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Aufruf per Facebook: Zur Party an einem Baggersee wollen 18.000 kommen

Eine 13-jährige Landsberger Schülerin hatte im Internet per Facebook einen Aufruf gestartet zu ihrer Geburtstagsfeier an die Baggerseen in Kaufering zu kommen.

Für die Fete am 23. Juni hatten bereits 18.000 Feierwütige zugesagt. Der Aufruf sei aber nur ein Versehen gewesen, so die Schülerin.

"Man muss sehen, ob eine Straftat im Raum steht. Aber bei so Internetgeschichten ist es teilweise schwer nachzuvollziehen, wer, wann, was weitergegeben hat", erklärte Landsbergs Polizeisprecher Franz Kreuzer.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Facebook, Party, Aufruf, Baggersee
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2012 11:24 Uhr von deereper
 
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mhh: ich verstehe nicht was da jetzt eine Straftat sein soll? Sie hat vermutlich eine Einladung zu einen Öffentlichen Platz gemacht?
Da fehlen irgendwie ein paar infos!

[ nachträglich editiert von deereper ]
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15.06.2012 11:47 Uhr von LucasXXL
 
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ich: glaub es nicht, die News ist völluig unvollständig und somit aus dem Zusammenhang gerissen wieder gegeben worden!!!?
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15.06.2012 11:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -4
 
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eine straftat also, aha so so , sind wir also jetzt schon soweit, dass das veranstalten einer party eine straftat ist, is ja interessant. wollen wir nicht gleich lieber wieder die konzentrationslager einführen? oder eine mauer mit todesstreifen ums land ziehen? DAS wär doch mal was, hä?

ach in der quelle steht dann noch sie wird nicht bestraft, ja ohhhhhh wie gnädig, der polizei sit also tatsächlich bekannt, dass man mit 13 noch nicht strafmündig ist. da ist es ja schon ein grosses wunder dass sie nicht bestraft wird -.-

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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15.06.2012 12:57 Uhr von Marvolo83
 
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kann beruhigen! Aus Erfahrung weiß ich, dass nicht alle kommen werden... und mit 17.999 wird es schon viel kommoder...
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15.06.2012 15:52 Uhr von Aggronaut
 
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straftat!? behindert oder was
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15.06.2012 17:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Alice_undergrounD wer eine Party veranstaltet, zu der 18.000 Leute kommen sollen, ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass genügend Platz da ist. Weiter muss für ärztliche Betreuung gesorgt werden. Auch muss der Raum oder der Platz für soviele Leute zugelassen sein. usw. Nebenbei muss das auch gemeldet und genehmigt werden, wenn auf öffentlichem Platz.
Das Planen einer solchen Party kann somit eine Ordnungswidrigkeit - sogar eine Straftat sein - wenn du nicht die Auflagen einhälst.

Ich erinnere dabei an die Loveparade in Duisbug - da wurden die Auflagen nicht korrekt eingehalten.

Klar, dass so eine 13-jährige dabei an nichts böses denkt.
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15.06.2012 18:30 Uhr von Aggronaut
 
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ThomasHambrecht: die loverparade war auch eine kommerzielle veranstalltung. seid wann muss man denn für privatpartys ärztliche betreuung engagieren.
das ist deutscher kontrollwahn.
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15.06.2012 18:37 Uhr von internetdestroyer
 
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Dann sollen: aber die Eltern der Göre schön mal den Polizeieinsatz,
der bei 18.000 sicherlich nötig wird berappen.
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15.06.2012 19:18 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Aggronaut der Baggerseen in Kaufering ist aber kein privater Partyplatz - vor allem wenn man ganz Deutschland dazu einlädt.
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17.06.2012 04:14 Uhr von discussIT
 
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Offizielles Verbot vs. Selinas Birthday Party 3.0: Ich bitte um eure Meinung:

Ganz Facebook ist besetzt. Ganz Facebook? Nein! Ein kleines Dorf widerspenstiger Bürger und Beamter leistet immer noch erbitterten Widerstand ...

Mittlerweile hat der Landkreis Landsberg durch Herrn Eichner beschlossen „alle Aktionen einzelner Personen bzw. Personengruppen, die zur Vorbereitung, zur Durchführung oder als Bestandteil einer sogenannten Facebook Party geplant oder dieser zuzurechnen sind, verboten“ (Allgemeinverfügung des Landratsamtes Landsberg, 2012/06/14). Ebenso nutzen die Polizei und das BKA ihren Einfluss aus und versuchen diese Veranstaltung zu unterbinden.

Ganz Kaufering ist besetzt. Ganz Kaufering? Nein! Ein kleines Dorf widerspenstiger Facebookianer leistet immer noch erbitterten Widerstand ...

Auf der gegnerischen Seite formiert sich eine Heilige Allianz der Jugend, die von diesem Schaukelspiel genauso herausgefordert wird. Zu ihren Waffen zählen unter anderen die digitale Vernetzung, aber auch das enorm hohe sog. Humankapital.

Die gemeinsame Front liegt in einem kleinen Dorf und handelt von der Sage um ein kleines Mädchen, dass nicht so sein wollte wie alle anderen. Wieder einmal begann ein friedlicher Tag in dem kleinen germanischen Dorf, dessen Bewohner vor nichts Angst haben, außer dass ihnen Facebook auf den Kopf fällt. So zeigte sich die Sonne, und es zwitscherte: „Nimmt ruhig noch leute & ladet eure freunde [sic!] ein! Soll voll werden ;) […] hoffentlich ham alle HANGOVERRR [sic!] ;) :P“ (offizielle Beschreibung). Dies ist der Ansatz einer gewollten sozialen Integrationsmaßname, der unser Mädchen mit Hilfe diversen Mitteln zur gewünschten Aufmerksamkeit zu verhelfen versuchte. Als aber ihr Freundeskreis und dessen Freundeskreis ihr – in vollkommener Ektase -ein paar Freunde schenkten, erschrak die ganze Öffentlichkeit (und sie selbst). Seit diesem Tag an wird der Krieg um die Veranstaltung mit den härtesten Mitteln (Zensur vs. propagandistische Missionierung) geführt.

Für die Jünger des Mädchen steht fest, dass ihr Geburtstag im „epischen Ausmaße“ (aus einem Facebook-Kommentar) zelebriert werden muss – immer häufiger taucht der Vergleich mit Project X, einem US-amerikanischen Kinofilm mit einer vernichtenden Zerstörungsparty in und in der Nähe des Hauses des feiernden 17-jährigen Protagonisten. Die Maxime liegt hier auf der Erlangung eines maximalen Spaßfaktors.

Verängstigt durch „Thessas Sweet Sixteen“ (2012/06/03) und die Wutbürger (ebenfalls 2011) befürchten die Anwohner und Behörden katastrophale, monetäre Verluste für den Landkreis und somit auch für den Steuerzahler. Die wichtigste Aufgabe liegt hier bei der Prävention und Eindämmung des Virus.

Mit dem totalen und endgültigen Verbot „einer sogenannten Facebook Party“ (siehe oben) zog nun das Landratsamt Landsberg auf Grund der „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ seine letzte Option.

Das Hauptproblem des Konfliktes ist das Aufeinandertreffen der jungen und alten Generation, ein Prozess der so alt ist, wie die ältesten Chroniken es beweisen können. Die aktive Jugend befindet sich in ihrer postpubertären Phase, in welcher eine Auflehnung gegen das Alte stattfindet. Durch den Beginn des Cyber-Zeitalters rückt nun die ganze Welt viel näher zusammen und gibt der Massenveranstaltung oder der spontanen Version, dem Flashmob, eine Entstehungsgrundlage. Hier wird die Versammlungsfreiheit, die jedem Deutschen durch das Grundgesetz gewährt wird, in eine bisher noch nicht vorhandene Problematik einbezogen: der Veranstalter ist lediglich eine Person, die eine Version der Veranstaltung aufgenommen hat. Natürlich wird er damit auch zum richtigen Veranstalter - die Ausbildung einer Schwarmdynamik entzieht ihm aber die Kontrolle über die Veranstaltung und macht jeden Gast zu einem Werbeträger oder sogar öfters zu einem neuen Veranstalter. Ein weiteres Problem ist die offene Rechtsauffassung einer betrunkenen, beträchtlich viel Platz einnehmenden Menge, die aus diesem Grunde sich kein Mensch vor seiner Haustür wünscht.

Meiner Meinung nach ist eben dieser, in der Vergangenheit entstandene, negative Ruf der Massenveranstaltung der Hauptgrund für die ablehnende Haltung der Legislative. Nehmen wir einmal an, wir würde Interesse daran hegen eine Brücke zwischen den beiden Streitparteien aufzubauen. Was würdest du dafür tun?

vollständiger Artikel: http://copytaste.com/...

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