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Professor Sinn warnt: Anleger missbrauchen Deutschland "als Schrottabladeplatz"

Professor Hans-Werner Sinn (ifo Institut München) vermutet, dass es keinen großen Unterschied ausmachen werde, wer die Wahlen in Griechenland gewinnt. Sobald die EZB den Gelddruck-Mechanismus abstelle und weitere Hilfen verweigere, werde das Land aus der Eurozone austreten.

Je länger Griechenland mit seiner defizitären Politik verbleibe, umso mehr wachse die Gefahr der Vermögensverluste deutscher Sparer. Griechische Staatsanleihen werden über Umwege bei Deutschland abgeladen. Sinn warnt: "Die Anleger dieser Welt brauchen Deutschland dringend als Schrottabladeplatz".

Der Wirtschaftsexperte befürwortet klar den Ausstieg Griechenlands aus dem Euro. So wäre wenigstens "ein Ende der Zahlungen absehbar". Die derzeitige Strategie mache uns "nur alle arm", dann aber breche der Euro erst recht auseinander.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Anleger, Eurozone, Hans-Werner Sinn
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.06.2012 02:54 Uhr von amidam
 
+6 | -0
 
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und wenn er "uns alle" meint frage ich mich, wer den diese "wir" sind...
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17.06.2012 09:27 Uhr von Sessel
 
+5 | -2
 
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Die Griechen sollen: ruhig drinnen bleiben im Euro.

Aber Deutschland muss raus...

Wir können die Schieflage so vieler Staaten nicht stemmen.

Und der Euro wird immer teuerer für uns.

Also sofort raus !

[ nachträglich editiert von Sessel ]
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17.06.2012 11:32 Uhr von sicness66
 
+1 | -1
 
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Tja: Anstatt die Grenzen dicht zu machen, sollte man mal drüber nachdenken den Kapitalverkehr zu regulieren. Aber nein halt, das wäre kommunistisch. Dann doch lieber neue Bad Banks, dafür aber die Straßen dicht.
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17.06.2012 12:10 Uhr von Speckter
 
+0 | -0
 
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die: griechen müssen drin bleiben deutschland auch.
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17.06.2012 19:51 Uhr von ryzer
 
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die: ganze finanzwelt ist am ars.. Diese unstillbare gier dieser zocker und spekulanten dürfen jetzt die bürger ausbaden

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