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Investments in Wohneigentum helfen nicht unbedingt als Inflationsschutz

Seit die Währung Euro kriselt, investieren zahlreiche Deutsche in Immobilien. Das bringt zwar wenig Rendite, aber schützt das Kapital zumindest vor Wertverlust, so die gängige Vorstellung. Die britische Beratungsfirma Knight Frank erklärt, dass das unter Umständen ein Trugschluss sein könne.

Denn kommt es zu einer Finanzkrise, sinken auch die Immobilienpreise. In über der Hälfte von 53 Ländern seien die Immobilienpreise laut Knight Frank im ersten Quartal 2012 gefallen. Irland und Spanien sind dafür beste Beispiele, aber auch Australien, Japan, Schweden, Taiwan und die Niederlande.

In Großstädten wie Berlin, Hamburg und München wird dagegen groß investiert. Objekte legten preislich um bis zu 50 Prozent zu. "Immobilien bieten per se keinen Inflationsschutz", weil mit der Konjunkturabkühlung die Arbeitslosenzahlen ansteigen. Das führe zu fallender Nachfrage, warnte Knight Frank.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Finanzkrise, Immobilie, Inflation, Investition
Quelle: www.ftd.de

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