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Blutspende: Angst vor Infizierung

Am 14. Juni war der Weltblutspendetag. Die Krankenhäuser beklagen jedoch stark sinkende Spendenbereitschaft.

Ein kleiner Teil der Menschen hat die Ausrede, sie können kein Blut oder keine Spritzen sehen.

Der größte Teil der Menschen hat Angst, sich durch die Spritze mit Krankheiten zu infizieren. Dies ist jedoch nicht möglich, da bei jedem Blutspender neues Besteck benutzt wird.


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WebReporter: Schimalostra
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Angst, Spritze, Blutspende, Infizierung
Quelle: www.bild.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.06.2012 11:15 Uhr von Schimalostra
 
+2 | -6
 
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Ich finde wer davon ausgeht bei einem Unfall eine Blutkonserve in Anspruch nehmen zu können, sollte auch einmal im Jahr zur Blutspende gehen.
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15.06.2012 12:37 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+4 | -0
 
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Es gibt aber auch noch andere Gründe: zuwenig Eise: n im Blut
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15.06.2012 12:37 Uhr von sooma
 
+2 | -8
 
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"Dies ist jedoch nicht möglich, da bei jedem Blutspender neues Besteck benutzt wird."

Das so absolutistisch zu behaupten, halte ich für Meinungsmache.
Wahrheitsgemäss ist es ein "nahezu auszuschliessendes Infektionsrisiko".

DRK: "Nicht auszuschließender Einzelfall"
Rentnerin durch Blutspende mit Aids-Virus infiziert
--> http://www.berliner-zeitung.de/...

«Es gibt leider ein Restrisiko von eins zu einer Million, daß der HI-Virus durch eine Bluttransfusion übertragen werden kann", sagt Susanne Stöcker von der Bundesanstalt für Seren und Impfstoffe in Langen Hessen. Jedes Jahr würden in Deutschland zwischen drei und vier Millionen Blutspenden verabreicht. Im vergangenen Jahr sei es in einem Fall zu einer HIV-Infektion gekommen. "Es besteht auch die Gefahr, durch eine Blutspende an Hepatitis C zu erkranken", sagt Susanne Stöcker. Das Risiko liege hier bei eins zu 300.000.»
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15.06.2012 13:00 Uhr von ShlomoXX
 
+8 | -1
 
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@sooma: du verdrehst gerade die Tatsachen.

Es geht um Blutspender und nicht um Patienten die irgend welche Blutkonserven bekommen.
Also dein Titel "Rentnerin durch Blutspende mit Aids-Virus infiziert" ist irreführend. denn die Rentnerin hat kein BLut gespendet sondern die Spende erhalten.
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15.06.2012 13:23 Uhr von Mr.Gato
 
+6 | -0
 
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Ich bin kein Wohltäter: Ich hab eigentlich nur angst vor den Kurzfristigen Folgen von ner Blutabnahme (ok, auch vor der Spritze). Schwindel und so.

Wenn allerdings vor meiner Haustür oder etwas entfernt ein "Rotes Kreuz" Karren auftauchen würde und dieser mir Bares für mein Blut geben würde, wär ich dabei.
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15.06.2012 13:50 Uhr von Byzax
 
+8 | -2
 
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Ich würde ja spenden aber solange ich nur aufgrund meiner Homosexualität nicht darf, werde ich das nicht tun :)

Ja, ich weiß, dass die Leidtragenden die Empfänger sind und nicht die, die die Spenden sammeln. Und natürlich kann ich auch einfach bei dem Fragebogen vor der Spende lügen und behaupten, ich sei heterosexuell. Aber das sehe ich nicht ein.

Homosexuelle alle in einen Topf zu stecken und von den Spenden auszuschließen ist dämlich und diskriminierend. Hebt das auf und ich gehe spenden. Auch gratis.
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15.06.2012 13:52 Uhr von DerMaus
 
+4 | -0
 
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Ein halber Liter Blut (soviel spendet man im Normalfall) kostet auf dem freien Markt 100€. Bei uns im Uniklinikum bekommt man für eine Spende 25€ Aufwandsentschädigung, beim DRK bekanntlich nicht mehr als ein paar Kekse und ne Cola.

Die Blutspendeprozedur dauert (zumindest bei mir) inkl. Anfahrt, Arztgespräch, Fragebogen ausfüllen und Spendevorgang rund 3 Std. Macht einen Stundenlohn von weniger als 8,50€.

Würden die Blutspendedienste den Spendern finanziell etwas entgegenkommen würden (50-75€ pro Spende), verwette ich 5l Blut, dass die sich vor Spendern nicht mehr retten könnten, und trotzdem blieben noch 25-50€ Gewinn pro Spendeneinheit für das Krankenhaus/DRK.
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15.06.2012 13:56 Uhr von ShlomoXX
 
+1 | -5
 
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@ Byzax: beim Fragebogen will man nur wissen ob man zu einer Rsiko gruppe gehört, damit das Blut bei Verdacht nochmal überprüft wird,
aber weil du einfache Fragen nicht verstehst, gehst du erst gar nicht spenden. [edit]

[ nachträglich editiert von ShlomoXX ]
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15.06.2012 14:10 Uhr von Nebelfrost
 
+0 | -0
 
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hm, die news schreibt was anderes als das, was ich zuerst vermutete. ich dachte bei der übeschrift eigentlich zuerst an die angst, sich mit MRSA zu infizieren. die angst davor wäre begründet, da die krankheit sich vor allem in deutschland immer weiter ausbreitet und in 40 bis 60% der fälle zum tode führt, falls es zur superinfektion kommt!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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15.06.2012 14:22 Uhr von DerMaus
 
+6 | -1
 
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Naiv: @Chorkrin: Und du glaubst auch, dass dir das Blut kostenlos zur Verfügung gestelt wird, wenn du einen Unfall hast, richtig?

Wenn ich was vom Blutvorrat der Krankenhäuser brauche, muss ich zahlen, und zwar saftig. Wieso sollte ich die dann kostenlos an meinem Blutvorrat teilhaben lassen?

@Schlomo: Da liegst du falsch, auch wenn es imho absolut diskriminierend ist, sind homosexuelle Männer nach wie vor von der Blutspende ausgeschlossen, übrigens genauso wie Prostituierte und ehemalige Strafgefangene, sowie spritzende Drogenkonsumenten.

[ nachträglich editiert von DerMaus ]
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15.06.2012 14:29 Uhr von Byzax