt, Ich halte mich nicht an Ramadan, da ich da jedes Mal 2-3 kg mehr wiege.
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17.06.2012 16:32 Uhr von Kurioso
 
+6 | -2
 
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@iarutruk: Zitat: "...denn nach Sonnenuntergang, wird zugechlagen und sich den Wanst vollgehauen und dazu noch Raki in Mengen getrunken."

Ja die Essgewohnheiten in der Türkei sind nicht die islamischen Essgewohnheiten eines gläubigen Muslims. Man sollte sich nach dem Fastenbrechen nicht wie ein Schwein vollstopfen, und über den Alkoholverbot im Islam scheinen die Türken die du da gesehen hast, auch nicht viel mitbekommen zu haben. Oder sie wissen davon, aber folgen ihrer Triebseele und ignorieren es. Jedenfalls sollte das Essen im Islam so aussehen, wie der Prophet Muhammad es uns empfohlen hat:

Abu Karima al-Miqdam ibn Ma´d Yakarib (r) berichtet, dass er den Propheten (s) folgendes sagen hörte:

"Der Mensch füllt kein schlimmeres Gefäß als den eigenen Magen. Dem Sohn Adams genügen einige (wenige) Bissen, um ihn am Leben zu erhalten. Doch wenn es unbedingt sein soll, dann sollte er ein Drittel (des Magens) für das Essen, ein Drittel für das Trinken und ein Drittel (leer lassen und) für leichtes Atmen (zur Verfügung stellen)." (At-Tirmidhi)
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17.06.2012 16:43 Uhr von Inmirgrant
 
+4 | -3
 
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wat manche hier auch für miesepeter sind... gibt er halt essen an leute für lau.. ist doch gut. mir ist bei sowas der hintergrund nicht sooo sehr wichtig, außer er würde dabei ein anderes schlimmes ziel verfolgen. nein... auch wenn sein glaube meiner ansicht nacht dünnpfiff ist, ist doch alles okay. freut mich für die, die wat zwischen die zähne bekommen...
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17.06.2012 17:21 Uhr von maxklarheit
 
+2 | -6
 
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ja scho ihr habt teilwise recht: @iarutruk stimme ich dir vollkommen zu entweder ganz oder gar nicht. aber dies darf nur Gott entschieden ob es nun zählt oder nicht kein anderer.

@Chorkrin auch deine Rechnung stimmt, habe mich nur falsch ausgedrückt er wäre bei null wen er halt mehrmals essen verteilen würde was er ja auch tut laut news.

@Kurioso auch dir stimme ich zu, aber Türkei oder die Türken möchten auch gar nicht zu sehr islamisch sein wie die im Osten, Türkei ist halt ein zwichending, zwischen christen-moslems, zwischen europa-asien halt ein Mittelmaß.

nun hört auf mit der miesen Stimmung genießt das schöne Wetter draußen und ihr werdet euch besser fühlen.
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17.06.2012 19:31 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -8
 
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die aktion: ist gut, die begründung mehr als dämlich.
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17.06.2012 22:13 Uhr von Randall_Flagg
 
+2 | -1
 
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Ist das nicht eigentlich normal beim Ramaddan, dass man alternativ zum Fasten auch Spenden kann, um der Hungerei quasi zu "entgehen"? Stand das nicht in den Regeln des Ramaddan? Oder verwechsel ich gerade was?

@Fox70

"nö, hätte er denn das Essen auch bezahlt, wenn er nicht Muslim wäre?

Also hat diese Tat einen faden Beigeschmack!! "

Die Frage ist nur, was man lieber hätte: So eine Tat aus "religiösem Zwang" oder gar keine Tat. Natürlich kann man sagen: "So eine Tat aus Humanität anstatt aus religiösen Gründen". Klar ist sowas löblich und auch richtig. Aber nur die wenigsten Menschen verhalten sich in solcherlei Hinsicht human, wenn man sie nicht zwingt. Man müsste den Kindern das von vorneherein beibringen, dass es wichtig ist, anderen Menschen zu helfen, unabhängig von Religion usw.
Wobei das gewissermaßen auch schon wieder ein Indoktrination ist.
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17.06.2012 22:15 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -4
 
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Ich faste(Heilfaste): auch manchmal, aber ich lasse mir das nicht von irgendwelchen Menschen vorschreiben, die denken oder sich anmassen zu wissen, wann GottAllah oder wer auch immer das zu welchen Jahreszeiten festgeschrieben hat.

In meinem Ausweis steht(NOCH) ´inderficker*ekte, aber ich gehe nicht zum Beichten, mein Standpunkt: wenn ich etwas begangen habe was ich bereue, dann will ich keine Vergebung, sondern nimm Gottes Strafe wie ein Mann, so was ähnliches hat ein Bekannter von mir seinem Pfarrer bei der Trauung gesagt, dieser war "not amused", Gott hat sich wahrscheinlich totgelacht darüber.

99% derer, die heutzutage noch zum Beichten gehen, rennen beim Hinausgehen dem Nächsten das Messer in den Bauch und grinsen ihm ins Gesicht, Drecks Heuchler...

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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17.06.2012 22:22 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -2
 
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@Randell: ****Aber nur die wenigsten Menschen verhalten sich in solcherlei Hinsicht human, wenn man sie nicht zwingt. ****


Das ist richtig, es ist zwar nicht Schlecht, wenn jemand etwas "Gutes" tut, aber die meisten Religionsverblendeten tun "Gutes" nur aus reinem Egoismus, um Punkte bei dem da oben zu sammeln, wie immer sie "ihn" nennen
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18.06.2012 09:43 Uhr von hellibelli
 
+3 | -0
 
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Ausnahmen: Der Prophet hat klare Ausnahmen zugelassen. Olympiateilnahme ist garantiert nicht darunter. Zeigt aber, daß, es, wenn objektive Gründe vorliegen, kein unumstößliches Gesetz ist. Zwingt ihn ja keiner es hinterher nachzuholen wenn es ihm wichtig ist einen Fastenmonat durchzuziehen.

Die Regeln von Anstand und Ehre, die sich hier und da eh nicht unterscheiden, haben nichts mit der Termingenauigkeit des Fastenmonats zu tun. Nur kleinkarierte Erbsenzähler regen sich darüber auf.

[ nachträglich editiert von hellibelli ]
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18.06.2012 11:14 Uhr von Devils_Eye
 
+5 | -0
 
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@Petabyte: "Das ist richtig, es ist zwar nicht Schlecht, wenn jemand etwas "Gutes" tut, aber die meisten Religionsverblendeten tun "Gutes" nur aus reinem Egoismus, um Punkte bei dem da oben zu sammeln, wie immer sie "ihn" nennen"

Eine kleine Geschichte.

2 Jungs auf dem Spielplatz: Einer von ihnen stürzt vom Gerüst und der Andere hilft ihm nicht und geht stattdessen einfach so., woraufhin er von den Eltern Ärger bekommt, weil sowas nicht geht.

Also warum hilft er beim nächsten mal? Richtig um Ärger zu vermeiden.

Kein Mensch sei es hier bei SN oder sonst wo ist einfach so human. Ohne Gesetze würde jeder sogar barbarisch leben.
Selbst die Gesetze sind eine Art Zwang "Gut" zu sein.
Das gibt es sogar auch im Buddhismus. Das buddistische Gesetz besagt: Nur der, der im Leben nur gutes getan hat, kommt ins Nirvana. Jeder böse Mensch wird mit Wiedergeburt bestraft.

Und an die ganzen Islambasher hier:
Alte und kranke, schwangere Frauen und Menschen die körperlich hart arbeiten sind von dem Ramadan Gesetz ausgeschlossen.

Mich wunderts eh das hier son Wind gemacht wird. Für mich ist Olympia oder andere Sportarten ganz normale Arbeit, weil man dort einfach Geld verdient.
Harte Arbeit bedeutet also Ausnahme.

Zum Schluss:Ohne Religion wäre keiner human. Die Religion macht uns human, ersatzweise auch die Ethik bzw der Ethik Ersatzunterricht in der Schule neben dem Religionsunterricht.

[ nachträglich editiert von Devils_Eye ]
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18.06.2012 11:39 Uhr von Klecks13
 
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Ach Leute versucht doch nicht alles schlecht zu reden.

60 Leute bekommen ´ne warme Mahlzeit und er kann sich abends mit gutem Gewissen schlafen legen. Klassische Win-Win-Situation. So what?

Ohne religiös motivierte Spenden würde ein Großteil unseres Sozialsystems zusammenbrechen. Soll jetzt die Heilsarmee ihre Suppenküchen schließen, weil die Spender in euren Augen Heuchler sind?

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