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Weltbank: Europa werde ein "unkalkulierbares Risiko"

In einer nun veröffentlichten Konjunkturprognose der Weltbank wird Europa als "unkalkulierbares Risiko" für die Weltwirtschaft eingestuft. So entwickle sich die europäische Schuldenkrise zu einer Belastung der weltweiten Wirtschaft. Auf dem ökonomischen Vormarsch sind weiterhin Indien und China.

Der Ökonom Hans Timmer sieht in einem möglichen Ausschluss zweier großer Euro-Nationen aus dem Kreditmarkt eine besondere Gefahr. Die Weltbank ist jedoch zuversichtlich, dass dieses Szenario nicht unmittelbar zu befürchten ist. Für dieses Jahr erwartet sie ein globales Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent.

Dass die Wirtschaft in Europa 2012 wohl um 0,3 Prozent schrumpfen wird, ist nach Prognosen aus dem Vorjahr, die sich auf 1,8 Prozent Wachstum beliefen, enttäuschend. "Es wird noch viele Jahre brauchen, um den Schaden zu beheben", erklärt Timmer und nennt das Phänomen eine "Spätfolge der Finanzkrise".


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Bericht, Risiko, Weltwirtschaft, Weltbank
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2012 14:09 Uhr von uss_constellation
 
+17 | -0
 
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Wann kapieren diese Deppen: endlich, dass das keine Finanzkrise, keine Schuldenkrise, keine Eurokrise sondern eine rein prinzipbedingte Systemkrise ist?

Zinsen bedeuten exponentielles Wachstum von Vermögen, Schulden und Wirtschaftsleistungen. Ein exponentielles Wachstum ist nirgends auf die Natur abbildbar auf der das Wirtschaftssystem zwangsweise aufbauen muss. Dieses System muss in regelmäßigen Abständen zusammenbrechen. Dann gibts ne neue Währung und es geht von vorne los. So einfach ist das.
Einzig eine Vermögensteuer könnte für einen Kapitalkreislauf sorgen, der dauerhaft funktionieren könnte.
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13.06.2012 14:18 Uhr von l.l.l.l.
 
+7 | -0
 
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Jetzt sollte man sich schleunigst mit 2kg Hanf, Panzerklebeband und Einweg-Holzkohlegrill eindecken.
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13.06.2012 14:52 Uhr von dieterzi
 
+6 | -1
 
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bei uns: soll halt alles so sein wie in Amiland....
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13.06.2012 15:07 Uhr von Shoiin
 
+1 | -3
 
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Hier wird bildhaft nacherzählt, was der User uss_constellation meint: http://www.fabian-der-goldschmied.de/
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13.06.2012 15:25 Uhr von sicness66
 
+7 | -1
 
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Geil: Wachstumsfetischismus und Schuldenkrisen-Propaganda. Der Spiegel ist echt arm geworden...

@uss_constellation: Die Vermögenssteuer ist kein Allheilmittel wenn das Geldvermögen ins Betriebsvermögen wechselt und am Ende vom Steuerzahler getragen wird. Ansonsten stimm ich dir zu :)

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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13.06.2012 16:22 Uhr von Finalfreak
 
+3 | -1
 
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Die Idee mit der Vermögenssteuer ist gut: Ich habe auch eine gute Idee, eine Gewinnbegrenzung.
Unternehmen, ab einer bestimmten Größe, dürfen maximal 10% des Umsatzes, als Gewinn, erwirtschaften.
Der Überschuss muss investiert werden, ansonsten geht er in den Staat.
Wäre eine relativ fair und würde die Wirtschaft sehr ankurbeln.

[ nachträglich editiert von Finalfreak ]
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13.06.2012 17:08 Uhr von pazzo2012
 
+3 | -2
 
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Die EU muss in die Insolvenz gehen, damit alle Schulden vom Tisch gewischt werden und man wieder von Vorne beginnen kann. Die Amis müssten es auch machen, aber da sie Weltherrscher sind können sie es in die Länge ziehen wie sie wollen. Wen wunderts, dass sie bankrott sind, bei den militärischen Ausgaben und den Kriegen haben sie natürlich kein Geld mehr für ihr eigenes Land. Für die Zukunft denke ich, dass es eine völlig neue Währung geben wird, die Amerika und die EU noch ein Stück weiter vereinigen wird. Dann ist es natürlich einfacher die einzelnen Länder zu kontrollieren und systematisch in eine USA-Diktatur zu verwandeln, obwohl wir uns schon teilweise in einer solchen befinden.
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13.06.2012 19:05 Uhr von sicness66
 
+0 | -0
 
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Finalfreak: Keine gute Idee. Was bringt es die Rentabilität eines Unternehmens zu begrenzen ?

Außerdem limitiert es die mittelfristige Unternehmensplanung erheblich. Wenn die Konjunktur nachlässt bildet man normalerweise Rücklagen. Die sind dann aber begrenzt. Genauso auch der Verlustvortrag. Ganz zu schweigen von der steuerlichen Behandlung des Unternehmens oder der Investitionsplanung über Eigen- oder Fremdfinanzierung...

[ nachträglich editiert von sicness66 ]

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