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WHO-Krebsforschungszentrum warnt vor Diesel-Abgasen

Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersuchen einen Zusammenhang von Dämpfern, die durch Diesel-Motoren entstehen und Lungenkrebs. Kurt Straif, Chef des WHO-Krebsforschungszentrums, sagte, grundsätzlich sei das Risiko gering, durch das Einatmen der Dämpfe an Krebs zu erkranken.

Durch den enormen Gebrauch von Dieselkraftstoff sei es jedoch wahrscheinlich, dass dieser in einigen Fällen Lungenkrebs auslöse, so Straif weiter. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die Dämpfe in etwa so krebsfördernd seien wie das Passivrauchen.

Als besonders durch Diesel-Dämpfe gefährdet gelten Menschen, die beruflich oft mit dem Kraftstoff in Verbindung kommen. Dazu zählen unter anderem Lastwagenfahrer und Minenarbeiter. Jedoch sind auch Fußgänger und Autofahrer nicht vom Risiko befreit. Die WHO forderte nun eine Reduktion der Emissionen.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Diesel, WHO, Emission, Lungenkrebs
Quelle: www.spiegel.de

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