16.06.12 10:51 Uhr
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Aus Protest gegen Verjährungsfristen läuft Schwerbehinderter 500 Kilometer nach Berlin

Henryk Ambrusch (41) ist zu 90 Prozent schwerbehindert. Aber aus Protest läuft er von Hagen/Westfalen 500 Kilometer nach Berlin, um "Kinder durch mehr Aufmerksamkeit vor sexuellem Missbrauch in jeglicher Form schützen."

Mit der Aktion schließt er sich dem Protest von Norbert Denef (63) an, der seit nunmehr zehn Tagen im Hungerstreik ist. Gemeinsames Ziel ist es, die Verjährungsfristen für Kindesmissbrauch aufzuheben, damit die Betroffenen nicht per Gesetz weiter schweigen müssen.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Ralf Stegner hatte in einem Gespräch mit Denef angekündigt, das Thema in einem Arbeitskreis am 25. Juni anzusprechen. Ambrusch will mit seinem Lauf öffentliche Anteilnahme erzeugen, damit den Versprechen auch Taten folgen.


WebReporter: Regenbogenwald
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Protest, Aus, Schwerbehinderter
Quelle: www.regenbogenwald.de

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16.06.2012 10:51 Uhr von Regenbogenwald
 
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Hut ab vor Herrn Ambrusch! Nach einer Rheumaerkrankung schwer gehbehindert sich auf den 500 km langen Weg zu machen, am Stock und im Rollstuhl. Ein deutliches Zeichen, wie wichtig das Anliegen den Betroffenen sexueller Gewalt ist! Zeitgleich befinden sich inzwischen 6 Missbrauchsopfer im Hungerstreik. Auf der langen Reise wird er von einem Auto begleitet, das die Lebensmittel transportiert und als Nachtlager dienen soll.

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