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Nach ICE-Unfall: Müllwagenfahrer soll zwölf Millionen Euro Schadensersatz zahlen

Knapp zwei Jahre ist der Unfall nun her, bei dem ein Müllwagen in der Pfalz von der Straße abkam und auf den Gleisen einer ICE-Trasse zum Liegen kam. Hier kollidierte er mit dem Zug.

Nun hat der Versicherer der Bahn, die AXA Corporate Solutions erklärt, den Müllwagenfahrer und dessen Versicherung in die Haftung zu nehmen.

Die Deutsche Bahn AG wurde von der AXA bereits entschädigt. Jetzt, da der Verursacher des Unglücks feststehe, wolle man sich das Geld bei diesem wieder holen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Schadensersatz, ICE, Müllwagen
Quelle: regionales.t-online.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2012 13:06 Uhr von opheltes
 
+7 | -5
 
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gespalte meinung: Auch wenn die DB in vielen Sachen ein miesen Ruf haben, kostet ein ICE ein Vermoegen. Wie die Verhandlungen aussehen wird nicht bekannt gegeben und vor allem wer die Hauptschuld hat.
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13.06.2012 13:09 Uhr von Sir.Locke
 
+68 | -5
 
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Müllwagenfahrer soll..!?! ist es so schwer eine vernünftige und richtige überschrift zu schreiben? nicht der müllwagenfahrer, sondern einzig und allein die versicherung des lkw´s muss für den schaden aufkommen.
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13.06.2012 13:12 Uhr von spencinator78
 
+4 | -65
 
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13.06.2012 13:21 Uhr von Sir.Locke
 
+56 | -5
 
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@spencinator78: ja na klar, weils die quelle reißerisch schreibt musst du natürlich gleich mitmachen - das für dich nicht qualität sondern quantität zählt ist ja hinlänglich bekannt.
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13.06.2012 13:43 Uhr von Bender-1729
 
+55 | -1
 
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@ spencinator78: Wenn in der Quelle "1 +1 =3" stehen würde, würdest du das auch so übernehmen, was?
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13.06.2012 13:46 Uhr von iarutruk
 
+5 | -26
 
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13.06.2012 14:07 Uhr von TheUnichi
 
+16 | -5
 
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iarutruk: Die "kleinen" dürfen auch gerne aufhören, ihren Müllwagen vor meinem ICE auf 250 km/h zu parken...
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13.06.2012 14:10 Uhr von Dr.Eck
 
+29 | -3
 
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Der Verursacher bzw. die Versicherung eben jenes Verursachers muss zahlen. Das hat nichts mit "dem kleinen Mann" und der "reichen reichen Bahn" zu tun.

Wenn du mir mein Auto kaputt fährst zahlt deine Versicherung, wenn du die Bahn kaputt fährst .. dann zahlt deine Versicherung. Wenn du dabei grob fahrlässig warst wird sie dich in Regress nehmen, sonst nicht denn .. richtig .. dann zahlt deine Versicherung.

Immer dieser Quatsch "mit dem armen kleinen Mann" .. zum kotzen !
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13.06.2012 14:20 Uhr von Akira1971
 
+11 | -0
 
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Die Versicherung hat den Schaden bezahlt. Nur wollen die sich das nun wiederholen, weil der Verursacher wohl grob fahrlässig gehandelt hat.

Soweit ist das doch völlig ok.
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13.06.2012 14:30 Uhr von Mecando
 
+9 | -3
 
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"Hier kollidierte er mit dem Zug."
Ich vermute eher, der Zug kollidierte mit dem Müllwagen und nicht umgekehrt.

Selbst wenn die Versicherung das durch bekommt: 7 Jahre Privatinsolvenz und fertig.
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13.06.2012 14:32 Uhr von iarutruk
 
+2 | -8
 
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@Akira1971 Gehen wir von meinem oben angesprochenen Jahreverdienst aus und lassen dem 10.000€ zum Leben. Dann bezahlt er 1200 Jahre.

@Unichi @r Eck ....
Ich sage ja nicht, dass der Fahrer ungestraft bleiben soll. Aber wenn der betraft wir dann sollte man die von mir genannten Versager auch für ihren angerichteten Schaden aufkommen.
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13.06.2012 14:53 Uhr von El_Caron
 
+14 | -1
 
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@iarutruk: Sollen wir es mit einer Zeichnung versuchen, oder reicht es, mit Sockenpuppen ein kleines Theaterstück aufzuführen, um Dir nahezubringen, dass hier SELBSTVERSTÄNDLICH die Versicherung des Müllwagenfahrers einspringt?
Das steht in der News (auch wenn die es zum Pfeifenkopp-Fang nicht so klar ausdrückt), das steht in den Kommentaren.

Dein "ankotzendes" Deutschland war übrigens im Gegensatz zu vielen anderen Ländern so nett, gesetzlich festzuhalten, dass sich auch der kleine Mann nicht ans Steuer setzen darf, ohne solche Versicherungen abzuschließen.
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13.06.2012 15:17 Uhr von Dr.Eck
 
+3 | -1
 
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Wenn: deinen genannten Personen in irgendeinerweise Fahrlässigkeit o.ä. nachzusweisen ist dann werden die auch zahlen müssen.
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13.06.2012 15:26 Uhr von El_Caron
 
+6 | -1
 
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@Dr.Eck: "Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist rechtlich gegenüber dem Geschädigten im Rahmen der Deckungssumme immer zur Leistung verpflichtet. Der Versicherer kann sich auch nicht bei grober Fahrlässigkeit auf Leistungsfreiheit berufen, jedoch bei Trunkenheitsfahrten, unbefugter Benutzung oder Fahrerflucht bis zu 5.000 € je Fall vom Fahrer regressieren. Bei Vorsatz ist der Versicherer leistungsfrei." -- Wikipedia, Kfz-Haftpflichtversicherung

Man, da fährt einer besoffen seinen Kran in einen vollbesetzten ICE und muss glatt 5000€ abdrücken. Wie hacken doch die verdammten Bonzen auf dem kleinen Mann rum.
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13.06.2012 15:40 Uhr von Dr.Eck
 
+3 | -0
 
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Warum schreibst: du mich damit an ? Ich bin der gleichen Meinung o.0 ... habe auch nie was anderes behauptet.
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13.06.2012 16:09 Uhr von El_Caron
 
+1 | -0
 
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@Dr.Eck: Dann habe ich Dich missverstanden. Ich habe im verangehenden Beitrag geschrieben, dass nicht die Personen, sondern die Versicherung das zahlt.
Du hast auf Fahrlässigkeit hingewiesen, das kann in der Tat dazu führen, dass die Versicherung sich an die Personen wendet, aber mit (nicht viel mehr als) 5k€, nicht mit 12M€.
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13.06.2012 16:35 Uhr von Dr.Eck
 
+3 | -0
 
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Mein Kommentar von Regress ist ganz allgemein. Ich bin, wie weiter oben auch geschrieben, der Meinung das die Versicherung das (natürlich) zahlen muß !

Und wenn dem Müllfahrer Fahrlässigkeit nachgewiesen wird dann soll er auch entsprechend der Bedingungen (und die können auch variiren) in Haftung genommen werden.

Ansonsten ging es um die "Bonzen" die iarutuk ja unbedingt noch ins Spiel bringen musste weil gegen "Bonzen" hetzen ja gesellschaftlich akzeptiert ist und man so hoft viele viele + zu bekommen (bescheuert ist weis, aber wirkungsvoll ;) ) !
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13.06.2012 18:31 Uhr von DarkBluesky
 
+2 | -0
 
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Hahahaa: Am besten der ist auch bei der Axa versichert. Ansonsten zahlt es die Münchener Rück, da dort alle versicherer Versichert sind. Wenn die Bahn auch mal für ihren Schaden so aufkommen würde hätten einige kein Probleme.
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13.06.2012 19:49 Uhr von kingoftf
 
+2 | -1
 
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Vielleicht kann er: das ja in Raten von 300 Euro pro Monat zurückzahlen....

Sch..... Titel

Wozu hat der schließlich eine Versicherung, bzw die Müllfirma eine Haftpflicht?
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13.06.2012 20:20 Uhr von BoesesMoebel
 
+3 | -4
 
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Ist die Bahn schon weg???? 1. Die Versicherungen der Versicherten zahlen zu 99% die Forderung der DBAG und nehmen dann ihre Versicherten in Regress!

2. Bei Unfällen jeglicher Art im Bereich der DBAG, sprich die Bereiche umschließen den Bereich neben, unter, über den Gleisen/Gebäuden/Flächen, und natürlich über, unter und neben der Oberleitung! Werden Polizei, Notärzte, Kranken- Rettungswagen, Feuerwehr, THW und Staatsanwaltschaft in Bewegung gesetzt.

3. Private Insolvenz kannst du vergessen, denn den Titel wirst du nicht los. Der hält 30 Jahre.

4. Die Pressesprecher wollten sich nicht dazu äußern wie hoch der Satz war. Aber 12 Millionen ist denkbar.

5. Kleine Aufschlüsselung! : In Rechnung gestellt werden Polizei und Feuerwehreinsatz, Rettungs- Krankenwageneinsatz, Behandlung der Fahrgäste (Verletzung durch den Not-Stop des Zuges), Lokführers (plus Nachbehandlung, Arbeitsausfall, Umschulung), Zeitaufwand!!! Die billigste Bahnminute kostet 250 Euro, die teuerste die mir zu Ohren gekommen ist liegt bei 5000 Euro, (gerechnet pro Minute, Zug, Zugart, Transportgut und Liefertermine) Reparaturkosten, Kostenvoranschlag und je nach Zustand des Zuges die Instandsetzung mit allen dazugehörigen Kosten.

6. Wer im, um, unter, über und neben dem Gleisbereich der DBAG und der dazugehörigen Oberleitunganlagen einen Schaden verursacht sollte sich auf eine Fette Rechnung einstellen!!!!

[ nachträglich editiert von BoesesMoebel ]
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14.06.2012 16:13 Uhr von Schwertträger
 
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@Drachenmagier: So simpel ist es nicht: Der Weg war so schmal, dass EIN Fahrzueg dort sicher fahren konnte. Kommt nun jemand entgegen, muss eines der beiden Fahrzeuge rückwärts bis zu einem Ausweichpatz fahren.
Wäre bei diesem Rückwärtsfahren etwas passiert, wäre das Land in Verantwortung zu nehmen, denn jenes darf nur das durchschnittliche Fahrvermögen eines Menschen mit normal gültigem Führerschein voraussetzen, um eine öffentliche Strecke zu benutzen. Reicht dieses normal-durchschnittliche Fahrvermögen nicht aus, ist die Strecke unsicher.

Hier hat aber der Fahrer versucht auszuweichen und jemanden vorbeizulassen. Damit hat er sich im Wissen, dass die Straße für so etwas eigentlich zu schmal ist, in Gefahr begeben, einen größeren Zwischenfall hervorzurufen. Und genau das ist auch passiert.
An den Voraussetzungen zum Abrutschen seines Lkw ist er also in der Tat selber Schuld, nicht das Land mit der schmalen Strecke.
Sein Fehlverhalten hat zu dem Unfall geführt.

Sicher hätte eine Leitplanke ihn von diesem dummen Gedanken abgehalten, aber das Land, der Staat oder die Regierung ist nicht dazu da, die Leute von jeglicher dummer Idee abzuhalten.
Ganz zu schweigen davon, dass ich (und andere) als Bürger gar nicht überall Leitplanken sehen wollen, nur damit niemand auf die Idee kommt, sich irgendwo herunterzustürzen.

Wir leiden heutzutage eh schon viel zu viel unter solchen Vermeidungsmaßnahmen. 70er-Zonen, Wegbegrenzungen auf Bergspitzen, Leitplanken sogar in Naturdünen am Strand, damit niemand versehentlich runter fährt.
Es ist ein Fehler, Leute vor sich selber schützen zu wollen.
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14.06.2012 17:12 Uhr von BoesesMoebel
 
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Zu geil!!! @ nowbody

In einem Zug, egal ob zum Transport von Fahrzeugen, Waren oder Personen, gibt es Sicherheitssysteme die es unmöglich machen mit einem Zug zu fahren wie man möchte!!! Die Gleise sind keine Rennstrecke! ;-)

1. In der Führerkabine gibt es einen Totmannschalter! alle 10 Sekunden drücken, sonst gibt es eine Warnung, erfolgt darauf kein druck wird eine sofortige Bremsung durchgeführt!

2. Am Zug befinden sich Indusi-Magneten. Diese errechnen die Geschwindigkeit eines Zuges zwischen den Meßpunkten! Bist du zu schnell knallt die Bremse zu und bremst dich auf 0 runter!

3. Wird die Schiene überbrückt durch leitendes Material sieht das der Fahrdienstleiter (falls vorhanden) und gibt entweder einen Stop an alle Züge oder einen Fahrbefehl auf Sicht in den betreffenden Bereich.

4. Jeder Lokführer hat eine Einweisung auf der zu befahrenden Strecke, bzw ist dort schon mal mitgefahren als Zugbegleiter. Jeder Lokführer hat ein Fahrtenbuch nur das dort nicht die Kilometer eingetragen sind die er gefahren ist, sondern sind dort eingetragen wie er auf der Strecke zu Fahren hat, Geschwindigkeit, Baustellen (kurzfristig, langfristig), Signale, Gefälle, Steigung, Bahnhöfe!

Sollte doch mal was passieren siehe diese News, naja dumm gelaufen und teuer ist es auch noch ;-)

[ nachträglich editiert von BoesesMoebel ]
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16.06.2012 01:29 Uhr von Hugh
 
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@ BoesesMoebel: "3. Private Insolvenz kannst du vergessen, denn den Titel wirst du nicht los. Der hält 30 Jahre."

Welcher "Titel"?
Ich bitte um Klärung, was genau 30 Jahre hält und warum die Privatinsolvenz nicht greifen würde (was ich mir jetzt so nicht vorstellen kann). Danke.
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16.06.2012 08:17 Uhr von BoesesMoebel
 
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@Hugh

Du glaubst ja wohl nicht das die Bahn sich auf einen Vergleich einlassen würde. Die nehmen dir dein Haus, dein Auto, dein Ruderboot einfach alles weg.

Bei solchen Sachen werden bei Gericht einfach die Möglichkeiten genommen diese Sasche durch eine "PI" unter den Teppich zu kehren. Nun gut es hat bis heute meines Wissens nach auch niemand dagegen angekämpft bzw gewonnen.

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