16.06.12 19:46 Uhr
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23 Prozent der deutschen Autofahrer kennen die Formel für den PKW-Bremsweg nicht

Aus Anlass zur Verkehrssicherheit führte der Automobilzulieferer ZF, eine Umfrage zum Bremsweg von Pkws.

Knapp ein Viertel aller deutschen Autofahrer kann den Bremsweg für ihren PKW nicht errechnen.

Ferner können 63 Prozent sich lediglich vage, an die in der Fahrschule erlernte Formel erinnern. Unter den Befragten hatten 14 Prozent überhaupt keine Idee, wie sie das Problem lösen können.


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WebReporter: 50I50
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Prozent, Formel, Autofahrer, PKW
Quelle: www.auto.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2012 19:57 Uhr von Mui_Gufer
 
+47 | -2
 
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warum auch ? hauptsache sie reagieren schnell und sind nicht alkoholisiert
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16.06.2012 20:31 Uhr von wussie
 
+27 | -1
 
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Muss man auch nicht können: Denn jeder gute und erfahrene Fahrer wird genau wissen was ein ordentlicher Abstand zum Vordermann ist (und zwar nicht in Metern), egal bei welcher Geschwindigkeit.

Das Problem dabei ist nur auf der Autobahn müsste man bei hohen Geschwindigkeiten theoretisch so einen riesigen Abstand lassen, dass niemand mehr einen vorbei lassen würde.
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16.06.2012 20:46 Uhr von JensGibolde
 
+60 | -0
 
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hauptsache die formel wird in der news nicht erwähnt, damit man sie hinterher immernoch nicht weiß.
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16.06.2012 21:03 Uhr von Pils28
 
+12 | -0
 
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Die Formel ist auch nur eine grobe Überschlags-: rechnung. Das Einzige, was man wissen muss, ist dass sich der Bremsweg nicht unbedingt linear verhält. Dann weiß man schon alles, was diese Formel einem zu sagen versucht.
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16.06.2012 21:17 Uhr von 50I50
 
+5 | -18
 
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16.06.2012 21:32 Uhr von F. I. Mad Axle
 
+6 | -5
 
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Bloß nicht suchen: http://www.fahrschule-123.de/...

Zumindest erklärt das, weshalb mir ständig so viele Vollpfosten derart dicht auffahren.
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16.06.2012 23:54 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -5
 
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@ Kommentare: @ wussle:
Die Regel für den Abstand ist "halber Tacho". Selbst bei Tempo 200 sind das gerade mal 100 Meter. Wenn ein vorherfahrendes Fahrzeug bei freier Mittel- bzw. rechter Spur die linke Spur nicht freimacht, ist kurze Lichthupe oder Linksblinken das Mittel der Wahl, nicht jedoch dichtes Auffahren!

@ pils:
Warum vage, wenns auch präzise geht? Die Abhängigkeit ist quadratisch, d.h. doppelte Geschwindigkeit = vierfacher Bremsweg.
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17.06.2012 01:53 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -0
 
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@ TheRoadrunner: da dein vordermann aber nich von jetzt auf gleich von tempo 200 auf 0 kommt haste auch noch was mehr platz :)
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17.06.2012 02:10 Uhr von Miauta
 
+9 | -1
 
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Wozu? Es kommt immer noch auf die Reifen, Bremsen, Wetter, Auto, Fahrer und und und an....dafür gibts keine Faustregel!

Ein VW Up z.B. hat sicher nicht den gleichen Bremsweg wie ne Karre mit Brembos...

Hab den Sinn dieser Formel eh nie verstanden. Die ist für die ganzen blauäugigen Fahrer die sich sowieso NUR auf ihr Theorie wissen verlassen....deswegen sind sie sobald die Situation etwas unklarer ist...total verwirrt...

[ nachträglich editiert von Miauta ]
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17.06.2012 02:28 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -3
 
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Tja, und 100% der Autofahrer kennen weder den Reibungskoeffizienten der Fahrbahn, ihrer Reifen noch den ihrer Bremsen.

Diese etwas komplexere Faustregel ist ja ganz nett, aber kein Mensch kann sich das Ergebnis ausrechnen in der Zeit zwischen Bremsen des Vordermanns und Aufprall....^^

Außerdem weiß ich definitiv, dass mein Auto selbst bei Nässe keine 100m Bremsweg aus 100km/h hat.

Der einfache Regel "halber Tacho" ist deutlich praktikabler und näher an der Realität.
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17.06.2012 02:59 Uhr von John-Coffey
 
+2 | -0
 
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ahja: habe auch ein taschenrechner auf der autobahn :)
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17.06.2012 03:46 Uhr von 50I50
 
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Butzelmann: ja, jolly ist so ein kandidat. ^^
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17.06.2012 10:28 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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@ tekilla: Deswegen verlangt auch keiner, dass du den Bremsweg oder gar den Anhalteweg als Abstand lässt, sondern "nur" den halben Tacho.
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17.06.2012 11:24 Uhr von sicness66
 
+4 | -1
 
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Das Gelaber von einigen: soll nur überdecken, dass sie zu den 23% gehören...
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17.06.2012 12:26 Uhr von Iruc
 
+3 | -0
 
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schön das ihr alle die Formel kennt, mit und ohne REaktionszeit, mit und ohne Reibungscoeffizient der Reifen und der Strasse.

Und trotzdem kann ich es nur immer wieder sagen. Man braucht Erfahrung, eine gewisse Anzahl an Km, und ein Sicherheitstraining. Dann weiß man in welcher Situation sein Auto wie reagiert. Und vorallem vermeidet man solche Situationen von anfang an......

Die Formel interessiert keine Socke, man muss wissen und spüren wann sein eigenens Auto bei welches Verhältnissen ....
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17.06.2012 12:49 Uhr von Liberal72
 
+2 | -0
 
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Die Formel: zeigt, dass sich der Bremsweg vervierfacht, wenn sich die Geschwindigkeit verdoppelt. Aber sie zeigt auch, dass ein Porsche den gleichen Bremsweg hat, wie ein Twingo, was ich mir nicht vorstellen kann. Außerdem geht sie generell von einer Reaktionszeit von 1s aus, egal ob der Fahrer nun 18 oder 80 Jahre alt ist. Wenn nur der erste Satz zutreffend und alles andere Schwachsinn ist, dann könnten einige, die von Physilk weniger Ahnung haben, den ersten Satz auch noch anzweifelen, was dann gefährlich wird.

Ach ja: Der Abstand ist "Halber Tacho". Mein Tacho ist 25cm breit. :-)

[ nachträglich editiert von Liberal72 ]
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17.06.2012 20:10 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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Tja: @50I50
"ja, jolly ist so ein kandidat. ^^"

Wenigstens darf ich schon Auto fahren..... ;-)

Aber schön, dass du soviel zum Thema zu sagen hast und lieber persönlich wirst. Komplexe?


@Butzelmann:
"Deswegen ist die Bremsverzögerung eines Autos bei hohen Geschwindigkeiten so schlecht...aber das ist Physik, davon verstehen die meisten heutzutage nix..."

Vermutlich haben die meisten hier mehr Ahnung von Physik, dass sie sich mit solchen halbseidenen Faustformeln abspeisen lassen ;-)

Die Formel "Geschwindigkeit/10 im Quadrat" ist eben wenig praktikabel, weil sie IM Auto schlecht auszurechnen ist:
"Ah, jetzt fahre ich 142km/h, also 14,2 hoch 2 macht.....ähm....wieso bremst der da vor mir jetzt...?"

Nicht umsonst wird diese Bremswegformel ja schon seit Ewigkeiten kritisiert.

"Beispiel Bremsweg (Gefahrenbremsung)
50km/h -> 12.5m
100km/h -> 50m
200km/h -> 200m Anhalteweg"

Und nach der "Faustformel" erhalte ich da Abstände von 25m, 100m und 400m...

Naja, sicher ist sicher könnte man auch sagen....
Das einzige sinnvolle an dieser Faustformel ist, dass man dadurch sieht, dass der Bremsweg eben nicht linear mit der Geschwindigkeit steigt sondern eben quadratisch. Ein klarer Nachteil der "halben Tacho"-Regel, zumindest ab einer bestimmten Geschwindigkeit.


Also mein Tacho hat ungefähr 10cm.... ;-)
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17.06.2012 23:41 Uhr von Dracultepes
 
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Die Formel ist Bullshit.
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18.06.2012 08:10 Uhr von MYTHOS|movado
 
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Die Formel ist schon OK!! Die Formel ist schon OK!!
ABER sie ist eben lediglich eine Formel. Vielleicht vergleichbar mit dem theoretischen Spritverbrauch in den Werbeprospekten. Grundsätzlich korrekt, aber...

Da kommt ja noch die Praxis dazu: Steigung, Gefälle, Reifen- (Qualität, Breite,...), nass, trocken, Gewicht des Fahrzeugs,...

Und dann vielleicht noch das Wichtigste: Man geht ja bei der Formel davon aus, dass das potenzielle "Ziel" ein Starres, feststehendes ist. I.d.R. bewegt sich das aber von mir weg!

Und zu allem Überfluss habe ich auch noch ein Lenkrad und auch ABS um es auch bei einer Vollbremsung bedienen zu können.

TROTZDEM: Macht mal aus hohem Tempo eine brutale Vollbremsung - stellt euch einen Punkt vor (vorher natürlich), wo ihr denkt, dass ihr zum Stehen kommen solltet - ihr werdet wirklich erstaunt sein, wie lange das werden kann!!!

Hier mal, wie das im SCHLIMMSTEN FALL aussehen könnte: http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von MYTHOS|movado ]
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18.06.2012 10:39 Uhr von Maglion
 
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Es gibt nicht DIE Formel für den Bremsweg denn je nach Auto und Fahrzeugtyp, gibt es sehr unterschieldiche Bremswege, die kaum etwas mit "der Formel" zu tun haben. Hinzu kommend dann noch Faktoren, wie Reifen und den technischen Zustand der relevanten Komponenten. Ganz zu schweigen von den äußeren Faktoren, wie Straßenbeschaffenheit oder Wettereinflüsse.

Moderne Autos haben einen Bremsweg aus 100 km/h von ca. 40m (+/- 5 m). Die Spanne reicht aber von ca. 32m bis 70m (Cadillac Escalade) !!!!

Laut "der Formel (km/h : 10) x (km/h :10)" sind es 100m aus 100 km/h, wobei man in der Fahrschule auch noch eine Formel für die Gefahrenbremsung lernt (km/h : 10) x (km/h :10):2, womit wir bei 50m wären.

Bei Autos mit ABS kann jeder einen optimalen Bremsweg erreichen, leider bremsen die meisten Autofahrer nicht richtig und haben zudem keine Ahnung, was ihr Auto kann bzw. nicht kann.

Anstatt Formeln zu lernen, die eh nicht stimmen und nur eine grobe Orientierung sein können, sollt jeder mit seinem Auto selbst herausfinden und lernen, was das Auto kann und wie man richtig bremst und das lernt man am besten bei einem Fahrsicherheitstraining. Da lernt man auch wie riesig der Unterschied zwischen nasser und trockener Fahrbahn tatsächlich ist.
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10.07.2012 20:19 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Gibts ne Hotline? Wenn mir mal ein Kind reinspringt, kann ich die anrufen, und mir den Bremsweg ausrechnen lassen.

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