13.06.12 16:45 Uhr
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Bundesregierung beschließt: 40 Millionen Euro Hilfsfond für Ex-DDR-Heimkinder

Am heutigen Mittwoch beschloss das Kabinett die Errichtung eines Hilfsfonds für ehemalige Heimkinder der DDR. Damit werden diese für erlittenes Unrecht in den Erziehungsheimen entschädigt. Der Fond soll 40 Millionen Euro umfassen.

Ein Bericht über das Leben in Erziehungsheimen der DDR ergab, dass viele unter massiven Beeinträchtigungen lebten, unter denen sie heute noch psychisch leiden. Dies wirkt sich auch auf deren berufliche Chancen aus.

Der Fonds soll genutzt werden um umfangreiche individuelle Reha-Maßnahmen nutzen zu können. Da bisherige Therapieangebote unzureichend sind. Ebenso sollen Anlauf- und Beratungsstellen finanziert werden. Der Fonds wird ab 01. Juli eingerichtet. Finanziert wird er je zur Hälfte von Bund und Ländern.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Bundesregierung, DDR, Fonds, Heim, Erziehung
Quelle: www.rp-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2012 17:02 Uhr von Ned_Flanders
 
+4 | -10
 
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Aha, so so Bund und Länder finanzieren das also.
Besser gesagt, der Steuerzahler finanziert das.

Aber über die 9malige Zahlung über 10.000 EUR pro Nagelbombenopfer von Köln regt man sich eher auf.
Dabei sind meines Wissens 40 Millionen mehr als 90.000, oder irre ich mich da ?
Zudem leide ich auch noch bis heute unter dem Mauerfall !!
Wer gibt mir dafür Geld ?
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13.06.2012 17:51 Uhr von ArrowTiger
 
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