13.06.12 13:54 Uhr
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Linke nennt Joachim Gaucks Rede für Bundeswehreinsätze eine "Kriegspropaganda"

Der Bundespräsident Joachim Gauck hatte in einer Rede eine größere Diskussion über Bundeswehreinsätze im Ausland gefordert und diese zum Teil befürwortet.

Die Linke ist empört über die Aussagen Gaucks, welche die Vorsitzende Katja Kipping gar für reine "Kriegspropaganda" hält.

"Mit anderen Worten: Werbung für Kriegseinsätze im Amte des Staatsoberhauptes betreiben", das allein wolle Gauck, so die Politikerin wütend.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krieg, Die Linke, Rede, Joachim Gauck
Quelle: www.welt.de

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13.06.2012 14:43 Uhr von ArrowTiger
 
+12 | -3
 
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@BastB: Dein Kommentar zeigt nur, wie politisch verbohrt du bist. Nicht nur die Linke übt m.E. berechtigte Kritik! Ich möchte mal wetten, daß du die Rede überhaupt nicht kennst...

"Worte des Bundespräsidenten: Ekelhaft und geschichtsvergessen": http://www.nachdenkseiten.de/...

"Nachtrag zum kritischen Beitrag über die Worte des Bundespräsidenten zu Militäreinsätzen": http://www.nachdenkseiten.de/...

Es sollte aber auch klar sein, daß zumindest aus den neoliberalen Reihen kaum Kritik zu "ihrem" Bundespräsidenten zu hören sein wird.

Und nein, ich bin sicher kein Bundeswehrgegner! Ich habe aber etwas dagegen, wenn unsere Soldaten in sinnlosen Kriegen abgemetzelt werden, und der Bundespräsi dies auch noch indirekt gutheißt, bzw. schon auf weitere solche Einsätze (als "alternativlos"?) einpaukt, und Kritiker arrogant als "glückssüchtig" abkanzelt. (Letzteres fand nicht mal die FDP witzig.)

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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13.06.2012 16:04 Uhr von magnificus
 
+6 | -1
 
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Vllt keine Kriegspropaganda, aber: "Er betonte, das Militär in zwei Diktaturen als unterdrückendes Instrument erfahren zu haben, die Bundeswehr jedoch sei ein Teil des deutschen "Demokratiewunders"
Dieser Satz hängt wohl ganz vom Betrachter ab.
Ich weiss, dass viele dort auch die BW als solches Instrument sehen, welches er hier anklagt. Von Demokratiewunder kann wohl kaum die Rede sein.
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13.06.2012 16:27 Uhr von ArrowTiger
 
+5 | -1
 
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@BastB: -- "Ich kenne die Rede und finde sie gut! So hat halt jeder seine eigene Meinung dazu!"

Welche Rede kennst du? Die zensierte vom Bundespräsidialamt oder die Originalzitate der Rede, wie sie SPON veröffentlichte? Im zweiten meiner Links sind beide Quellen verlinkt.

Deine Meinung will ich dir gar nicht absprechen, sie sollte nur auf der gleichen Grundlage beruhen. Deine unkritische Aussage zur höheren Güte der Rede, weil sie von der Linken abgelehnt wird, ist jedenfalls reichlich kindisch.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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13.06.2012 17:24 Uhr von Loxy
 
+7 | -2
 
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Gaucks Offenbarung, getötete Deutsche seien ein schwaches Argument gegen Krieg und ausgerechnet Kriegsgegner ließen es an Haltung fehlen, erlaubt gewisse Rückschlüsse auf seine Weltsicht.

Bemerkenswert ist auch Gaucks unkritischer Euphemismus "Gefallene" - ein Sprachgebrauch, den selbst die Bundeswehr bis 2008 vermied.

Da liegen bestimmt Pläne in der CDUSPDFDPGRUENE-Schublade auf die der Herr Pfarrer uns nun einzustimmen versucht, wetten?

Bei der NVA musste Gauck übrigens selber nicht dienen wegen seines Theologiestudiums. Ob er das wohl als Pech empfunden hat wenn man ihn so reden hört?
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14.06.2012 16:42 Uhr von HateDept
 
+1 | -1
 
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@AntiPro: "sich selbst hassender Kommunisten" ... ? ... was ist das für ein Kindergartenniveau?

In der Linkspartei gibt es leider eher einen kleineren Anteil an Kommunisten - Kipping gehört nicht dazu.
Die Linkspartei nicht zu mögen ist völlig OK ... ich verstehe nur nicht, warum Du so einen Blödsinn postest, ... offenbar weil Du gar nix davon verstehst!?
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14.06.2012 16:48 Uhr von HateDept
 
+1 | -2
 
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andere Stimmen zu Gaucks Offenbarung: Konstantin Wecker:
"... Außerdem ist es eine Lüge, daß unsere Freiheit im Ausland verteidigt wird. Es ist ausschließlich die Freiheit des Marktes."

Monty Schädel, DFG/VK:
" Den Tod deutscher Soldaten im Krieg zu glorifizieren und gleichzeitig die Opfer dieser Soldaten nicht einmal zu erwähnen, ist menschenverachtend. Den Soldaten und den Opfern gegenüber. Die Rede ist nicht zu ertragende nationalistische Kriegspropaganda. Der Präsident sollte zur Kenntnis nehmen, daß die "glücksüchtige" deutsche Gesellschaft das Militär und insbesondere den Krieg deutscher Soldaten im Ausland ablehnt."

Frank Spilker, Sänger, "Die Sterne":
" Bundespräsident kann man ja wohl auch nur sein, wenn man sich mit dem Nationalstaat identifiziert. Daß allein die Überwindung desselben etwas daran ändern kann, daß junge Menschen in Uniform ihr Leben für konstruierte nationale Entitäten und die Besitzrechte der jeweils Besitzenden hergeben müssen, ist eine Tatsache die nur noch in der Linken diskutiert wird. Der Bundespräsident befindet sich aber eben in der Mitte einer Gesellschaft, die aus selbstsüchtigen Arschlöchern besteht. Jetzt, da die Soldaten nicht mehr eingezogen werden, kann man eigentlich auch sagen: "Selbst schuld, wenn die sich dafür die Birne wegballern lassen." Aber das wäre kein guter Stil. Und so einfach ist es ja auch nicht. Am Ende werden es in einer Berufsarmee die sozial Ausgegrenzten sein, die die Drecksarbeit machen."

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