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Neuseeländer bekam irrtümlich Millionen überwiesen und floh - jetzt kommt der Prozess

Als die Westpac Bank 2009 einem Neuseeländer versehentlich zehn Millionen Neuseeland-Dollar (6,2 Millionen Euro) überwiesen hatte, wittert dieser die Chance seines Lebens. Als die Bank den Irrtum innerhalb weniger Tage bemerkt, ist der Mann längst mit dem Geld durchgebrannt.

Der Neuseeländer verließ das Land mit seiner Lebensgefährtin in Richtung China und wurde nun nach zwei Jahren Flucht geschnappt. Die Handschellen klickten, als der Mann im September 2011 nach Hong Kong einreisen wollte.

Am 24. August muss sich der Mann vor Gericht verantworten. Er bekannte sich bereits des Diebstahls schuldig. Auch seine Lebensgefährtin wird wegen wegen Diebstahls und Geldwäsche angeklagt. Sie reiste bereits im Februar 2011 freiwillig nach Neuseeland zurück.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Prozess, Diebstahl, Flucht, Konto
Quelle: www.spiegel.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 10:09 Uhr von xeslarO
 
+20 | -76
 
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17.06.2012 10:10 Uhr von NRT
 
+36 | -8
 
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Warum: ist es eigentlich Diebstahl wenn sich das Geld auf dem eigenen Konto befindet und man sich damit aus dem Staub macht?
Was auf meinem Konto ist gehört doch mir. Sollte ein 3. einen Fehler machen ist das sein Problem => folglich eigentlich recht dumm wenn man sich eines Diebstahls bekennt der nicht stattgefunden hat.

Oder ist die Summe auf dem Konto Eigentum der Bank?!

peace, NRT

EdiT; Für Fehler der Banken haftet auch der Steuerzahler damit das ganze System nicht in sich zusammen bricht - macht das Sinn jeden Staat in die Abhängigkeit zu treiben und im Endeffekt privatisieren zu lassen?

[ nachträglich editiert von NRT ]
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17.06.2012 10:15 Uhr von MacGT
 
+12 | -20
 
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@ NRT: Quatsch. Oder gehört ein Auto dir, weil es jemand versehentlich auf deinen Parkplatz stellt?
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17.06.2012 10:27 Uhr von Jaegg
 
+17 | -7
 
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@MacGT: Also schenkst du jeden Monat dein Gehalt deiner Bank des Vertrauens und hoffst, dass sie dir auf jede Anfrage das Geld zurück schenkt? Totaler Unsinn.

Ohne Finanzjuristisches Fachwissen würde ich mich der Meinung NRTs anschließen. Wenn die so doof sind und ein paar Mio. einer fremden Person anvertrauen. Glasklar. Eigenversagen! Das Geld hat den Besitzer gewechselt - sofern die AGB der Bank diesen Fall nicht einschließen.

Nebenbei... bei ein paar Mio. könnte man ja schon fast von Geldwäsche seitens der Bank ausgehen. Man weiß ja nicht ob er der einzige ist. So kann man zur Abgabe der Steuererklärung mit einem Mal ein paar hundert Mio. weniger angeben müssen.

@xeslarO:

Und du mit deinem rückwertsgeschriebenem Oralsex fühlst dich auch ein bisschen zu klug oder? :D
Wenn Diebstahl = Diebstahl WÄRE, würden sämtliche Angestellte der verzocker Banken für etliche Jahre im Bau sitzen .... Aber Diebstahl ist nicht gleich Diebstahl.
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17.06.2012 10:31 Uhr von hyper2255
 
+12 | -0
 
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@NRT: In D wäre es auch kein Diebstahl, sondern eine ungerechtfertigte Bereicherung nach § 812 ff. BGB. Darauf besteht ein Herausgabeanspruch. Ich denke, dass Banken diesen Sachverhalt auch in ihren AGB bzw. Terms of Use o. Ä. explizit geregelt haben.

Wenn du eine Bank hättest, würdest du doch auch auf deine Kohle aufpassen. Oder zahlst du n paar Millionen nochmal aus?

Abhauen würde fast jeder, aber sich dabei besser verstecken.
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17.06.2012 10:41 Uhr von DEvB
 
+18 | -3
 
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Tja der berühmte Unterschied zwischen Besitz und Eigentum.

Der nette Mann ist durch die Fehlüberweisung lediglich in Besitz des Geldes gekommen, er ist nicht der Eigentümer geworden. Wenn ein Besucher seine Kreditkarte bei mir zu Hause vergisst, darf ich auch nicht einfach anfangen damit einzukaufen.

D.h. dadurch, dass er mit dem Geld durchgebrannt ist, hat er versucht sich das Geld in seinem Besitz anzueignen, was nunmal strafbar ist... Juristisch einwandfrei...
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17.06.2012 10:51 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -11
 
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OMG wie dämlich hier einige sind: sich auf der einen Seite beschweren dass die Banken das Geld "verzocken" oder durch Fehler "verlieren" und sich aber nicht mal ne Sekunde Gedanken darüber zu machen, wessen Geld wohl die 6,2 Mio sind die er ungerechtfertigt bekommen und verprasst hat.

Schon mal überlegt dass es das Geld zig ehrlicher Kunden war?

Aber das ist ja kein böser Banker sondern ein normaler Mensch nicht wahr.

Wenn ihr euch mal schlau machen würdet, wüßtet ihr dass große Fehlbuchungen bekannt gemacht werden müssen!!! Das hat er nicht sondern sich aus dem Staub gemacht, somit hat er wissentlich Geld unterschlagen/geklaut oder wie ihr es auch immer nennen wollt.
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17.06.2012 11:01 Uhr von cyberax99
 
+8 | -2
 
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@Millionen auf der Bank: Ich selbst kann glaube ich so maximal 1000 EUR am Tag abheben und Überweisungen bis 2000 EUR tätigen. Alles darüber bedarf einer gesonderten Zulassung der Bank.

Daher staune ich immer wieder wie Leute quasi 6 Millionen veruntreuen können und sich damit erfolgreich 2 Jahre absetzen.
Einfach so 6 Millionen irgendwohin zu überweisen ist doch nicht möglich oder? Zumal die Bank ja den Tranfer sieht und entsprechend aufheben kann. Und an welchem Geldautomaten der Welt bekomm ich 6 Millionen?

Wie ist das bei euren Konten so?
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17.06.2012 11:03 Uhr von Zephram
 
+5 | -1
 
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@PeterLustig2009: Hmmm und wieviel der 10 Millionen war wohl frisch gedruckt äh generiert(ist ja Giralgeld) worden ? ^^

Am besten fürs Allgemeinwohl wärs gewesen, wenn die beiden die Kohle einfach auf den Kopf gehauen hätten, umgerechnet 6,2 Millionen Euro im Wirtschaftskreislauf ;)

jm2p Zeph
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17.06.2012 11:22 Uhr von ToH
 
+8 | -0
 
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AAAlso: /klugscheißmodus an

Diebstahl ist die Wegnahme einer fremden Sache mit dem Willen, sich zu bereichern. Eine Wegnahme ist der Bruch fremden und die Begründung neuen Gewahrsams. Das Geld auf der Bank befindet sich im Gewahrsam der Bank (logisch). Hebe ich das Geld von meinem Konto ab, willigt die Bank konkludent in die die Übertragung des Gewahrsams ein. Das bedeutet: Egal, wo das Geld auf meinem Konto herkommt, isses auf meinem Konto und ich hebs ab, isses juristisch kein Diebstahl.

In jedem Fall isses jedoch Unterschlagung (246 StGB).

Das hat jedoch mit der zivilrechtlichen Seite (Herausgabe, Schadensersatz etc pp) nix zu tun @hyper

Und mit dem Unterschied zwischen Besitz und Eigentum ebenfalls nix @ DEvB. Eigentümer an den Geldscheinen is die Bank, Besitzerin ebenfalls. Der Kontoinhaber hat nur einen Anspruch gegen die Bank auf Auszahlung des seinem Konto gutgeschriebenen Wertes. Hebe ich Geld ab, ändern sich Eigentums- und Besitzlage gleichermaßen. DAs hat allerdings mit der Strafbarkeit nix zu tun.


/klugscheißmodus aus
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17.06.2012 11:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -0
 
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@cyberax99 es gibt da diverse Banken (oft in Asien), wo du unter einer Erst-einzahlung von 1 Mio $ gar kein Konto bekommst. Auch in Deutschland stehen Banken für "vermögende" Privatkunden.
Ich kann von meiner Postbank 6,2 Mio überweisen, wenn ich im Profil die Überweisungssperre aufhebe (ein Klick).
Bei Banken in der Schweiz, Deutsche Bank usw. kannst du 6,2 Mio im Köfferchen abholen, wenn du einen Tag vorher anrufst und dies meldest. Die brauchen den Tag um das Geld bereitszustellen.
Es gibt ja auch genügend Geschäftsleute die zur Zahlung von Ware etliche Millionen überweisen.
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17.06.2012 12:46 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -1
 
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Glaub die News kommt mir bekant vor ^^: Das ist doch kein Diebstahl, wenn mir jemand Geld in die Brieftasche steckt...nagut, in diesem Fall aufs Bankkonto ^^

Also ich wäre davon ausgegangen, dass mich da jemand besonders gut leiden kann lol
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17.06.2012 12:50 Uhr von MacGT
 
+2 | -2
 
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Ohje, jetzt fängts an @Jaegg

>Also schenkst du jeden Monat dein Gehalt deiner Bank des Vertrauens und hoffst, dass sie dir auf jede Anfrage das Geld zurück schenkt?

Ich schenke meiner Bank überhauptnichts. Beim der Eröffnung des Kontos bin ich einen Vertrag mit der Bank eingegangen, der genau regelt, was mit meinem Geld passiert.

>Totaler Unsinn.

Was du schreibst? Definitiv


>Ohne Finanzjuristisches Fachwissen

Eben, mehr muss man dazu garnicht sagen.


>Nebenbei... bei ein paar Mio. könnte man ja schon fast von Geldwäsche seitens der Bank ausgehen.

Genau, weil Banken ja ansonsten nie mit Millionen hantieren.

@ hoenipoenoekel


>Wenn jemand sein Auto mit laufenden Motor, Zündschlüssel steckt und Fahrzeugschein und Brief auf den Fahrersitz legt und dick raufschreibt : "Zu verschenken"...

Und wo genau hat die Bank geschrieben, sie würde dem Kunden das Geld schenken?
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17.06.2012 13:09 Uhr von Pumba1986
 
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schlecht: Für den Bruchteil des Geldes hat man im handumdrehen ne neue Identität.... einfach unüberlegt gemacht...
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17.06.2012 13:12 Uhr von tradog
 
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klau ist eben klau: soviel jeder die banken hassen mag
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17.06.2012 13:26 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Och Klau !? ^^: Der hat nix geklaut, das war ja wohl ein Fehler der Bank und nicht von ihm, er ist nur seinen "menschlichen trieben" der Gier gefolgt, da kann man ihm keinen Vorwurf machen, so bekommt man es schliesslich vorgelebt, das Geld steht über allem lol
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17.06.2012 15:37 Uhr von Bruno2.0
 
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Wenn: man selbst irrtümlich überweist muss man seinem Geld hinterher rennen die Banken buchen das auch nicht wieder zurück...

Aber sobald es um ihr(Des Kunden) Geld geht geht es immer ganz schnell.

PS: ich hoffe er hat das Geld versteckt und gibt es nicht raus dann sitzt er die Strafe ab und ist wieder Millionär

[ nachträglich editiert von Bruno2.0 ]
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17.06.2012 17:11 Uhr von TSch281
 
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Klau oder nicht: Wenn ein normaler Bürger ausversehen durch falsche Kontonummer oder was weis ich sein Geld auf ein falsches Konto überweist bleibt der auch auf dem Geld sitzen. Überweisungen gehen meines wissens nach (eigene Erfahrung) nicht zurück zu holen wenn das Geld schon auf dem anderen Konto ist. Warum darf dann eine Bank das anders machen als normale Bürger???

Muss man nicht verstehen oder?
Die Deppen auf der Welt mit paar Hundertern oder Tausendern sind immer die Dummen, die mit den Millionen und Millarden können sich alles erlauben.
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17.06.2012 17:28 Uhr von r3c3r
 
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Kann mir jemand erklären wie er sich damit aus dem Staub machen konnte? Es ist unmöglich soviel Geld von Automaten abzuheben, geschweige denn einfach von der lokalen Bank mitzunehmen.

Ab so hohen Beträgen muss man Termine machen, damit die Bank das in der Filiale zu Vorrat hat. Spätestens da hätte man es doch merken müssen...


@TSch281
Was? Natürlich kann man das Geld zurückholen nach ner Überweisung.

[ nachträglich editiert von r3c3r ]
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17.06.2012 18:12 Uhr von onemanshow
 
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ich frag mich wie er einfach so das gesamte geld abheben konnte...
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17.06.2012 18:12 Uhr von Ich_bins_wieder
 
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@ DEvB: Bingo, endlich mal einer, der es richtig betrachtet.

Klar von der menschlichen Sicht würde jeder lieber mit dem Geld durchbrennen als zu sagen "ähm schauen Sie doch mal bitte nach ob nicht das ein oder andere Milliönchen zu viel auf meinem Konto ist". Aber wir sind hier leider nicht bei Monopoly, wo es ein Bankirrtum zu Ihrem Gunsten gibt.
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17.06.2012 19:07 Uhr von TSch281
 
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@r3c3r: probiers aus, i geb Dir meine Kontodaten und nach 5 Tagen probierst mal das Geld was i scho abgehoben hab wieder zu bekommen :-P
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17.06.2012 23:10 Uhr von nobody4589
 
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@Jimbooo: Situationsabhängig: Musst du davon ausgehen, dass der Geber das Geld/Schenkungsobjekt nicht legal erworben haben kann, dann machst du dich strafbar.
Weißt du aber nicht davon und ist dir weder fahrlässigkeit
noch Intention nachzuweisen, bleibst du straffrei, hast aber halt keinen anspruch auf das geld/objekt. in beiden fällen wird aber erstmal gegen dich ermittelt
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18.06.2012 00:39 Uhr von Borgir
 
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ein dieb: der diebe beklaut ist nicht wirklich ein dieb....
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18.06.2012 09:20 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ist es etwa: pflicht, dass man sich mit seinen finanzen auskennt? woher soll der arme kerl denn wissen, dass ihm das geld nich zusteht? und reisen wird er ja wohl noch dürfen. selber schuld wenn die bank so blöd ist.

ausserdem zum technischen problem : wer sagt denn dass er das geld abgehoben hat, es würde ja schon reichen es erstmal auf ein schweitzer bankkonto zu überweisen. bis die mit dem ganzen bürokratismus durch sind, kann man dann das geld schon irgendwie vollanonym zur seite schaffen.

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]

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