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Österreich: Bis Ende der 1970er Jahre gab es medizinische Experimente an Kindern

In Österreich sollen bis Ende der 1970er Jahre Kinder in Heimen gefoltert und zu medizinischen Experimenten missbraucht worden sein. Erstmals gaben jetzt Betroffene der ARD Interviews und offenbarten das ganze Ausmaß der Quälerei. Vor allem das Kinderheim "Hohe Warte" in Wien steht am Pranger.

So sollen Schläge an der Tagesordnung gewesen sein. Während des Duschens kam es zu Peniskontrollen. Andere Kinder wurden vorsätzlich mit Malaria infiziert sowie Tiermedikamente verabreicht oder mit Röntgenstrahlen therapiert. Viele Beschreibungen erinnern an die Zeiten des Nationalsozialismus.

Schon in den 1980er Jahren gab es einen Film über die Zustände in den Heimen. Doch erst jetzt brechen die ehemaligen Bewohner ihr Schweigen. Drei Kommissionen untersuchen nun die Vorgänge. Zur Rechenschaft können die Mitarbeiter kaum noch gezogen werden, viele sind tot oder die Taten verjährt.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Österreich, Missbrauch, Misshandlung, Nationalsozialismus, Heim
Quelle: www.daserste.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2012 15:33 Uhr von Wompatz
 
+10 | -0
 
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Sowas darf lebenslang nicht verjähren....

Dreckschwein, sich an hilflosen Kinder zu vergehen. Solche dürften sich nicht mehr Menschen nennen, denn ein Mensch zeichnet ein Gewissen aus, was solche "Tiere" in meinen Augen nicht besitzen!
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14.06.2012 15:35 Uhr von Undecan0l
 
+1 | -3
 
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Achja? "mit [...] Tiermedikamenten infiziert"

Wusste gar nicht, dass Tiermedikamente, im Gegensatz zu Medikamenten für Menschen, aus Krankheitserregern bestehen und somit Krank machen.
Führt die Medikationspraxis irgendwie ad absurdum...
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14.06.2012 15:56 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
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Undecan: Gut erkannt :) Hatte den Satz erst ohne Tiermedikamente formuliert. So stimmt das natürlich nicht. Macht das ganze aber nicht weniger schlimm...

Ich lass es korrigieren.

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