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Schwedischer Comic-Experte freigesprochen: Mangas sind keine Kinderpornographie

In Stockholm wurde nun ein Comic-Experte von dem Vorwurf, Kinderpornographie zu besitzen, freigesprochen. Er gilt als erstklassiger Manga-Experte und -Übersetzer.

Bei einer Polizeiuntersuchung fand man auf seiner Festplatte pornographische Mangas, die Kinder darstellten. Zunächst wurde er zu einer Geldstrafe von 25.000 Kronen verurteilt, welche dann in 5.600 Kronen umgewandelt wurde.

Nun wurde er letztendlich freigesprochen und die beiden Urteile aufgehoben. Laut dem Gericht handelt es sich zwar um Pornographie und Kinder "aber es handelt sich um Phantasiefiguren, die nicht mit richtigen Kindern verwechselt werden können."


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Experte, Comic, Manga, Pornographie
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.06.2012 11:05 Uhr von DrGonzo87
 
+20 | -3
 
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Richtig: Die meisten Mangafiguren sind doch eh total alterslos. Da weiß man manchmal nicht, ob die Figur nun 13 oder 23 sein soll.
Und natürlich besteht ein gigantischer Unterschied zwischen echten und gezeichneten Personen...
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16.06.2012 12:12 Uhr von NoPq
 
+10 | -0
 
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Mir gefallen Mangas zwar nicht, mit Hentai kann ich dementsprechend erst recht nichts anfangen... aber wer damit ein Problem hat und es in die Kinderporno-Ecke schiebt, schießt weit über das Ziel hinaus in meinen Augen ^^
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16.06.2012 13:48 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -1
 
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Eigentlich richtige Entscheidung: Zwar lässt das Interesse zu solchen "Comics" schon recht tief blicken, aber wenn man jemand deshalb wegen "Kinderpronographie" verurteilen würde, dann müsste man auch auch Zeichner/BNesitzer verurteilen, die sich Mangas und Comics kaufen, in dem es gewaltmäßig ziemlich hart abgeht.

Und das wäre ja auch quatsch.
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16.06.2012 14:16 Uhr von Anlex
 
+1 | -0
 
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Wie Zeus35 sagt: "Alle anderen Arten von grausamer Fiktion sind ja auch erlaubt."

Man mag davon halten, was man will. Aber es ist Fakt, dass die abgedrehtesten Fantasien über Gewalt usw. in fiktiver Form in unterschiedlichsten Medien vorhanden sind. Solange es also im Schaffensprozess keine "realen Opfer" gibt, wäre es übertrieben, dagegen vorzugehen.
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16.06.2012 14:41 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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In Deutschland anders. Hier in Deutschland wäre das Urteil anders ausgefallen.

Grund:
Das Verbotene ist hier nicht (nur) das Filmen einer Straftat, sondern die Darstellung von Gechlechtsverkehr mit einem Kind. Dies schließt laut einem Gerichtsurteil Zeichnungen mit ein.

Ob das so richtig ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil bin (ich oute mich) Manga-Fan, halte mich jedoch von solchen sog. ´lolicons´ fern. Ist nicht mein Geschmack.
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16.06.2012 17:46 Uhr von Edelbert88
 
+1 | -3
 
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Jaja die Animefans: perverse Nerds. Alle einsperren, die sind gefährlich.

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