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Bonn: Linienbus konnte wegen parkenden PKW nicht weiterfahren - 6.300 Euro Strafe

Ein 60-jähriger Mann hatte sein Auto so schlecht geparkt, dass ein Linienbus nicht mehr vorbeifahren konnte und deshalb stoppen musste.

Der Fahrer des Busses suchte den Besitzer des Autos und fand ihn in einer Kneipe vor. Er forderte ihn auf, seinen Wagen wegzufahren. Der 60 Jahre alte Handwerker tat das aber nicht. Als Begründung gab er an, dass er Alkohol konsumiert habe. Der Busfahrer verständigte daraufhin die Polizei.

Eine Stunde mussten die 30 Fahrgäste in dem Bus warten. Dann fuhr ein Freund des Handwerkers den Wagen weg. Der 50-Jährige erhielt jetzt in zweiter Instanz eine Geldbuße wegen Nötigung von 6.300 Euro.


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WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Strafe, Bonn, PKW, Linienbus, Parken
Quelle: www.westline.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.06.2012 11:38 Uhr von Jaecko
 
+17 | -1
 
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Welcher 50-Jährige? Oder war damit der 60-Jährige gemeint?

Das mit Nötigung stimmt aber so schon. Er hat mit seinem Parkvorgang den Bus dazu genötigt, anzuhalten.

[ nachträglich editiert von Jaecko ]
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14.06.2012 11:39 Uhr von S8472
 
+39 | -0
 
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6.300 Euro: dafür, dass er 10 Jahre jünger wurde? Finde das geht in Ordnung, fairer Preis.
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14.06.2012 11:51 Uhr von Hebalo10
 
+14 | -0
 
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@dungalop, er hätte sein Auto gar nicht erst so parken dürfen, manche Fahrer jedoch glauben, alle Regeln für den Eigengebrauch auslegen zu dürfen, sind rücksichtslos, gefährden andere und werden zur Gefahr für die Allgemeinheit. Ähnliche Beispiele sind täglich auf der Straße anschaulich erlebbar.

@Jaecko+@S8472, die Fehlerquote in den News steigt in letzter Zeit recht rasant an!

[ nachträglich editiert von Hebalo10 ]
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14.06.2012 12:50 Uhr von Levi1899
 
+4 | -0
 
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@hebalo10: "die Fehlerquote in den News steigt in letzter Zeit recht rasant an!"

das liegt sicherlich daran, dass es hier bei SN nicht mehr um journalismus oder informationsgehalt geht, sondern nur noch darum möglichst viele shorties zu bekommen... Und klar, dass bei akkordarbeit fehler passieren...
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14.06.2012 12:54 Uhr von Andreas-Kiel
 
+5 | -1
 
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Komische Geschichte: Welcher Busfahrer steigt denn aus und sucht in der Umgebung und Kneipen nach einem Autobesitzer?

Konnte er nicht rückwärts fahren und an der nächsten Möglichkeit eine andere Strecke fahren (natürlich, nachdem er die Polizei angerufen hat)?

Warum wurde der Wagen dann nicht abgeschleppt, das geht doch oft auch schneller als 1 Stunde, oder?

Unabhängig davon hat der PKW Fahrer natürlich großen Bockmist gebaut und insofern ist die Strafe wohl auch gerechtfertigt.
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14.06.2012 12:54 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -22
 
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14.06.2012 13:19 Uhr von Andreas-Kiel
 
+6 | -2
 
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@Alice_undergrounD: - nur weil so ein Depp von Autofahrer nicht in der Lage ist, sein Auto so zu parken, daß er Keinen behindert????
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14.06.2012 13:46 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -8
 
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das traurige ist: dass ihr das wirklich nicht versteht und whh auch noch meint ich trolle euch...:( die meisten hier haben schon lange jeden bezug zur realität verloren
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14.06.2012 15:01 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -1
 
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@Alice_undergrounD: Wie Du schon geschrieben hattest, gibt es hier durchaus einige User mit sehr eigenartigen Ansichten.
Wenn Du schon Ironie in Deinen Posts "versteckst", solltest Du es schon kundtun, da man Dich sonst falsch verstehen kann - wie ja jetzt anscheinend passiert ;)
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14.06.2012 15:19 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -2
 
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@alice_underground: Was hat jetzt Nötigung mit Not zu tun? Du solltest Dir mal ergoogeln was Nötigung heisst. Und warum sollten die leute aus dem Bus aussteigen oder der Bus eine andere Route nehmen (zumal es sich schwierig gestaltet einen Bus erstmal rückwärts zu fahren)? Nur weil einer zu blöd ist ein Auto zu parken?

Es gibt hier nur eine Person die nicht nur den Bezug zur Realität verloren hat, sondern auch noch in einer eigenen Welt lebt: nämlich Du.
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14.06.2012 15:47 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -0
 
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@steffi78: auch Du vergleichst wieder Äpfel mit Birnen. Wenn Du einem Bus hinterherzuckelst hast Du die Wahl eine andere RFoute zu wählen und zumindestens bist Du am Fahren. Wir kennen nicht die ganze Geschichte, aber es macht mich nachdenklich wenn es im Artikel heisst: mehrfach aufgefordert. Kam jetzt die Äußerung "bin alkoholisiert" erst nach der letzten Aufforderung bevor die Polizei kommen sollte? Hat der Handwerker vlt. auf jede Aufforderung ein Bier gezischt und konnte dann nicht mehr fahren? Alles Ding e die wir nicht wissen. Aber eines weiß man: bei der Geldstrafe war da mehr im Spiel. Und Busbetrieben zeigt es in Zukunft: lasst gleich Abschleppen. Ihr vergesst alle das Busunternehmen eine Pflicht zur Beförderung haben.
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14.06.2012 16:26 Uhr von TeleMaster
 
+1 | -0
 
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...ich hätte gar nicht erst lange nach dem Fahrer gesucht und die Kiste sofort abschleppen lassen. Wird dies konsequent immer so gemacht, parkt auch niemand mehr so beschissen und rücksichtslos.
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14.06.2012 16:55 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@steffi78: >Welche option hatte der fahrer denn noch? Wäre er eingestiegen und hätte das auto weggefahren wäre er drann gewesen wegen trunkenheit am steuer. Lässt er den wagen stehen ist er dran wegen nötigung.<

Nun, das Einfachste wäre gewesen, den Wagen erst gar nicht dort abzustellen. Dass der verbliebene Platz zu schmal war oder ein evtl. Wendekreis zugeparkt würde, war bestimmt erkennbar, da bin ich recht sicher.




@Telemaster: Da es ja auch mal nicht rücksichtslose Gründe geben kann, ein Auto schlecht zu parken, finde ich schon, dass man die Freundlichkeit, erstmal mit minimal zumutbarem Aufwand einen Fahrer zu suchen, beibehalten sollte.

Ich habe auch schon den Fahrer eines Porsche aufgesucht, der auf unserem Firmenparkplatz stand und einen Zettel im Fenster hat, dass man ihn im Falle eines Falles im Haus gegenüber findet. Der war sehr erfreut, kam sofort mit und fuhr den Wagen ein Stück zur Seite. Dann telefonierte er mit dem Büro, dass er jetzt wohl ca. 20 Minuten mit Parkplatzsuche und Fuß-Rückweg befasst wäre, fragte nochmal nach, ob er das zukünftig auch so halten dürfte bzw. mir seine Handynummer geben könnte (was ich bejahte) und fuhr dann weg.

Ich fühlte mich gut dabei, er fühlte sich gut dabei, wir grüßen uns seitdem.
Eindeutig die bessere Lösung als direkt abschleppen zu lassen.

Kommt jemand pampig daher, ist dafür ja immer noch Zeit. Dann ziehe ich das auch durch.

Nachdem der Wagen aber ja nun mal einmal dort stand, wo er stand, wäre das Allereinfachste gewesen, sich zuerst mal mehrfach zu entschuldigen, dann sich für die Fahrersuche zu bedanken, und dann den Busfahrer vorsichtig und freundlich zu fragen, ob er denn so nett wäre, den Wagen für einen erstmal so weit vor zu fahren, bis der Bus vorbei passt und ihn mit Warnblinker dort stehen zu lassen, damit man in der Zwischenzeit jemanden organisieren kann, der das Auto zu einem anderen Parkplatz fährt.
Der Wirt wäre da zum Beispiel ein Kandidat. Für 50 EUR hätte der das bestimmt gemacht. Teuer, aber billiger als jede Strafe, jedes Abschleppen.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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14.06.2012 17:12 Uhr von Schwertträger
 
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Mist, jetzt ist trotz Editierung was schief gegangen.
Der letzte Absatz gehört noch oben an die Antwort an steffi78
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15.06.2012 10:56 Uhr von iarutruk
 
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6.300 € ist eine übertriebene Strafe.

Andererseits, hätte die Pkw-Fahrer dem Busfahrer seinen Autoschlüssel überlassen, damit er as Auto richtig einparken könnte und hätte sich entschuligt, wäre alles halb so schlimm geworden.
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15.06.2012 13:41 Uhr von Schwertträger
 
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@iaratruk: Die 6.300 EUR werden auch nicht zur Gänze Strafe sein, sondern der zivilrechtliche Schadensausgleich.
Abgesehen vom Anteil der Strafe für eine Nötigung im Straßenverkehr, wird der Rest der in Rechnung gestellte Schaden der Busgesellschaft sein.
Die wird nämlich ihren Fahrgästen eine Entschädigung angeboten haben für die Wartezeit bzw. musste wahrscheinlich sogar Taxikosten übernehmen, die sie jetzt zurückbekommen möchte. Schon verständlich und auch im Rahmen.

Eventuell hätte der Autofahrer das Ganze mit Schlüsselübergabe und Entschuldigung umgehen können, da hast Du Recht. Hatte ich ja auch schon geschrieben.

Am besten wär´s natürlich gewesen, er hätte seinen Grips gleich richtig beisamen gehabt und das Auto erst gar nicht an so einer Stelle geparkt.

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