15.06.12 11:27 Uhr
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Notenbanken in Europa bereiten sich auf Ernstfall vor

Um eventuelle Turbulenzen nach den kommenden Griechenland-Wahlen abzufedern, wollen die Zentralbanken bei Bedarf Geld in den Markt pumpen.

Der Ausgang der Wahl in Athen könnte das Ende des Euros in Griechenland besiegeln, so Experten. Die Zentralbanken stehen für eine koordinierte Aktion zur Stabilisierung der Finanzmärkte bereit.

Auch Währungsinterventionen sind möglich, das heißt Japan und die Schweiz könnten ihre Währungen schwächen, falls Anleger auf der Suche nach einer sicheren Anlage den Wert in die Höhe treiben. Die Neuwahl in Griechenland findet am 17. Juni statt.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Bank, Wahl, Vorbereitung, Ernstfall
Quelle: derstandard.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2012 11:27 Uhr von deereper
 
+11 | -2
 
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Ich glaube der EURO wird nicht mehr lange halten. Früher oder später wird das Kartenhaus zusammenfallen. Da können Banken Geld rein pumpen was sie wollen!
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15.06.2012 11:43 Uhr von ArrowTiger
 
+11 | -0
 
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Ende des Euros in GR? Ich glaube nicht, daß gerade die Banken ein Interesse daran haben, daß Griechenland den Euro verlässt. Dann wäre Griechenland nämlich in einer wesentlich besseren Verhandlungsposition gegenüber den Gläubigerbanken. Daher werden die Banken bzw. die Troika zwar mit vermutlich wieder Einstellung der Zahlungen drohen, diese aber dennoch leisten, da sonst ihre Zinsen nicht mehr bedient würden.

Ein SN-User schrieb kürzlich etwas Wahres! Sinngemäß: Hast du ein paar Zigtausend Schulden bei der Bank, hat sie dich im Griff. Hast du Milliarden an Schulden, hast du die Bank im Griff... ;-)
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15.06.2012 12:06 Uhr von DonotReply
 
+11 | -0
 
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Die: Banken wollen unbedingt das die Griechen drin bleiben, alleine schon um zu verhindern das der ausstieg Griechenlands schule macht und das ganze Fakesystem zusammenbricht.
Die größte Angst ist aber das es den Griechen plötzlich nach dem Ausstieg besser geht, denn dann wird ein Volk nach dem anderen aus dem Euro wollen und wir werden die Letzten sein die da raus dürfen, denn wir werden bis dahin alles zahlen müssen.
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15.06.2012 12:19 Uhr von Andreas-Kiel
 
+6 | -0
 
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Dabei hies es doch seit Anfang der Krise immer: wieder, daß man die Griechen im Euro halten muß, ist alternativlos. Seitdem pumpen wir immer mehr Geld rein und das Risiko wird auch immer größer.

Wäre es nich einfachen (da zu dem Zeitpunkt noch überschaubar), wenn man Grichenland nach den ganzen Verfehlungen erst Mal aus dem Euro geschmissen hätte und später nur wieder aufnimmt, wenn sie WIKRLICH die Stbilitätskriterien einhalten?
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15.06.2012 12:38 Uhr von deereper
 
+0 | -0
 
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aber ist Griechenland erstmal draussen, wird es nichtmehr in die EU kommen.
Was bringt der EU der wiedereinrit von Griechenland?
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15.06.2012 12:56 Uhr von uss_constellation
 
+6 | -0
 
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Diese Banken pumpen nicht "Geld": in den Markt, wie die Nachricht glauben machen möchte, sondern lediglich zinsgünstige Kredite. Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn einfach so Geld verschenken diese Banken nicht. Die Kredite sorgen nur weiterhin dafür, dass die Leidensgeschichte irgendwie verlängert wird.
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15.06.2012 14:07 Uhr von mayan999
 
+4 | -0
 
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diese "stabilisierung": ist nur eine illusion.

alles was sie stabilisiert, ist das -ohnehin schon aneinandergekettete- (schuld)verhältnis zwischen gläubiger und schuldner.

je mehr geld gedruckt wird, desto höhrer werden auch die schulden.

im grunde wird die welt hier auf alle ewigkeit versklavt, da man(das kapital) aufgrund des beispiellosen schuldverhältnis die gesamte menschheit dazu verdonnert, auf alle ewigkeiten leistungen zu erbringen, die unmöglich erbracht werden können, solange sowas wie demokratie und menschenwürde existiert.

http://de.wikipedia.org/...

"Leistung ist jede bewusste und zweckgerichtete Mehrung fremden Vermögens"

"Für das Erlöschen eines Schuldverhältnisses genügt es nicht, dass der Schuldner alles zur Erbringung der Leistung Erforderliche getan hat. Der Schuldner schuldet nämlich nicht nur eine Leistungshandlung, sondern darüber hinaus auch einen Leistungserfolg. Seine Verbindlichkeit erlischt erst, wenn ein Leistungserfolg eingetreten ist. Dazu muss die richtige Leistung am richtigen Ort zur vereinbarten Zeit vollständig erbracht worden sein. Hat der Schuldner jedoch seine Leistungshandlung erbracht, ohne dass der Leistungserfolg eingetreten ist, so gerät er immerhin nicht in Schuldnerverzug."

"Der Schuldner hat die Leistung zur rechten Zeit, am rechten Ort und in vertragsgemäßer Weise unter Beachtung von Treu und Glauben zu erbringen. Die Zeit der Leistung (Fälligkeit) richtet sich gemäß § 271 Abs. 1 BGB in erster Linie nach den Vereinbarungen des Vertrags, in zweiter Linie nach den (konkludenten) Umständen und in dritter Linie nach dem Gesetz. Im letzten Fall kann der Gläubiger die Leistung sofort verlangen, der Schuldner muss sie dann auch sofort bewirken. Der Ort der Leistung bestimmt sich ebenfalls nach der erwähnten Rangfolge; gesetzlicher Erfüllungsort ist der Wohn- oder Geschäftssitz des Schuldners (§ 269 BGB). Da der Gläubiger die Leistung beim Schuldner abholen muss, hat sich hierfür der Begriff der Holschuld entwickelt. Im Gegensatz zur Holschuld steht die Bringschuld, dazwischen liegt die so genannte Schickschuld. Geldschulden sind nach § 270 Abs. 1 BGB Schickschulden mit der Folge, dass der Schuldner Gefahr und Kosten der Geldzahlung trägt. Für Handelsgeschäfte bestehen insbesondere hinsichtlich Fälligkeit, Leistungsort und Gefahrtragung so genannte Handelsbräuche mit abweichenden Regelungen."

wir steuern, (wie ich immer schon sagte) auf eine art modernen sozialismus hin, der alle profitablen aspekte von kommunismus, kapitalismus und faschismus(militär) vereint, indem arbeit das glück und faulheit den tod bedeutet.

ach, warte mal, war das nicht eigentlich nur eine verschwörungstheorie von irgendwelchen paraoiden vollpfosten ?

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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15.06.2012 14:51 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -0
 
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Und wenn die Griechen schlau sind bestimmen sie am Montag, dass 1 Drachme = 100 Milliarden Euro sind.
Dann überweisen sie eine Drachme an die Banken und Schluss ist mit Schulden. Und eine Woche später werten sie ihr Währung ab auf 100 Drachmen = 1 Euro.

Ich will bitte ein Bild von Fr. Merkel sehen, wenn sie erfährt, dass Griechenland die Drachmen wieder einführt.

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