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Erhebliche Mängel bei privaten Krankenkassen: Schluss mit Chefarztbehandlung

Eine Studie des Kieler Gesundheitsökonomen Thomas Drabinski und der Frankfurter Beratungsfirma PremiumCircle belegte nun, dass viele Krankenkassen in ihren Tarifen nur einen unzureichenden Krankheitsschutz anbieten.

Auf der Basis von 208 Tarifsystemen mit insgesamt 1.567 Kombinationen wurden die Produkte untersucht und lieferten das traurige Ergebnis: 80 Prozent der privaten Krankenkassen leisten weniger als gesetzliche Krankenkassen.

Clemens Muth, Chef der Deutschen Krankenversicherung, fordert: "Wir brauchen einen Mindeststandard in den Bereichen, die für die Menschen oftmals erst im fortgeschrittenen Alter relevant werden. Viel zu lange wurden die Produkte zu oft nur über den Preis verkauft und nicht über die Qualität."


WebReporter: Annaberry
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tarif, Mangel, Schluss, Krankenversicherung
Quelle: www.lebensplus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.06.2012 10:39 Uhr von Berufspsycho
 
+2 | -0
 
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Jaja, die Sache mit den Zahlen Was an Tarifen existiert und was abgeschlossen wird, sind zwei paar Schuhe. Natürlich werden Billigtarife nachgefragt, aber der Großteil sind starke Tarife, weil sie von Beamten abgeschlossen werden, die nur kleinen Anteil (max. 50%, meist nur 20- 30%) selbst zahlen und den Rest über die Beihilfe bekommen.
Und mal ehrlich, ob ich als Jungbeamter 180€ für einen Billigschutz zahle oder 210€ für einen guten Schutz, macht das bei dem Einkommen die Entscheidung meist einfach...
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13.06.2012 11:59 Uhr von d-fiant
 
+7 | -0
 
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Was hat das mit Chefarzt zu tun? Wahlärztliche Behandlung im Krankenhaus wird üblicherweise über einen Zusatztarif abgesichert.

Und da wird überhaupt nichts beendet oder beschnitten.

Daher ist die Überschrift Blödsinn.

Und private "Krankenkassen" gibt es nicht, das sind "Krankenversicherungen".

[ nachträglich editiert von d-fiant ]
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13.06.2012 12:48 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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das ist doch nur propaganda, die von den gesetzlichen in auftrag gegeben wurde, um die leute bei der stange zu halten. ich habe bereits von zahlreichen leuten, auch im eigenen bekannten- verwandtenkreis gehört, die als gesetzlich versicherte bei ernsthaften erkrankungen am arsch sind. die fühlen sich zum teil wie organischer müll, der von einer stelle zur anderen geschoben wird und an dessen wohl, unterstützung oder genesung niemand ernsthaft interessiert ist. die zahlung von alternativen oder neuen behandlungsmethoden z.b. sind bei gesetzlichen krankenkassen fehlanzeige! selbst dann nicht wenn sie erfolgversprechend sind. in mehreren fällen werden sogar behandlungen, die die aufrechterhaltung des gegenwärtigen gesundheitszustandes gewährleisten und auf die die patienten daher angewiesen sind, plötzlich gestrichen, obwohl sie vorher noch bezahlt wurden. und dabei spielt es keine rolle, ob sich die person eine weiterführung finanziell gar nicht leisten kann.

da fällt mir ein witz zu dem thema ein:
der chefarzt führt seinen medizinstudenten durch das krankenhaus. sie kommen an einem krankenzimmer vorbei. als sie zur tür hineinschauen, liegt auf dem bett ein mann, der gerade am onanieren ist.

da fragt der medizinstudent: "wieso onaniert der patient?"
darauf der arzt: "dieser patient muss das leider ständig machen. der hat eine krankheit, bei dem die hoden zu viel sperma produzieren. würde er nicht wenigstens 10 mal pro tag onanieren, würden seine hoden zerplatzen."

sie gehen weiter und kommen wieder an einem krankenzimmer vorbei. sie öffnen die tür und werfen auch in dieses zimmer einen blick. auf dem bett liegt ein mann, der gerade von einer langhaarigen, bildhübschen krankenschwester einen geblasen bekommt.

fragt der student: "was ist denn hier los?"
antwortet der arzt: "dieser patient hat die selbe krankheit wie der mann in dem anderen zimmer. aber der hier ist privatversichert!"
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13.06.2012 12:48 Uhr von Berufspsycho
 
+1 | -0
 
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@d-fiant: Völlig korrekt, hatte es so beanstandet aber der Checker ist wohl auch eine dringend benötigte Fachkraft... ;)
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13.06.2012 15:06 Uhr von SN_Spitfire
 
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Ich bin: bei einer GKV und hab noch eine private Zusatzkrankenversicherung abgeschlossen für Zweibettzimmerzuschlag und Chefarztbehandlung.

Ein Glück hab ich es noch nie benötigt, aber die Kosten hierfür hab ich mit einem Krankenhausbesuch wieder drin.
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13.06.2012 15:32 Uhr von Monstrus_Longus
 
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Scheiß Privatversicherungen: Also ich finde es richtig so. Sollen die mal die Privatversicherten auch leiden lassen. Die brauchen nicht besser behandelt werden als öffentlich versicherte. Natürlich soll man die auch nicht wegen ihres damaligen Irrtums hängen lassen wenn sie krank sind. Ich mein nur, wie oft hab ich gehört, dass Leute sagen: "Ich bin privatversichert. Bin doch net blöd und wart da ewig auf nen Termin und dann noch lange im Wartezimmer." Da steckt teilweise eine Arroganz hinter, bäh. ALLE sollten in die öffentlichen Krankenkassen einbezahlen müssen. Wer mehr will, also Behandlung von Oberarzt oder ne Schüssel Obst aufs Zimmer, der kann ja entsprechende Zusatzversicherungen abschließen. Sonst ist irgendwann die Grundversorgung wirklich gefährdet.

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