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Eklat in Bochum: Opel-Betriebsversammlung wurde abgebrochen

Die Betriebsversammlung beim Autohersteller Opel in Bochum ist es zu einem Eklat gekommen. Die rund 2.500 Teilnehmer haben die Veranstaltung geschlossen verlassen.

Die Versammlung wurde daraufhin abgebrochen. Die Beschäftigten hatten sich eine Antwort auf die Frage erhofft was nach 2016 mit dem Werk in Bochum geschehe.

Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke gab jedoch keine Auskunft. "Wir haben zur richtigen Zeit die richtige Antwort gegeben", erklärte der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Bochum, Eklat, Versammlung
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2012 12:56 Uhr von TeKILLA100101
 
+16 | -2
 
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na wenigstens: halten die zusammen... ich glaube der opel vorstandschef weiss einfach nicht, was nach 2016 sein wird.
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16.06.2012 13:01 Uhr von kingoftf
 
+18 | -1
 
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LOL: Was will denn der Betriebsrat machen, wenn GM die Bude dicht macht, da lachen die doch über den Betriebsrat
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16.06.2012 13:15 Uhr von Volksabstimmung
 
+8 | -5
 
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keine Seele: Mir fehlen bei Opel die Autos mit Seele wie Manta, Monza, Senator, Admiral, Kapitän und natürlich Opel GT.
Keinen Mut wieder solch ein Sahnestück wie den GT zu schaffen. Nur Einheitsbrei. So kann man sich nicht von der Masse abheben und die Firma sichern.
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16.06.2012 13:23 Uhr von artefaktum
 
+8 | -0
 
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@kingoftf: "Was will denn der Betriebsrat machen, wenn GM die Bude dicht macht, da lachen die doch über den Betriebsrat"

Was da bis zur Schließung bzw. bei der Entlassung während der Schließung abgemacht wird, ist durchaus sehr viel Verhandlungssache.
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16.06.2012 14:45 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -0
 
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Hire and Fire: wie es in den USA der Fall ist, ist hierzulande zum Glück nicht Realität. Man sieht allerdings schon Ansätze bei der FastFood-Kette mit dem großen gelben M.
Die Mitarbeiter in Bochum kämpfen zwar aussichtslos gegen GM, jedoch wollen sie bei einem Rauswurf auch entsprechend entschädigt werden und das gilt es derzeit zu sichern.
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16.06.2012 18:12 Uhr von klaus2010
 
+0 | -1
 
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Nix zu sagen: Der Opel Vorstand weiß bestimmt selbst nicht wie es weitergeht. GM läußt sich von Opel sicher nicht in die Karten schauen.
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16.06.2012 18:54 Uhr von El_kritiko
 
+0 | -0
 
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Der Laden wird dicht gemacht: wenn Opel (oder GM) nach 2016 immer noch Verluste einfahren. Sowas mögen die Aktionäre von GM überhaupt nicht. Das ist doch nur noch ein Sterben auf Raten was hier geschieht. Erst gestern gab es eine News dass die Zulassungszahlen wieder gesunken sind. Die Wirtschaft flaut ab und da verkauft man eben weniger Autos.
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17.06.2012 10:43 Uhr von Jaegg
 
+0 | -0
 
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aber hey: haha und vor ein paar jahren wurden ein paar mrd. steuergelder dazu gebraucht, der autoindustrie ein bisschen auf die sprünge zu helfen. tzaha .. :D
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17.06.2012 20:06 Uhr von kingoftf
 
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Das mit der: Abfuck-Prämie von vor ein paar Jahren war ein Schuss in den Ofen, kurzeitige Erholung und dann jahrelanges Siechtum, wie schon vorher in anderen Länder wie Spanien und Frankreich bewiesen
Nach Wegfall der Abwrackprämie hier in Spanien sind kurze Zeit später die Neuzulassungen um 40% zurückgegangen und haben sich nicht mehr erholt
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18.06.2012 10:08 Uhr von Maglion
 
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....sie können froh sein, dass GM den Laden noch bis 2016 weiter laufen lässt. Und ich glaube nicht, dass schon jemand weiß, was dann kommt, denn das hängt doch davon ab, wie sich die Werke und der Absatz bis dahin entwickelt.

Bei Opel wurde in den letzten 20 Jahren viel falsch gemacht und das kann man nicht alles auf GM schieben.

Ich halte es auch für einen großen Fehler, wenn man alle Werke künstlich am Leben erhält, die mit Verlusten arbeiten, da sie nicht ausgelastet werden können. Dass man in dieser Situation Werke schließen muss, um die restlichen Werke zu retten, ist doch nachvollziehbar.

Und ich denke auch, dass die Werke geschlossen werden, die aus wirtschaftlicher Sicht, die größten Klötze am Bein sind. Je länger man die Werke durchfüttert, desto schlimmer ist es für Opel insgesammt. Und dass die Solidarität da auf hört, wo es um den eigenen Arbeitsplatz geht, ist aus menschlicher Sicht verständlich, ändert aber nichts an den Fakten.

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