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"Schwarzbuch WWF" darf vorerst weiter vertrieben werden

Das WWF-kritische Buch des Autors Wilfried Huismann kann vorerst weiter verkauft werden. Vor Gericht einigten sich beide Parteien darauf, dass lediglich ein Zitat einer WWF-Funktionärin in der zweiten Auflage des Buches gestrichen wird.

Dabei handelt es sich um eine Expertin für Biomasse, die sich im Interview um Kopf und Kragen geredet hatte. Dieses sei jedoch völlig irrelevant für die Aussage des Buches, sodass der Verlag des Buches dem Vergleich zustimmte.

Im Buch wird dem WWF vorgeworfen, für eine Umweltorganisation viel zu industrienah zu sein und mit der Agrarindustrie, der Ölindustrie sowie mit Militärdiktaturen zusammenarbeite. Der WWF hingegen sagte, man könne nicht immer Opposition sein, um etwas zu erreichen.


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WebReporter: Stick
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, WWF, Schwarzbuch
Quelle: www.sueddeutsche.de

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18.06.2012 23:32 Uhr von neisi
 
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Bücherverbot wie im Mittelalter: nur hat der WWF die Zeichen der Zeit nicht verstanden, kauft es niemand im Handel, ist es schwupps im Internet.
Und "Verbotene Bücher" sind immer besonders interessant...
Dem komischen Verein spende ich schon lange nichts mehr.

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